Große Ehre für Hamburger Schützenlegende: Heinz-Heinrich Thömen zum Ehrenmitglied des Deutschen Schützenbundes ernannt
Harburg/Schwäbisch Gmünd. Beim Deutschen Schützentag 2025 in Schwäbisch Gmünd wurde eine große Persönlichkeit des norddeutschen Schützenwesens besonders gewürdigt: Heinz-Heinrich Thömen aus Fischbek wurde im Rahmen eines feierlichen Festakts zum Ehrenmitglied des Deutschen Schützenbundes (DSB) ernannt.
Mit dieser höchsten Auszeichnung des Verbands würdigt der DSB Thömens jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. Der 79-Jährige, der am 30. April Geburtstag feierte, blickt auf eine eindrucksvolle Laufbahn zurück – nicht nur als aktiver Schütze, sondern auch als leidenschaftlicher Organisator und Bewahrer der Tradition.
Besondere Anerkennung erhielt Thömen für seine Rolle als Hauptorganisator des 59. Deutschen Schützentages 2015 in Hamburg. „Ohne Heinz-Heinrich Thömen hätte es diesen Schützentag in dieser Form nie gegeben“, betonte DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels in seiner Laudatio. Als „Zeremonienmeister des Schützenwesens“ ist Thömen überregional bekannt geworden: Bei zahlreichen Bundesveranstaltungen sorgte er mit sicherer Hand für den präzisen Ablauf von Ein- und Ausmärschen großer Schützengruppen.
Sein Engagement begann 1982 beim Schützenverein Fischbek. Von 2003 bis 2019 stand er an der Spitze des Schützenkreisverbands Harburg-Stadt, seit 2008 war er zudem Vizepräsident des Schützenverbandes Hamburg und Umgegend. Auch auf Bundesebene prägte er bis 2024 als Mitglied des DSB-Gesamtvorstands das deutsche Schützenwesen mit.
Für seine Verdienste wurde Thömen bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Ehrenkreuz in Silber, der Präsidenten-Medaille in Gold und der Goldenen Medaille am Grünen Band des DSB.
Doch Thömens Einsatz ging weit über das Schützenwesen hinaus: Als Betriebsingenieur beim NDR, als Brandschutzsachverständiger, im Gemeinderat von Barsbüttel sowie als engagierter Züchter von Brieftauben und Vögeln war und ist er in vielen Bereichen aktiv. Seine Ernennung zum Ehrenmitglied krönt nun eine außergewöhnliche Lebensleistung im Dienst der Gemeinschaft.
