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Brauchtum

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  • "Klöönsnack" mit Anette Meyer als Gertrud Schluderich im Landhaus Jägerhof

    Hausbruch. Am Mittwoch, 19. Januar, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) tritt die in Sauensiek-Bockhorst geborene Plattsnackerin Anette Meyer im Landhaus Jägerhof, Ehestorfer Heuweg, auf.

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    Das Plattschnacken hat sie schon von Kindesbeinen an gelernt, denn in so einem kleinen Dorf wie Bockhorst, wo es gerade mal drei Höfe, sieben Häuser und einen Briefkasten gab und fast jeder Plattdeutsch sprach, kam man gar nicht darum herum.

    Anette Meyer tritt im Jägerhof als „Gertrud Schluderich“ auf und will ihre Zuhörer mit eigenen Geschichten und vielleicht auch mal mit nicht ganz eigenen Geschichten einen vergnüglichen Abend unter dem Motto „Wat dat all'ns gifft un mennichmol nich to glöven is" bereiten. Die Veranstaltung findet unter der derzeit geltenden 2-G–Plus-Regel statt.

  • 3. „Plattdeutscher Mühlenschnack“ 2021 im Mühlenmuseum Moisburg

    Hollenstedt-Moisburg. Beim dritten Plattdeutschen Mühlenschnack 2021 wird es literarisch: Die Brüder Rudolf und Johann Kinau und ihre Gedichte, Döntjes und Prosa stehen am Freitag, 24. September, ab 15 Uhr im Mittelpunkt. Johann Kinau wurde unter seinem Künstlernamen Gorch Fock vor allem mit dem Roman „Seefahrt tut Not“ berühmt, Rudolf Kinau ist durch die NDR-Sendereihe „„Hör mal´n beten to“ bekannt geworden.

    Dr. Heinz Harms, Walter Marquardt und die Plattdeutsch-AG „NettWark Platt Buxthu“ des Heimat- und Geschichtsvereins Buxtehude stellen die bekannten Heimatdichter vor. Im Anschluss gibt es bei Kaffee und Kuchen ausführliche Diskussionen und angeregte Gespräche – selbstverständlich alles op platt. Der Eintritt ist frei. Aufgrund der aktuellen Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl auf 30 Personen beschränkt und eine Anmeldung bis 20. September unter Telefon 0 40/790 17 60 notwendig. Beim Mühlenschnack werden alle aktuell gültigen Hygieneregeln eingehalten. Bis Ende Oktober findet der Mühlenschnack jeden letzten Freitag im Monat statt.

    Das Leben der kleinen Leute, der Alltag zu ihrer Zeit stehen im Werk von Johann Kinau (1880-1916) und Rudolf Kinau (1887-1975) im Mittelpunkt. Aufgewachsen als Söhne des Hochseefischers Heinrich Kinau in Finkenwerder prägten vor allem die Fischer der Elbinsel ihr literarisches Werk und ihre Berufswahl.

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    Gorch Fock fand nach einer kaufmännischen Ausbildung eine Anstellung als Kontorist in Meiningen/Thüringen. Viele Theaterbesuche brachten ihn zur Schriftstellerei. Erste plattdeutsche Erzählungen und Gedichte veröffentlichte Gorch Fock 1904. Sein bekanntestes Werk, der auf Hochdeutsch geschriebene Roman „Seefahrt ist Not“, ist 1913 erschienen. Darin steht das Leben eines Hochseefischers im Mittelpunkt.  Im Ersten Weltkrieg wurde Gorch Fock 1915 eingezogen und kam auf eigenen Wunsch zur Marine. Als Ausguck des Kreuzers „Wiesbaden“ ist er 1916 in der Seeschlacht im Skagerrak mit dem Schiff untergegangen. Seine Leiche wurde in Schweden an Land getrieben. Dort ist er auf einem Soldatenfriedhof begraben. Das Segelschulschiff der Bundesmarine wurde nach ihm benannt.

    Rudolf Kinau war nach der Schulzeit als Elbfischer und danach als Hochseefischer auf dem Ewer seines Vaters beschäftigt. Auf der Seemannsschule legte er sein Steuermannspatent für große Fahrt ab. Nach einem Jahr Fahrt auf einem Handelsschiff trat er wegen der schlechten Wirtschaftslage in der Schifffahrt eine Stellung in der Hamburger Fischhalle an. Seine erste Geschichte schrieb er 1916 als Nachruf auf seinen Bruder. Später ist er durch den Rundfunk sehr bekannt geworden, vor allem durch die NDR-Sendereihe „Hör mol´n beten to“. Er schrieb zahlreiche Bücher, Hörspiele und Theaterstücke, in denen immer wieder seine Liebe zu Finkenwerder und zur plattdeutschen Sprache deutlich wurde.

    Bei jedem Plattdeutschen Mühlenschnack steht ein anderes Thema im Fokus – Wissenswertes aus Region, Geschichte, Literatur und vielen anderen Bereichen. Als profunder Kenner der alten Regionalsprache steht Dr. Heinz Harms aus Hollenstedt, Erster Vorsitzender des Vereins För Platt, bereit. Er moderiert einen Nachmittag für alle Interessierten, die gern op platt schnacken möchten.

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    Plattdeutsch oder Niederdeutsch ist die ursprüngliche Sprache der Region. Aktuell sprechen rund 14 Prozent der Norddeutschen die Regionalsprache, die im Sinne der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen anerkannt ist. Das Interesse am Plattdeutschen steigt beständig: Lesewettbewerbe, Schulunterricht und zweisprachige Ortsschilder bringen die Sprache immer mehr in den Alltag zurück.

  • Historischer Grenzstein im Rosengarten gestohlen – Landkreis appelliert an Täter

    Rosengarten. Durch die Wälder im Rosengarten verlaufen viele, teilweise Jahrhunderte alte Grenzlinien. Zur Sichtbarkeit dieser Grenzen, auch nach all den vielen Jahren, dienen Grenzsteine, die auf unterschiedliche Art und Weise als solche markiert wurden.

    Zwischen Sieversen und Sottorf verläuft eine besonders alte Grenze, die ihre erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1412 hatte. Einige große Findlinge markieren diese Grenzlinie, gekennzeichnet durch eingeschlagene Zeichen wie unterschiedliche Kreuze und rostartige Markierungen.

    Auch nordwestlich von Klein Leversen am Quellenweg liegt – nein: lag ein solcher Grenzstein. Er war mit einem griechischen Kreuz mit gleichlangen Armen auf der Oberseite markiert. Diese Markierung kennzeichnet ihn als einen vom Erzbistum Bremen hierhin gesetzten Grenzstein aus. Nun ist er verschwunden und nur noch ein Erdloch zeugt davon, dass er hier lag.

    Grenzstein wurde wissentlich gestohlen

    2018 07 31 grenzstein1Spuren eines Radladers oder Radbaggers finden sich dort, wo noch vor rund zehn Tagen der Grenzstein lag. Dr. Jochen Brandt von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Harburg geht davon aus, dass den unbekannten Tätern bewusst war, dass dies kein normaler Findling ist. „Durch das Kreuz war auch für Laien klar ersichtlich, dass es sich nicht einfach um einen herumliegenden Findling handeln kann. Umso mehr verwundert es, dass dieser Stein verschwunden ist“, erläutert Jochen Brandt. Alles deutet darauf hin, dass der Stein von Unbekannten gestohlen wurde. „Der Stein war so groß und schwer, dass die Diebe mit schwerem Gerät anrücken mussten, um ihn abzutransportieren. Das macht man ja nicht mal eben aus Jux und Dollerei, sondern da steckt Vorsatz dahinter“, urteilt Jochen Brandt  Entsprechend verärgert sind Brandt und sein für die Baudenkmalpflege zuständiger Kollege Wolfgang Küchenmeister.

    Landkreis appelliert an die Täter den Grenzstein zurückzugeben

    Der Landkreis Harburg wird Anzeige gegen Unbekannt erstatten, denn mit der Entfernung des als Kulturdenkmal ausgewiesenen Grenzsteins liegt nicht nur ein Verstoß gegen das Denkmalrecht vor, sondern auch ein Fall gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Vorab möchte der Landkreis aber an das Gewissen der Täter appellieren, falls diese ohne Wissen um den Denkmalcharakter des Grenzsteins gehandelt haben sollten. Denn wichtiger als die Strafverfolgung sei, dass der Stein wieder an seinem angestammten Platz liege, so Brandt und Küchenmeister.

  • Plattdeutsch bequem zuhause auf Youtube gucken

    Rosengarten-Ehestorf. Sprachen bringen Menschen zusammen – ganz besonders gilt dies für die norddeutsche Regionalsprache Plattdeutsch. Sie klingt sympathisch, auch wenn Zuhörende nicht alles genau verstehen, was gesnackt wird. Um die Sprache im Alltag geht es in der neuen Video-Reihe im Landkreis Harburg, die der Verein „För Platt“ zusammen mit der Plattdeutsch-Koordinatorin Rike Henties ins Netz stellt. Sie startet am 13. Dezember. Dann fragen Plattdeutsch-Snacker im Landkreis: „Warum Platt?“ Und ab Januar gibt es dann monatlich neue Einblick in das Leben eines „Plattdeutschen“ in der Region. Alle Neuigkeiten zu den Videos und weiteren Plattdeutsch-Aktionen gibt es im Newsletter „Wat to weten“, Anmeldung unter www.plattfinntstatt.de an.

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    Die Videos portraitieren Menschen aus dem Landkreis, ihren Alltag „im Plattdeutschen“ oder besondere Projekte, in denen sie sich engagieren. Zuschauer sind dann nah dabei: Es sind quasi die Nachbarn von nebenan, die sie authentisch in ihr Leben schauen lassen. Sie sprechen in Interviews auch darüber, wie sie die plattdeutsche Sprache kennen und lieben gelernt haben – und wie die plattdeutsche Sprache heute weitergegeben wird.

    Die Plattdeutsch-Koordinatorin vernetzt die plattdeutschen Kulturakteure und das vielfältige Angebot im Landkreis Harburg. Sie unterstützt die Vermittlung der Regionalsprache an Menschen, die das Niederdeutsche noch nicht sprechen. Als Teil der regionalen Kulturförderung finanzieren der Landkreis Harburg und der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg gemeinsam die Stelle.

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