Raubüberfall in Buchholz – Polizei sucht weiter nach den Tätern
Buchholz. Am 24. Juni war es im Klecker Weg in Buchholz zu einem brutalen Raubüberfall gekommen. Gegen 23:30 Uhr drangen zwei maskierte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus ein und bedrohten die Bewohnerinnen mit einem Elektroschockgerät. Die Polizei sucht seitdem nach den Tätern und konnte nun die Beschreibung der Räuber konkretisieren.
Zum Hergang: Nach Polizeiangaben lauerten die Täter einer Frau und ihrer jugendlichen Tochter direkt vor der Haustür auf, zwangen sie ins Haus und forderten unter Gewaltandrohung die Herausgabe von Bargeld und Schmuck. Nachdem die beiden Opfer gefesselt worden waren, entwendeten die Täter auch die Autoschlüssel eines vor dem Haus geparkten Land Rover und flohen mit dem Fahrzeug.
Mutter und Tochter konnten sich glücklicherweise rasch selbst befreien und die Polizei alarmieren. Sie blieben körperlich weitestgehend unverletzt, standen jedoch deutlich unter Schock.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurde das gestohlene Fahrzeug wenig später am Itzenbüttler Weg, in der Nähe einer Kleingartensiedlung, verlassen aufgefunden. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter dort in ein anderes Fluchtfahrzeug umgestiegen sein könnten – entsprechende Hinweise liegen bislang jedoch nicht vor.
Die Beschreibung der Täter konnte durch Aussagen der Opfer präzisiert werden
Der Haupttäter wird als etwa 20 bis 30 Jahre alt, circa 1,85 Meter groß und schlank beschrieben. Er trug eine grau-schwarze Arbeitshose, einen schwarzen Kapuzenpullover mit mehreren Nike-Schriftzügen sowie grüne New Balance Sneaker. Er sprach Hochdeutsch mit leichtem Akzent.
Der zweite Täter soll etwa 1,80 Meter groß und kräftiger gewesen sein. Er war dunkel gekleidet und sprach nur gebrochen Deutsch. Beide Männer trugen selbstgebastelte graue Vollmasken mit Augenlöchern.
Für Hinweise, die zur rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen, hat eine Privatperson eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt. Die Belohnung richtet sich ausschließlich an Privatpersonen und wird unter Ausschluss des Rechtsweges vergeben.
Hinweise nimmt der Zentrale Kriminaldienst unter der Telefonnummer 04181-2850 entgegen.
