Raser darf ab jetzt zu Fuß von A nach B
Heimfeld. Dumm gelaufen für einen 20-jährigen Raser auf der A7: Mit 200 Sachen statt erlaubter 60 überholte er am Mittwochabend kurz vor 21 Uhr bei Waltershof in Richtung Süden ein Auto, in dem Polizeibeamte der Gruppe „Autoposer“ saßen. Die Beamten dieser Gruppe sind auf der Suche nach genau solchen Straßenrowdies.
Das konnten sich die Beamten in ihrem zivilen PKW nicht entgehen lassen und sie nahmen die Verfolgung des Audi A6 auf. Und stellten während dessen noch weitere Verstöße des Rasers fest. Der unterschritt mehrfach den Mindestabstand zum vorausfahrenden Auto und drängelte mit der Lichthupe. Brenzlig wurde es, als ein PKW-Fahrer dem Rüpel Platz machen wollte und nach rechts fahren wollte und der Raser gleichzeitig den Entschluss fasste, rechts zu überholen. Dabei kam es beinahe zum Zusammenstoß – nur die schnelle Reaktion des PKW-Fahrers verhinderte Schlimmeres.
Die Beamten stoppten den Raser bei Heimfeld. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass die die Frontscheinwerfer illegal mit einer verdunkelten Folie versehen waren. Die Polizeibeamten fackelten nicht lang und zogen sowohl das Auto als auch den Führerschein des Rasers ein, der sich noch in der Probezeit befindet. Ihn erwartet jetzt neben einem Verfahren ein sportliches Ertüchtigungsprogramm mit Spazierengehen statt Rasen.