Handball-Luchse erreichen ersatzgeschwächt 25:25-Unentschieden in Regensburg
Regensburg/Buchholz-Rosengarten. Die Handball-Luchse aus Buchholz-Rosengarten haben sich mit großem Einsatz, Kampfbereitschaft und Willen nach einem zu passiven Anfang und deutlichem Rückstand noch ein Remis gegen die Bunker-Ladies aus Regensburg erkämpft. Nach der Hinrunde dieser Saison lagen die acht Teams der ersten Tabellenhälfte gerade mal sechs Punkte auseinander, ein enges Feld, das spannende Begegnungen für die zweite Saisonhälfte verspricht.
Bei den Luchsen waren Levke Kretschmann, Wiebke Meyer und Sarah Lamp, und damit entscheidende Aktivposten der Mannschaft, verletzungsbedingt nicht einsatzfähig. Das Trainergespann Dubravko Prelcec und Heike Axmann sowie Geschäftsführer Sven Dubau sahen sich vor die Aufgabe gestellt, das Team mit den verbliebenen Spielerinnen wettbewerbsfähig aufzustellen. Glücklicherweise konnte mit dem Einsatz von Natalie Axmann eine Alternative gefunden werden. Gleichwohl standen nur zwölf Feldspielerinnen zur Verfügung.
In der 14. Spielminute erneut eine Schrecksekunde, als auch noch die Mannschaftsführerin der Luchse, Svea Geist, verletzt das Spielfeld verlassen musste. Kurze Zeit später dann eine weitere Verletzung; diesmal von Mareike Vogel, die zwar einen Wurf auf das bis dahin leere Tor parieren konnte, aber ebenfalls verletzt die Platte verlassen musste.
Insgesamt erlebten die 300 Zuschauer in Regensburg ein spannendes Spiel zweier kämpferischer Teams, die sich die Punkte am Ende zu Recht teilten. Dubravko Prelcec: „Wir hatten heute unsere schwächeren Momente im Angriff und drohten anfangs sehr in die Defensive zu geraten. Aber mein Team hat nicht aufgegeben und durch eine sehr starke Abwehrleistung gegen Ende des Spiels sogar die Chance auf einen Sieg erarbeitet. Ich gratuliere den Mädels zu dieser engagierten Arbeit. Das Remis entspricht insgesamt sicherlich dem Auftreten beider Teams“.
