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Ausbildung&Beruf

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  • "Gemeinsam für die Pflege im Landkreis"

    Winsen. Der Pflegesektor in der Bundesrepublik Deutschland steht vor einer großen Veränderung. Ab 1. August werden Pflegerinnen und Pfleger statt in den bisherigen spezialisierten Ausbildungsgängen „Altenpflege“, „Gesundheits- und Krankenpflege“ und „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ in der neuen generalistischen Ausbildung zur „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ ausgebildet. Bei dieser Herausforderung werden die Betriebe im Landkreis Harburg durch ein „Ausbildungsnetzwerk Pflege“ unterstützt, das die Projektbeteiligten nun gemeinsam mit rund 100 Vertretern der Pflegebranche auf einer Kickoff-Veranstaltung im Krankenhaus Winsen aus der Taufe hoben.

    Das Ausbildungsnetzwerk Pflege wird die mehr als 90 Pflegebetriebe im Landkreis Harburg und Ihre Auszubildenden vor allen Dingen organisatorisch unterstützen und als Ausbildungsverbund, der ein Dach für alle Betriebe der Branche bietet, dafür sorgen, dass die neue generalistische Pflegeausbildung ein Erfolg wird.

    Kooperation und Abstimmung untereinander sind der Schlüssel“, ist Projektleiterin Dr. Frauke Ilse überzeugt. Mit gutem Grund: Kern der neuen Generalistik, mit der die Auszubildenden alle Bereiche der Pflege kennenlernen sollen, ist in der Praxis die Rotation durch fünf Pflichtbereiche: die stationäre Akutpflege, die stationäre Langzeitpflege, die ambulante Pflege (akut und Langzeit), die pädiatrische Versorgung und die psychiatrische Versorgung.

    Das bedeutet, dass angehende Pflegerinnen und Pfleger während der Ausbildung nicht nur in ihrem Ausbildungsbetrieb, sondern auch in Betrieben, die Plätze für diese Pflichteinsätze anbieten, den Arbeitsalltag kennenlernen. Den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren die Auszubildenden entweder in den Berufsbildenden Schulen Winsen oder an der Gesundheitsfachschule und Bildungszentrum Buchholz.

    Alle Pflegebetriebe im Landkreis Harburg sind herzlich eingeladen, sich unserem Netzwerk anzuschließen, von dem die gesamte Branche profitieren wird“, so Dr. Frauke Ilse. Ein weiterer roter Faden und wichtiges Ziel des Projekts ist es, Fachkräfte für die Pflege zu finden und zu binden: Zielgruppe sind außer Schülerinnen und Schülern auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die es sich vorstellen können, in der Pflege einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen.

    Das Projekt „Ausbildungsnetzwerk Pflege“ um Projektleiterin Dr. Frauke Ilse ist an der BBS Winsen angesiedelt, die auch Trägerin des Projekts ist. Strategischer Partner ist die Krankenhaus Winsen und Buchholz GmbH mit der Gesundheitsfachschule und Bildungszentrum Buchholz. Das Projekt wird bis September 2021 mit 259.000 Euro gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF, das Land Niedersachsen steuert 86.000 Euro bei.

    Die nötige Ko-Finanzierung der Fördermittel in Höhe von 110.000 Euro übernimmt der Landkreis Harburg. Informationen und Ansprechpartner zum „Ausbildungsnetzwerk Pflege“ finden sich im Internet unter www.ausbildungsnetzwerkpflege.de.

  • „Kreisvolkshochschule ermöglicht neue Berufswege“ - Qualifizierungslehrgänge für Kindertagespflege

    Maschen. Qualifizierte Kinderbetreuung ist ein Thema, das Eltern von Kindern aller Altersgruppen beschäftigt. Angefangen bei den Kleinsten, die vor dem Kindergarten betreut werden sollen, bis hin zu Schulkindern in Ganztagsschulen. Alle Eltern haben eines gemein: Sie wünschen sich eine Betreuung auf höchstem Niveau und mit größtmöglicher Flexibilität. Dem gegenüber steht ein Mangel an ausgebildeten Fachkräften, die diesen Ansprüchen genügen.

    Die Kreisvolkshochschule Landkreis Harburg bietet in diesem Jahr zwei Lehrgänge an, die sich gezielt an Menschen wenden, die Freude an der Arbeit mit Kindern haben und sich fachlich weiter qualifizieren möchten. Ab dem 16. Oktober beginnt in Winsen ein Qualifizierungslehrgang zum/zur Tagesmutter/-vater. Der Kurs bietet eine Qualifizierung nach den neuesten Richtlinien und umfasst 160 Unterrichtseinheiten.

    An zwei Abenden in der Woche erlernen die Teilnehmenden, wie Sie eine Kleingruppe von Kindern bis drei Jahren betreuen. Toben, spielen, lernen, entspannen – es ist immer etwas los. Tagesmütter/-väter sind eine verlässliche Bezugsperson im Alltag der Kinder und darauf bereitet dieser Lehrgang ausführlich vor. Interessierte können sich auf der Website www.tagesmuetter-gesucht.de informieren und sind herzlich eingeladen, am Infoabend zu dem Lehrgang am 11. September (Beginn 19 Uhr) in Winsen in der Jugendwerkstatt „Komm“ teilzunehmen.

    Wer eher mit älteren Kindern arbeiten möchte, kann sich zum /zur Pädagogischen Mitarbeiter/in ausbilden lassen. Die Kreisvolkshochschule des Landkreises Harburg qualifiziert und begleitet die pädagogischen Mitarbeiter/-innen seit vielen Jahren erfolgreich. Die Lehrgangsinhalte orientieren sich dabei praktisch an den Herausforderungen des Schulalltags und beinhalten pädagogische Themen wie Schulkultur, rechtliche Aspekte, Methodik und Didaktik. Die Gestaltung von unterrichtsergänzenden Angeboten und die Arbeit mit Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS oder Mobbing ist ebenfalls Bestandteil.

    Ein neuer Qualifizierungslehrgang zum/zur Pädagogischen Mitarbeiter/in startet in Buchholz am Sonnabend, 15. September, und findet an sieben Wochenenden in den Räumen der KVHS im Kabenhof statt. Interessierte sind herzlich zu einem Infoabend am Donnerstag, 21. Juni (Beginn 19 Uhr), im Kabenhof in Buchholz eingeladen.

    Weitere Informationen zu den Lehrgängen und Infoabenden sind auf der Website der KVHS Landkreis Harburg www.kvhs-harburg.de  zu finden.

    Kontakt für Rückfragen: Anja Wiegel, Fachbereichsleiterin Beruf/Qualifizierung und IT/Medien, Kreisvolkshochschule Landkreis Harburg, Schulkamp 11a, 21220 Seevetal-Maschen, Telefon 0 41 05/599 40 16, Telefax 0 41 05/599 40 40, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Internet: www.kvhs-harburg.de

  • 4. Ausbildungsmesse des FC Süderelbe am Wochenende

    Fischbek. „Mit 16 baust Du noch Scheiße. Mit 20 schon Hochsee-Yachten." So lautet der Slogan der Ausbildungsmesse 2017 des FC Süderelbe, die am Freitag, 12. Mai 2017, und Samstag, 13. Mai 2017, von jeweils 10 bis 15 Uhr auf der Sportanlage Kiesbarg stattfindet.

    Hier können sich Jugendliche bei den Unternehmen über die verschiedene Berufe und Studiengänge informieren. Mit dabei sind bekannte Unternehmen aus Harburg Stadt und Land wie die Sparkasse Harburg-Buxtehude, McDonald's Süderelbe, Arnold Rückert GmbH die und Polizei.

    Die Berufs- und Ausbildungsmesse des FC Süderelbe ist sogar prämiert: Schon nach der ersten Auflage in 2014 wurde der FC Süderelbe hierfür mit dem „Integrationspreis des Deutschen Fußball-Bundes und Mercedes-Benz" sowie dem Harburger Integrationspreis ausgezeichnet. Denn der FC Süderelbe wendet sich klar und deutlich gegen Diskriminierung auf dem Sportplatz aus, gegen Alltagsrassismus und für eine leichtere Einbürgerung.

  • Ausbildung bei der Gemeinde Seevetal? – Hittfelder Rathaus lädt zu Schnuppertagen ein

    Seevetal-Hittfeld. Die Gemeinde Seevetal lädt zu „Schnuppertagen“ ein. Wer demnächst mit der Schule fertig wird und sich für eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der Gemeinde interessiert, aber noch unsicher ist, ob der Beruf wirklich zu einem passt, kann jetzt ganz einfach einmal unkompliziert „reinschnuppern“. Am Dienstag, 8. November, stehen Anja Lege und aktuelle Auszubildende der Gemeinde von 15 bis 18 Uhr für einen Blick hinter die Kulissen zu Verfügung. Hier können Interessierte alle Fragen loswerden und sich auch schon mal den zukünftigen Arbeitsplatz anschauen.

    Eine Anmeldung sollte bis zum 7. November unter www.seevetal.de/schnuppertage erfolgen. Dort gibt es auch weitere Infos und Kontaktdaten, falls schon Fragen vorab bestehen.

  • Ausbildung ist nur einen Klick entfernt - Unternehmen dort präsentieren, wo die Jugendlichen sind

    Winsen/Tostedt/Hanstedt. Der Ausbildungsplatz ist nur einen Mausklick weit entfernt: Unkompliziert können sich Unternehmen seit einigen Monaten mit „Matchpoint“, dem Ausbildungsportal des Landkreises Harburg, präsentieren. Der Erfolg lässt nicht auf sich warten, wie das Beispiel des Winsener Autohauses Wolperding zeigt: „Eine Praktikantin bei uns hatte sich vorher über Matchpoint informiert“, sagt Julien Främbs, der im Autohaus Wolperding zusammen mit seiner Kollegin Ines Dreier die Auszubildenden betreut.

    Im zunehmenden Standortwettbewerb ist die Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs von hoher Bedeutung für die wirtschaftliche Dynamik einer Region. Auch der Landkreis Harburg ist vom Fachkräftemangel und dem Wettbewerb um die „besten“ Köpfe betroffen. „Daher haben wir ein Ausbildungsportal eingerichtet, das speziell auf den Landkreis Harburg zugeschnitten ist“, erklärt Landrat Rainer Rempe. „Das ist ein tolles Angebot für unsere Unternehmen.“

    So sehen das auch die Firmen. „Für uns ist Matchpoint eine super Ergänzung, um auf unser Angebot an Ausbildungsplätzen aufmerksam zu machen“, sagt Lara Zirkel, Personalleitung der Bäckerei Weiss ausTostedt. „Besonders überzeugt hat uns das unkomplizierte Handling der Plattform. Das war wirklich kinderleicht.

    Unternehmen können heute nicht mehr abwarten, dass Auszubildende sich bewerben, sondern müssen selbst aktiv werden. „Matchpoint ist da ein guter Weg. Man muss sich dort präsentieren, wo sich junge Menschen bewegen. Und das ist nun mal das Internet“, sagt Lara Zirkel.

    Nele Dierksen, Inhaberin des Hotels Sellhorn in Hanstedt, kann das nur bestätigen. Für sie ist Matchpoint eine gelungene Ergänzung zum Auftritt in Schulen oder bei Ausbildungsmessen. „So können wir gemeinsam zeigen, was für eine attraktive Region wir sind und welche Chancen es hier gibt.“ Sie hofft ebenso wie Julien Främbs, dass sich noch mehr Betriebe beteiligen und Matchpoint so bei der Ausbildungssuche bei Jugendlichen zur ersten Wahl wird.

    Doch Matchpoint will nicht nur bei der Besetzung von Ausbildungsstellen helfen, sondern auch Jugendliche dabei unterstützen, den Wunschberuf zu finden. Denn oft haben junge Menschen falsche Vorstellungen, was sich hinter dem Ausbildungsberuf verbirgt. Julien Främbs kennt das von Bewerbungsgesprächen zur Genüge. „Junge Menschen denken, dass sie als Automobilkaufleute vor allem Autos verkaufen. Doch Automobilkaufleute arbeiten in den verschiedenen kaufmännischen Bereichen, aber nicht im Autoverkauf.

    Ausbildungssuchende, die noch nicht genau wissen, welcher Beruf der richtige für sie sein könnte, haben daher bei Matchpoint die Möglichkeit, zunächst ihre Interessen einzugeben. Das Ausbildungsportal leitet sie dann zu den passenden Berufen und Unternehmen weiter. Eine Karte zeigt, wo genau sich diese befinden. Matchpoint ist für die Nutzung mit verschiedenen mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Netbooks optimiert.

    Matchpoint ist eine gute Möglichkeit, um Schulabgänger und Firmen noch gezielter zusammenzubringen“, sagt Landrat Rainer Rempe. „Für junge Leute aus der Region schaffen wir so mehr Transparenz über das vor Ort bestehende vielfältige Angebot an Ausbildungs- und Praktikumsplätzen.“ Zugleich bietet Matchpoint den Unternehmern die Möglichkeit, sich attraktiv und interessant den Schulabgängern und Ausbildungssuchenden vorzustellen. „Das macht deutlich, dass wir in der Region viele interessante Unternehmen haben, die Auszubildenden echte, teilweise sogar internationale Karrierechancen bieten.“

    Bisher sind gut 80 Unternehmen dabei. „Dieses Portal lebt davon, dass sich möglichst viele Unternehmen aus dem Landkreis beteiligen“, sagt Landrat Rempe und lädt Betriebe ein, sich zu registrieren (https://unternehmen.matchpoint-ausbildungsportal.de/firmenformular).

    Das Ausbildungsportal ist unter https://matchpoint-ausbildungsportal.de/berufe-finder zu erreichen. Fragen rund um das Portal beantwortet Metje Gödecke, Telefon 0 41 71 – 693 616, oder E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Ausbildungsstart im Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf

    Vahrendorf. Man könnte denken, die jungen Menschen von heute wollen alle YouTube Stars werden - von wegen! Auf die zehn im Wildpark Schwarze Berge zu vergebenden Ausbildungsplätze haben sich für 2018 mehr als 300 Aspiranten beworben. Platz eins, auf der Rangliste ganz klar, die Ausbildung zum Tierpfleger mit rund 200 Interessenten. Dabei bietet der Wildpark Schwarze Berge nicht nur tierische Ausbildungsplätze an. Die wenigsten wissen, dass auch die Marketingabteilung, die Gastronomie, das Natur-Erlebnis-Zentrum und die Verwaltung im WildparkSchwarze Berge jedes Jahr neue Nachwuchskräfte ausbildet.

    Wer von den zahlreichen Bewerbern in das Wildpark-Team passt und vor allem, wer den vielseitigen Aufgaben und Anforderungen gerecht wird, entscheidet immer ein mehrstufiges Verfahren. Zwei Bewerber für die Ausbildung zum Tierpfleger, zwei Bewerberinnen als Kauffrau für Marketingkommunikation, zwei als Kauffrau für Büromanagement, in der Gastronomie ein Koch und eine Servicefachkraft sowie zwei FÖJler (freiwillige sökologisches Jahr) haben im Wildpark-Mini-Assessmentcenter und beim Probearbeiten unter den strengen Blicken von Geschäftsführer Arne Vaubel gezeigt, was sie draufhaben.

    Der erste Ausbildungstag der glücklichen zehn Azubis startete für alle gemeinsam mit einer Unternehmenspräsentation, bei der sie alles Wichtige über den Park erfahren und mit ihrer ersten Aufgabe als Azubi betraut werden - der neuen Azubi-Facebookseite. Hier schreiben die Nachwuchskräfte im Wildpark künftig über ihre Erlebnisse während der Ausbildung. Dabei werden alle Abteilungen von guten, aber auch schwierigen Zeiten in ihrer Ausbildung berichten.

    „Wir wollen hier nichts beschönigen, eine Ausbildung ist alles andere als ein Streichelzoo“, so Wildpark-Chef Arne Vaubel. „Mit dieser Seite wollen wir jungen Menschen Ideen für ihre Zukunft geben.“ Gerade Unentschlossene bekommen dort einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungsberufe und können besser entscheiden, ob dieser Berufszweig etwas für sie ist.

    Nach einem stärkenden Mittagessen mit dem Chef ging der erste Tag weiter durch alle Abteilungen. Wobei zum Abschluss die obligatorische Runde durch den Wildpark Schwarze Berge natürlich nicht fehlen darf, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die süßen Jungtiere zu streicheln. „Wir sind sehr bemüht um unsere Nachwuchskräfte. Nicht nur, dass unser Park sehr vielseitige Aufgabenbereiche und Perspektiven bietet, diejenigen, die ihre Ausbildung abschließen, werden bei uns mit einem tollen Team und Erfahrungen belohnt, die einem im Leben weiterbringen“, berichtet Arne Vaubel stolz.

    Seit 1998 wird im Wildpark Schwarze Berge ausgebildet. Turnusmäßig kommen jedes Jahr bis zu zehn „Neue“. Mehr als 40 Azubis haben hier bereits erfolgreichihre Ausbildung abgeschlossen. Abbrüche gab es in der ganzen Zeit nur sehr wenige. Mit der Ausbildung in der Tasche steht einem der Weg in die Berufswelt offen. Wer sich anstrengt und ein gutes Händchen beweist, hat am Ende auch die Chance, vom Wildpark Schwarze Berge übernommen zu werden.

  • Berufsmesse "JOBTREFF" 2017: „Auf in meine Zukunft!“

    Buchholz. Aus einer Plattform für Jugendliche zum Thema Berufswahl, eingerichtet von der Sparkasse Harburg-Buxtehude mit der AOK, hat sich in den vergangenen Jahren die größte Berufsinformationsmesse im Landkreis Harburg entwickelt: der JOBTREFF. Im Gebäude der Berufsbildenden Schulen Buchholz BBS (Sprötzer Weg 33 in Buchholz) können zukünftige Schulabgänger jedes Jahr die Vertreter verschiedenster Ausbildungsbetriebe zu einem persönlichen Gespräch treffen und so an Eindrücke und Informationen aus erster Hand gelangen – eine einmalige Gelegenheit, die eigene berufliche Zukunft aktiv zu steuern.

    Der JOBTREFF öffnet am Mittwoch, 13. September, von 16 bis 20 Uhr für interessierte Jugendliche und deren Eltern seine Türen.Am Donnerstag, 14. September, öffnet der jobtreff seine Tore für alle Schulen aus dem Landkreis Harburg ab der 9. Klasse von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Rund 1.700 Schüler der Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien werden am Donnerstag erwartet.

    Die Präsentation von über 100 Ausbildungsberufen und Studiengängen durch namhafte Unternehmen soll Jugendlichen helfen, über ihren weiteren Weg nachzudenken und eine fundierte Entscheidung zu treffen.
    Parallel zur Messe informieren die Aussteller in zwölf Vorträgen über Traumjobs, Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten in ihren Unternehmen.

    Alles Wissenswerte zum JOBTREFF erfahren Interessierte im Internet unter www.jobtreff.net.

    Bewerbungsmappen-Check vor Ort!

    Doch vor der Ausbildung muss die Hürde einer ansprechenden Bewerbung gemeistert werden. Am Stand der AOK bietet das Organisationsteam des JOBTREFFs deshalb am Donnerstag einen Bewerbungsmappen-Check. Hier werden die mitgebrachten Unterlagen auf Fehler, Sauberkeit und Vollständigkeit hin überprüft sowie Tipps für das optimale Erscheinungsbild der Bewerbungsmappe gegeben. Zusätzlich bietet der AOK-Schulservice am Mittwoch von 19:15 Uhr bis 20:00 Uhr einen Vortrag für interessierte Eltern an, in dem aufgezeigt wird, wie Eltern in dem oft aufwendigen Bewerbungsverfahren unterstützen können.
    Überblick über das Ausbildungsangebot

    Und für alle Interessierten präsentiert die Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen das Ausbildungsangebot im Landkreis Harburg und bietet die Vermittlung von Ausbildungsstellen an.

    „Gemeinsam mit den 58 Ausbildungsbetrieben haben wir wieder ein Ausbildungs-, Studien- und Vortragsangebot auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann“, informiert Kristina Dombrowski von der Sparkasse Harburg-Buxtehude.

    „Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!“ ist sich das Organisationsteam bestehend aus AOK Niedersachsen, Landkreis Harburg, Berufsbildenden Schulen Buchholz, Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen, Landesschulbehörde Lüneburg und Sparkasse Harburg-Buxtehude sowie als Sponsor die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg GmbH einig.

  • Berufsstart für 15 junge Leute bei der Volksbank Lüneburger Heide

    Buchholz/Rosengarten/Winsen. 15 junge Leute haben jetzt ihre Ausbildung bei der Volksbank Lüneburger Heide eG begonnen. Vorstand Cord Hasselmann und Ausbildungsbetreuerin Cynthia Ferdinand hießen die acht Frauen und sieben Männer willkommen.„Unsere Kunden freuen sich auf Sie“, so Vorstand Hasselmann. „Ebenso Ihre Kolleginnen und Kollegen – sie werden Sie gern auf Ihrem Weg zum Banker begleiten.“

    In der Einführungswoche lernten sich Auszubildende und Ausbilder zunächst einmal kennen. Außerdem mussten erste Aufgaben gemeinsam gelöst werden. Als Höhepunkt gab es ein Teamevent mit der Überschrift „Spaß und Action beim Floßbauen“ mit Uwe Börgerding, Vertriebstrainer der genossenschaftlichen Akademie. Eine Schulung mit den Grundlagen der bankspeziellen Computeranwendungen gehörte ebenfalls zum Programm der ersten Tage.

    Darüber hinaus sollten die angehenden Bankkaufleute in einer „Rallye“ herausfinden, welche Aufgaben ihre zukünftigen Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Abteilungen haben. Die Ergebnisse aus den Interviews stellten sie dem Vorstand und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einer Präsentation vor. Zum Abschluss der Einführungswoche trafen sich alte und neue Auszubildende in zwangloser Runde zum Erfahrungsaustausch.

    In der zweiten Woche startete dann der Arbeitsalltag in einer Filiale – meist in Wohnortnähe. „Hier bekommen die Auszubildenden den ersten Einblick ins Tagesgeschäft einer der größten Volksbanken und werden von Anfang an in die täglichen Arbeiten eingebunden“, so Cord Hasselmann.

  • Boot schafft Zukunft: Umschulungsangebot und Tag der offenen Halle im April

    Harburg. Geht das – kann ich Bootsbauerin oder Bootsbauer werden? Und wie sieht so etwas aus? Am Freitag, 6. April, sind diese und weitere Fragen vor Ort im Bildungszentrum für Holzberufe (BZH) Hamburg in der Zitadellenstraße 10 beantwortbar. Unterstützt von Bootsbaumeister und Fachlehrern absolvieren derzeit neun Umschüler in der verkürzten Zeit von 26 Monaten eine umfassende Praxis in der Fachrichtung Neubau, Ausbau und Umbau von Booten. Holz, Metall und Kunststoff müssen beherrscht werden, die Arbeiten reichen von Schadensbeseitigung über Ausrüstung, Deck-Verlegen, Innenausbau bis hin zum ganzen neuen Boot.

    Im BZH spielt die Spezialisierung der Branchenbetriebe keine Rolle - hier werden wirklich alle Tätigkeiten, die der Ausbildungsrahmenplan vorsieht, in Theorie und Praxis gelehrt. Die Theorie wird dabei im Hause und verzahnt mit den praktischen Lerninhalten vermittelt, so dass die verkürzte Zeit der Umschulung (zum Vergleich, die Regelausbildung dauert 3,5 Jahre) optimal genutzt wird.

    Ziel ist, dass die Absolventen mit einem Gesellenbrief und dem Wissen darum, jeder Anforderung gewachsen zu sein, ihre berufliche Zukunft angehen können. Zu diesem Zweck werden auch Praktika in Werftbetrieben besucht, in denen die Umschüler ihre Kenntnisse anwenden und sich in Auftragszusammenhängen bewähren können. Im Gegenzug bietet das BZH in Harburg anderen Betrieben der Branche die Möglichkeit, ihren Auszubildenden die Ergänzungen zum Spezialgebiet in Praktika zu vermitteln.

    Die Branche braucht Fachkräfte! Und auch andere Branchen, nämlich die Flugzeugindustrie und die Windanlagenhersteller, greifen gern auf die formgebenden Qualitäten von Bootsbauern zurück und stellen sie ein. Einsteigen können Interessierte zum Start am Montag, 7. Mai, wenn sie ihren „Bildungsgutschein“ (Agentur für Arbeit oder Jobcenter) oder ihre Umschulungsfinanzierung (Rentenversicherung oder Bundeswehr) klar haben. Ansonsten startet die nächste Gruppe im November.

    Anmeldung und Informationen zur Umschulung: Bildungszentrum für Holzberufe, Jugend in Arbeit gGmbH, Bereichsleitung: Gorch von Blomberg, Bootsbaumeister, Zitadellenstraße 10, 21079 Hamburg, Telefon 0 40/21 11 24 35, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Buxtehuder Ausbildungsmesse 2023: jetzt anmelden

    Buxtehude. Die Buxtehuder Ausbildungsmesse ist inzwischen ein fester Bestandteil im städtischen Veranstaltungskalender. Am Freitag, 17. Februar 2023, findet sie im Zeitraum von 8:30-12:30 Uhr zum 22. Mal statt – und zwar in ihrer Ursprungslocation, dem Gymnasium Buxtehude Süd. Veranstalter der Traditionsmesse sind der Stadtjugendring Buxtehude e.V. und die Junge Union Buxtehude/Altes Land/Geest.

    Die Organisatoren, Frauke Thieme, Lars Neuber (beide SJR) und Niels Kohlhaase (JU) freuen sich über eine Vielfalt an Ausstellern, die sich vor einem breiten Publikum aus dem Landkreis Stade und dem westlichen Landkreis Harburg präsentieren möchten. „Die Ausbildungsmesse bietet mit über 2.000 Besuchern eine ideale Plattform für Unternehmen, junge Menschen über die Berufe des jeweiligen Berufszweiges zu informieren und von den eigenen Ausbildungsangeboten zu überzeugen“, so Frauke Thieme und Lars Neuber. Ziel der Organisatoren ist es, die Messe so interaktiv wie möglich zu gestalten. „Erfahrungsgemäß sind Messestände mit interaktiven Angeboten am besten besucht. Im Idealfall bringen die ausstellenden Unternehmen am Messetag einen arbeitstypischen Gegenstand mit, an dem sich die Besucher ausprobieren können“, ergänzt Niels Kohlhaase.

    Neben den herkömmlichen Messeständen können die Unternehmen auch 45-minütige Praxisvorträge halten, in denen beispielsweise über den Berufsalltag oder die Ausbildungsangebote berichtet wird.

    Die Online-Ausstelleranmeldung ist ab sofort unter www.ausbildungsmesse-buxtehude.de möglich. Für Rückfragen ist das Organisationsteam per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0175/8706521 erreichbar.

  • Buxtehuder Ausbildungsmesse geht online

    Buxtehude. Wer sich als junger Mensch in Buxtehude und Umgebung über Beruf, Ausbildung und berufliche Perspektiven informieren möchte, der ist auf der jährlichen Buxtehuder Ausbildungsmesse genau richtig. Seit fast 20 Jahren findet die Messe mit vielen Ausstellern aus allen Bereichen und noch mehr Besuchern statt. 2021 02 16 ausbildungsmesse buxtehude1In diesem Jahr wird sie am Donnerstag, 18. Februar 2021, coronabedingt zum ersten Mal rein online stattfinden.

    Trotz aller Schwierigkeiten haben die Veranstalter Vivienne Hoffmann und Niels Kohlhaase von der Jungen Union und der Stadtjugendring Buxtehude über 50 regionale Unternehmen gewinnen können, die sich auf www.ausbildungsmesse-buxtehude.de mit Fotos, Videos, Texten und PDF-Dateien zum Download präsentieren. Dazu gibt es von 8:30 Uhr bis in den Mittag hinein ein spannendes Online-Programm via Zoom-Konferenzen.

    In Praxisvorträgen erfahren die Besucher beispielsweise von Gabriele Schläger (Macromedia Akademie) etwas über die Bandbreite von E-Commerce bis Game Design oder von Michael Träger von den Elbe-Kliniken, wie man ein Held wird. Aber auch Grundlagen wie zum Beispiel die richtige Art und Weise sich zu bewerben werden in Workshops vermittelt. Im Messe-Live-Stream gibt es weitere Vorträge. So wird Anne Sofie Ramforth von Ramforth Immobilien aus Jork Einblicke in die Arbeitswelt einer Immobilien-Maklerin auch in Zeiten von Social Media geben.

    Alle weiteren Infos sind auf den Seiten der Ausbildungsmesse Buxtehude unter www.ausbildungsmesse-buxtehude.de zu finden. Von dort gelangen die Besucher dann auch direkt zur Messeplattform mit den ganzen Konferenzen.

  • Das sind die Neuen im Seevetaler Rathaus in Hittfeld

    Hittfeld. Alles andere als „dröge“: Die Gemeinde Seevetal bildet ab August erneut drei junge Menschen aus, für die heute ein neuer Lebensabschnitt begann. Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen hieß die neuen Gesichter Luisa Albermann, Sarah Baumhof und Annett Steinkühler im Rathaus Hittfeld herzlich willkommen. Luisa Albermann startet mit einer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten, Sarah Baumhof wird im Rahmen des dualen Verwaltungsstudiums mit dem Abschluss Bachelor of Arts zur Gemeindeinspektorin ausgebildet und Annett Steinkühler lernt Fachangestellte für Bäderbetriebe.

    Vor allem in den ersten Wochen werden ihnen erfahrende Paten zur Seite stehen. Dabei unterstützt Doris Esselmann Luisa Albermann und Philip Werk erleichtert Sarah Baumhof den Einstieg, beide kennen sich aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer heutigen Tätigkeiten in der Gemeindeverwaltung bestens aus. Maren Pfaff aus dem Bad Hittfeld steht Annett Steinkühler mit ihrem Fachwissen als Patin zur Verfügung.

    „Ich freue mich jedes Jahr über frischen Wind durch die jungen Nachwuchskräfte. Sie sind die Leistungsträger von morgen“, betonte Martina Oertzen. Sie ermunterte die Auszubildenden ausdrücklich, stets neugierig zu sein und viele Fragen zu stellen. Kein bisschen langweilig wird es werden, denn die Azubis erwartet im Seevetaler Rathaus eine abwechslungsreiche Zeit auf Basis unterschiedlichster Tätigkeiten und Themen, diese werden durch die jeweiligen Theorieblocks ergänzt. Die generalistische Ausbildung sowie flachen Hierarchien und der demographische Wandel bieten ihnen am anschließend vielseitige Karrierechancen. Seevetals Bürgermeisterin ruft interessierte junge Menschen dazu auf, sich jederzeit auch initiativ bei der Gemeinde Seevetal zu bewerben.

    Insgesamt beschäftigt die Seevetaler Verwaltung damit derzeit sieben Auszubildende in verschiedenen Ausbildungsberufen. Davon absolvieren je drei Azubis die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten sowie zum Verwaltungsbeamten mit dem Abschluss Bachelor of Arts. Hinzu kommt ein Ausbildungsplatz in den Seevetaler Bädern.

  • Die Sparkasse Harburg-Buxtehude heißt acht neue Auszubildende willkommen

    Harburg. Die Schule ist beendet, nun stehen neue Herausforderungen vor den acht jungen Menschen. Sie alle haben eines gemeinsam: Aufgeregt und voller Vorfreude starteten sie in den ersten Tag ihrer Ausbildung bei der SPARKASSE HARBURG-BUXTEHUDE.

    Kennengelernt hatten sich die acht bereits im Juni beim ersten gemeinsamen Event im Mystery House in Harburg. In kleinen Gruppen hatten sie eine Stunde Zeit, um eine gemeinsame Mission zu erfüllen. Und dabei lernten sie etwas Wichtiges schon vor Beginn der Ausbildung: Wer erfolgreich sein möchte, muss ein Teamplayer sein.

    Am 1. August begann die Ausbildungszeit. Kathrin Rammin ist Ausbilderin bei der Sparkasse Harburg- Buxtehude. Sie wird ihre Schützlinge durch die Lehrzeit von zwei bis drei Jahren begleiten. Am ersten Tag lud sie erst einmal zum großen Fotoshooting. Lutz Rubelowski (Filiale Nenndorf), Tim Rhinow (Filiale Buxtehude, Bahnhofstraße), Madita Wendtland (Filiale Buchholz), Janina Schlüter (Filiale Tostedt), Anna-Lena Putensen (Filiale Winsen), Jula Zeppan (Filiale Harburg) und Angelique Klersi (Filiale Buxtehude Altkloster) werden zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann ausgebildet. Laura Jennen (Filiale Neugraben) ist duale Studentin der Hamburg School of Business Administration (HSBA).

    Nach der gemeinsamen Einführungswoche in der Hauptstelle Harburg sind die acht neuen Auszubildenden anschließend bei einer der 24 Filialen der Sparkasse Harburg- Buxtehude im Einsatz. Hier werden sie unter Anleitung erfahrener Mitarbeiter behutsam an die Kunden und die vielen unterschiedlichen Tätigkeiten herangeführt. Zu der umfassenden Ausbildung im Berufsbild Bankkaufmann gehören Einblicke in die verschiedensten Abteilungen.

    Ein breites Ausbildungsspektrum ist besonders wichtig, um die von der Sparkasse Harburg-Buxtehude praktizierte ganzheitliche Kundenberatung zu gewährleisten. Firmenkundencenter und Immobiliencenter sind daher ebenso feste Stationen im Ausbildungsplan wie die Kreditabteilung.

    Bereits im Februar dieses Jahres hatten vier weitere junge Leute ihre Ausbildung bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude begonnen.

  • Die Stadt Winsen bildet ihren Verwaltungsnachwuchs erfolgreich aus

    Winsen/Brackel. Die 18-jährige Saskia Wilcke aus Brackel hat am 1. August ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Winsener Stadtverwaltung begonnen. Sie hatte sich im Auswahlverfahren unter zahlreichen Bewerbern durchgesetzt. Saskia Wilcke ist bereits gut auf ihre Ausbildung vorbereitet, denn sie hat die Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung erfolgreich beendet. Interesse am öffentlichen Dienst hatte sie schon früh gezeigt und bereits vor vier Jahren in einem Praktikum einen ersten Einblick in die Verwaltungsarbeit in Hanstedt bekommen. Jetzt wird sie bei der Winsener Stadtverwaltung die Praxis und an der Berufsschule die Theorie ganz genau kennenlernen.

    An ihrem ersten Arbeitstag hat Bürgermeister André Wiese die junge Frau begrüßt und ihr einen guten Start ins Berufsleben gewünscht. „Sie werden in unserer bürgerfreundlichen, modernen und leistungsfähigen Verwaltung verschiedene Aufgaben kennenlernen. Sie haben sich für einen abwechslungsreichen Beruf entschieden, der Ihnen sicher viel Spaß bringen wird.“

    Während Saskia Wilcke ihre Berufsausbildung beginnt, hat die 21-jährige Laura-Sophie Carstens ihre Berufsausbildung gerade abgeschlossen. Die in Marschacht wohnhafte hat Ende Juli ihr dreijähriges duales Studium als Stadtinspektorin an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Hannover und in der Stadtverwaltung Winsen beendet. Zum 1. August wurde sie in Winsen ins Beamtenverhältnis auf Probe übernommen.

  • Examensfeier bei Gesundheitsfachschülern der Krankenhäuser Buchholz und Winsen

    Buchholz/Winsen. Einen der bisher ungewöhnlichsten Kurse hat jetzt die Gesundheitsfachschule der Krankenhäuser Buchholz und Winsen abgeschlossen: Die 25 Teilnehmer der dreijährigen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger waren 16 bis 50 Jahre alt, darunter auch fünf Männer. 24 Teilnehmer wurden zum Examen zugelassen, 21 haben die Prüfung geschafft und insgesamt acht stehen den Krankenhäusern jetzt als neue Pflegekräfte zur Verfügung - fünf in Buchholz und drei in Winsen.

    Bei der Examensfeier im Krankenhaus Buchholz hob Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser, die Wichtigkeit des vielseitigen Pflegeberufs in Zeiten des Fachkräftemangels hervor. Auch Chefarzt Dr. Christian Pott, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Buchholz, betonte den hohen Stellenwert der Pflegenden für die Kliniken: „Ohne Pflege wäre das Krankenhaus nichts. Ihre Arbeit entscheidet, ob wir ein gutes Krankenhaus sind“, gab er den frisch Examinierten mit auf den Weg. In Zeiten der Personalknappheit in den Krankenhäusern, von der auch der Bereich Pflege nicht verschont geblieben sei, habe die Arbeit zwar deutliche Belastungsspitzen. Doch sie werde belohnt. „Sie bekommen von den Patienten viel zurück“, so Dr. Pott zu den Berufsstartern.

    Die Pflegedienstleitung Birgit zum Felde und Kursleitung Gunda Stiller-Keller, hielten Rückschau auf den Ausbildungsalltag, in dem aus einer Gruppe mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten ein leistungsfähiges Team wurde. „Wir haben hart gearbeitet. Es war nicht immer leicht“, bilanzierte der frisch examinierte Marcel Handke. Oft habe er sich gewünscht, sich wie die hinduistische Göttin Kali einen dritten Arm wachsen lassen zu können, um den Anforderungen gerecht zu werden. Und nach den Arbeitstagen sei er oft zu ausgelaugt gewesen, um zu lernen. Trotzdem: „Das war die beste Zeit, die ich jemals hatte“, bilanzierte Handke und dankte Lehrern und Praxisanleitern in Namen des Kurses.

     

  • Fachkräftemangel in Kindertagesstätten – DRK bietet Praxisstellen für angehende pädagogische Fachkräfte

    Winsen. Mittelfristig werden allein in den 37 Kindertagesstätten des DRK im Landkreis Harburg rund 140 pädagogische Fachkräfte fehlen, und der Bedarf wird weiter steigen: Die politischen Planungen zur beitragsfreien Kita oder der geplante Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Kindergarten- und Schulkindern etwa werden die Situation noch verschärfen. Eine Situation, die sich gerade hier, in der Metropolregion Hamburg, sehr dramatisch darstellt: Durch die Nähe zu Hamburg und die entsprechend große Zahl an Kitas und Kita-Trägern ist der Arbeitsmarkt für pädagogische Fachkräfte in der Metropolregion sehr groß, und entsprechend groß ist der Wettbewerb der Träger um Arbeitskräfte.

    Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Interessierte, die die Tätigkeit in der Kita als Quereinsteiger bisher nicht in Betracht gezogen haben, da ihnen das recht neue, berufsbegleitende Ausbildungsmodell neben der unbezahlten Vollzeitausbildung nicht bekannt ist. Finanziert wird das berufsbegleitende Ausbildungsmodell über befristet zur Verfügung stehende Landesmittel.

    Dem Fachkräftemangel zu begegnen, hat sich der DRK-Kreisverband Harburg-Land e.V. in Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen und dem Landkreis Harburg zur Aufgabe gemacht. Das DRK bietet daher ab sofort – oder zu den nächsten Ausbildungsstarts der Berufsbildenden Schulen jeweils im Februar und August – Quereinsteigern Stellen für sogenannte Pädagogische Helfer an, die berufsbegleitend eine Ausbildung zum Sozialassistenten oder Erzieher aufnehmen wollen.

    In der Praxis funktioniert diese berufsbegleitende Ausbildung so: Die Interessenten bewerben sich unter Angabe ihrer beruflichen Erfahrung und Ausbildung als Pädagogische Helfer beim DRK-Kreisverband und werden dort bei Eignung in einer Teilzeitanstellung von mindestens 19,5 Stunden als zusätzliche Kraft in einer der DRK-Kitas beschäftigt. Die verbleibende Zeit nehmen sie an Nachmittagen, Wochenenden und in Blockunterricht an der schulischen Ausbildung der Berufsbildenden Schulen Buchholz, Lüneburg oder Harburg teil. Nach 18 Monaten Ausbildung und einem erfolgreichen Abschluss als Sozialassistenten mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik (SPA) haben die Absolventen die Wahl: Entweder, sie belassen es bei der Ausbildung zum SPA und arbeiten als entsprechende Fachkraft weiter in der Kita, oder sie setzen ebenfalls berufsbegleitend ihre Ausbildung zum Erzieher fort und arbeiten neben der schulischen Ausbildung weiter in Teilzeit in der Kita, dann jedoch bereits höher eingestuft als SPA.

    Für beide Varianten gilt: Nach eineinhalb Jahren (SPA) bzw. insgesamt dreieinhalb Jahren (Erzieher) haben die Absolventen einen Abschluss als pädagogische Fachkraft erworben. Und das in einem Beruf mit sinnhafter und zukunftsorientierter Aufgabe und zu attraktiven, tarifgerechten Arbeitsbedingungen.

    Es gibt viele Menschen hier im Landkreis, die in befristeten Verträgen stehen, Saisonarbeit leisten oder zu Hause sind und sich beruflich neu orientieren möchten. Genau diejenigen möchten wir mit unserem Angebot erreichen. Wir bieten ihnen eine interessante, abwechslungsreiche und sinnvolle Tätigkeit mit Zukunftsperspektive und attraktiven Rahmenbedingungen“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Roger Grewe. „Für beide Seiten wäre die Anstellung in einer unserer zahlreichen, im ganzen Landkreis ansässigen Kitas ein Gewinn. Wir möchten daher alle Quereinsteiger, die sich angesprochen fühlen, ermutigen, sich über den Ausbildungsweg zu informieren und sich bei uns zu bewerben“.

    Voraussetzung für die berufsbegleitende Ausbildung ist unter andrem: Entweder ein Realschulabschluss mit zusätzlicher abgeschlossener Berufsausbildung und mindestens drei Jahren Berufserfahrung, oder der Abschluss einer zweijährigen Berufsfachschule Sozialpädagogik, die Hochschulreife oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung und Qualifizierung in der Kinder-Tagespflege. Detaillierte Auskünfte zu den Voraussetzungen erteilt gern der DRK-Kreisverband.

    Wer sich für die Ausbildung und die damit verbundene Tätigkeit in einer der DRK-Kitas im Landkreis interessiert, kann gern eine schriftliche Kurzbewerbung schicken an:

    DRK-Kreisverband Harburg-Land e.V., Abteilung Kindertagesstätten, Frau Britta Dibbern, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel. 04171 – 669610.

  • Feierstunde für gute Abschlussnoten - Sparkasse Harburg-Buxtehude würdigt die Leistungen von 13 Mitarbeitern in verschiedenen Ausbildungsbereichen und Studiengängen

    Harburg. Zielgerichtete Beratung und die Nähe zum Kunden sind für die Sparkasse Harburg-Buxtehude wichtige Qualitätsversprechen. Um langfristig gut ausgebildetes Personal in den Beratungscentern einsetzen zu können, liegt ein großes Augenmerk auf der Ausbildung im eigenen Haus. Andreas Sommer, Vorstandsvorsitzender der
    Sparkasse Harburg-Buxtehude und Vorstandsvertreter Gerhard Oestreich gratulierten den 13 Absolventen in einer Feierstunde zum gelungenen Abschluss.

    Wir sind stolz, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausbilden zu können. Durch eine zukunftsorientierte Personalplanung beugen wir dem Fachkräftemangel gezielt vor, um langfristig die Qualitätsversprechen für unsere Kunden einhalten zu können. Allen Absolventen gratulieren wir herzlich zu Ihrem Abschluss“, so Andreas Sommer. Außer dem Vorstand nahmen auch Cord Köster, Regionaldirektor Süd, Vertriebsdirektor Andreas Hanowski, und Ausbildungsleiterin Kathrin Rammin an der Feierstunde teil.

    Über einen Abschluss zum Bankkaufmann/ zur Bankkauffrau freuten sich Pierre Pojtinger, Thomas Fischer, Ole Albers, Juliana Schulz, Celine Wilke, Jan Zinser und Christin Geske. Anna-Lena Tischler, Miriam Kartzig und Virginia Albers absolvierten die Prüfung zur Sparkassenfachwirtin. Alexandra Nahrgang darf sich Geprüfte Personalmanagerin Sparkassen-Finanzgruppe nennen. David Gerner freut sich über seinen Abschluss zum diplomierten Bankbetriebswirt (Frankfurt School of Finance & Management) und Laura Niebuhr absolvierte ihren Bachelor of Science an der Hochschule der Sparkassen- Finanzgruppe.

  • Fischbeker Praktikantinnen reisen nach Ghana in die Hans-Joachim-Janke-School

    Fischbek. Im Gottesdienst der Fischbeker Cornelius-Kirche am Sonntag um 10 Uhr wird Pastor Gerhard Jankewieder zwei Praktikantinnen nach Ghana aussenden, die dort in der Hans-Joachim-Janke-School für ein halbes Jahr das Projekt dieser Schule kennen lernen und Kinder unterrichten werden.

    Die Hans-Joachim-Janke-School leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung in Ghana. Sie ermöglicht auch Waisenkindern und Kindern aus sozial schwachen Familien eine gute Bildung. Kinder mit einer guten Schulbildung werden später einmal ihr Leben in die eigene Hand nehmen und auch die Entwicklung ihres Landes vorantreiben können.

    Die Schule wurde von Rev. Clement Bonsu gegründet, der selbst als Flüchtling viele Jahre in Deutschland gelebt hat. Mit der Schulgründung in seinem Heimatort möchte er aktuellen Fluchtgründen entgegen wirken. Er hat der Schule den Namen meines Vaters gegeben, weil er ihn als Asylsuchenden in den 1980er-Jahren in Deutschland intensiv unterstützt und gefördert hat.

    Noa und Celia haben in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. Bevor sie nun ans Studium und die eigene Ausbildung denken, gehen die beiden für ein halbes Jahr nach Ghana. Als Praktikantinnen möchten sie mithelfen, dass auch die Kinder in Ghana gute Bildungschancen erhalten.

    Weil die Cornelius-Gemeinde schon seit vielen Jahren in einer engen Partnerschaft zur Hans-Joachim-Janke-School steht, machen sich Noa und Celia auch inm Namen der Cornelius-Gemeinde auf den Weg. Im Gottesdienst am Sonntag um 10 Uhr wollen wir sie aussenden und Gott um seinen Segen für ihre Reise bitten.
    Die beiden freuen sich über ordentlich "Rückenwind" im Gottesdienst.

    Spendenkonto:
    Cornelius-Kirchengemeinde
    "Hans-Joachim-Janke-School"
    IBAN: DE58 2005 0550 1381 1204 90
    Hamburger Sparkasse

  • Freiwilliges Soziales Jahr in der Offenen Jugend Rosengarten

    Rosengarten. Die Schule geschafft, was nun? Viele junge Erwachsene wissen nicht, ob sie eine Berufsausbildung oder ein Studium beginnen oder sich für ein Jahr sozial engagieren wollen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bietet ab dem 1. September wieder die Offene Jugend Rosengarten an. Noch bis August absolviert Lara Böttcher ihr FSJ in der Offenen Jugend Rosengarten. Welche Aufgaben hat sie als FSJ-lerin übernommen, wie hat sie das Jahr erlebt? 

    „Ich habe an den Ferienprogrammen für Herbst, Ostern und Sommer mitgewirkt. Wir planen und organisieren Aktionen, Freizeiten und Tage, die wir dann begleiten. Im Anschluss wird alles abgerechnet. Zudem bin ich an drei Nachmittagen im offenen Treff in Rosengarten und am Montagnachmittag in Klecken. Hier können Jugendliche chillen, Freunde treffen, Billiard oder Tischtennis spielen, Probleme loswerden und sich austauschen“, sagt Lara Böttcher.  

    Ihr gefiel es, dass sie Ideen einbringen und eigene Projekte umsetzen konnte. Immer im Austausch mit Jugendpfleger Reinhard Schünemann und Diakonin Cornelia Rubach, die die Offene Jugend leiten. Die Offene Jugend Rosengarten wird von der Kommune Rosengarten finanziert und befindet sich in kirchlicher Trägerschaft der Kirchengemeinde Rosengarten. Zudem entwickelt Lara Flyer und Werbekärtchen, nimmt an Fachkonferenzen auf kommunaler wie kirchlicher Ebene teil, bereitet Durchstarter-Schulungen mit vor, entwirft Texte für die Homepage und nimmt selbst an Fortbildungen teil. 

    „Jeder Tag ist anders, ich habe viel über mich selbst und für mein Leben und auch immer etwas von den Jugendlichen gelernt. Mir hat das Jahr sehr geholfen“, sagt Lara Böttcher. Sie weiß jetzt, dass sie Soziale Arbeit und Religionspädagogik studieren will.  

    Was sollten Bewerberinnen und Bewerber mitbringen?

    „Sie sollten Spaß haben, mit Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten und unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten zu arbeiten. Man sollte Mut haben, Dinge auszuprobieren“, sagt Reinhard Schünemann. Bewerberinnen und Bewerber müssen 18 Jahre alt sein (oder in diesem Jahr 18 Jahre alt werden) und einen Schulabschluss haben. Wer ein FSJ absolviert, erhält ein monatliches Taschengeld, die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen.  

    Bewerberinnen und Bewerber melden sich bei Jugendpfleger Reinhard Schünemann: Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Für 17 Feuerwehrleute aus der Gemeinde Rosengarten hat sich das Pauken gelohnt

    Nenndorf. Mit Erfolg haben jetzt 17 Feuerwehrleute der Gemeinde Rosengarten den ersten Teil der Truppmann-Ausbildung in der Gemeinde Rosengarten bestanden. Unter den Augen von Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehn und Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi legten die jungen Feuerwehrmänner und –frauen ihre Prüfung auf dem Gelände des Bauhofs in Nenndorf ab.

    Die 17 neuen Feuerwehrleute waren zuvor von einem mehrköpfigen Ausbilderteam mit Rosengartens Gemeinde-Ausbildungsleiter Hans-
    Peter Thomas und Niklas Schubert und Mirko Maaß an der Spitze mit dem für die Arbeit in der Feuerwehr notwendigen Grundwissen ausgebildet worden.

    In rund 35 Stunden Theorie erlernten die Feuerwehrleute dabei unter anderem die rechtlichen Grundlagen für den Feuerwehrdienst, einsatztaktische Vorgehensweisen im Brand- und Hilfeleistungsfall, Rechtsgrundlagen für den Feuerwehrdienst und die Dicke von Brandschutzmauern.

    Bei weiteren 35 Stunden praktischer Ausbildung wurden, aufgeteilt in insgesamt zwei Gruppen, mehrteilige Löschangriffe durchgeführt, erste Schritte zur Bewältigung von technischen Hilfeleistungen gelehrt und auch der korrekte Umgang mit Handfeuerlöschern gelehrt.

    Fünf Wochen dauerte der Truppmann-Lehrgang Teil 1, bevor mit der Prüfung der erste Teil der Ausbildung geschafft war. Außer den
    Prüfern des Landkreises zeigte sich auch Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi erfreut über die Leistungen der neuen Feuerwehrleute. Er begrüßte sie als neue, vollwertige Mitglieder in den Einsatzabteilungen der jeweiligen Ortsfeuerwehren. Alle neu ausgebildeten Feuerwehrleute werden nun in ihren jeweiligen Ortsfeuerwehren weiter intensiv ausgebildet. .

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