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  • „Tolle Arbeit“: Tanzhaus bedankt sich bei Johanniter-Impfteam in Buchholz

    Buchholz. Eine Überraschung gab es für das Team der Johanniter im Impfzentrum Buchholz: Das Tanzhaus Hesse aus Buchholz hat alle Mitarbeiter plus jeweils eine Begleitperson eingeladen, für einen Monat kostenlos in der Tanzschule Hesse (ehemals Gresz) zu tanzen. Entsprechende Gutscheine überreichten André, Bernd und Gaby Hesse an Nadine Fischer, Leiterin des Impfzentrums, und ihre Stellvertreterin, Annika Stegelmann.

    „Die Mitarbeitenden im Impfzentrum leisten eine tolle und kräftezehrende Arbeit. Mit diesen Gutscheinen möchten wir uns bei ihnen bedanken und ihnen ein wenig Freude schenken“, sagte André Hesse, der in seinem Tanzhaus von Standardkursen über Tanzfitness bis hin zu Zumba alles anbietet. „Das ist wirklich eine tolle Idee und wir freuen uns schon darauf, die Gutscheine unserem Team zu überreichen“, freute sich Nadine Fischer.

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    Wenn es wieder möglich ist, können die Mitarbeiter dann in das Tanzhaus in der Brauerstraße 26 kommen.

  • 1. Mai in Harburg: Keine Nazis, friedliche Mahnwachen und DGB-Kundgebung

    Harburg. Nein – die von einigen beschworene Polizeifestung war Harburg am 1. Mai nicht. Der Nazikundgebung am ZOB hatte das Bundesverfassungsgericht am Freitagmorgen endgültig einen Riegel vorgeschoben. Und das haben die Nazis um Christian Worch und die Partei „Die Rechte“ vornehmlich ihrer eigenen Dummheit zu verdanken. Sie hatten für die Kundgebung, die wegen Corona auf 25 Teilnehmer beschränkt war, mobilisiert und damit gezeigt, dass sie diese Auflage nicht einhalten wollten.

    Erlaubt waren dagegen die Mahnwachen der Nazigegner. Am Seeveplatz, am Herbert-Wehner-Platz, am Sand, auf dem Rathausplatz – zehn Mahnwachen hatte das Bündnis gegen Rechts angemeldet. Die wurden aufgrund der verbotenen Nazikundgebung etwas kürzer abgehalten als geplant und verliefen friedlich. Und auch wenn die Polizei mit vielen Kräften vor Ort war - die Stimmung zwischen Mahnwachenteilnehmern und Polizei war recht entspannt und letztere ließ die Protestteilnehmer passieren, damit sie sich auf die Mahnwachen verteilen und so die Aufflagen eingehalten werden konnten.

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    Tag der Arbeit zu Corona-Zeiten - Mahnwache des DGB statt Demo in Harburg

    Am Vormittag hatte der DGB Harburg auf dem Rathausplatz noch eine Mahnwache zum Tag der Arbeit2020 05 01 1 mai1abgehalten. „Solidarisch ist man nicht alleine!“ war das diesjährige bundesweite Motto der Gewerkschaften an ihrem traditionellen großen Tag. Auch wenn aufgrund der Corona-Bestimmungen die großen Maidemonstrationen der Gewerkschaften nicht stattfinden konnten, so zeigten doch die zahlreichen kleinen Mahnwachen und auch die Live-Streams im Internet, dass man nicht alleine war.

  • 2G oder 3G oder zu beidem nee: Wie sehen Harburger Gastronomen und Veranstalter die Möglichkeit zu 2G?

    Harburg. 2G oder 3G? Nur Geimpfte und Genesene einlassen (2G) oder auch Getestete (3G)? Mehr Freiheit? Ein Schritt zurück in die Normalität? Die Chance für Gastronomen und Veranstalter? Oder eine Spaltung der Gesellschaft? Zwei Klassen? Impfpflicht durch die Hintertür? Was bedeutet der gestern verkündete Beschluss des Hamburger Senats zu „2G“?

    Für die einen ist es nur ein folgerichtiger Schritt aufgrund der fortschreitenden Zahl geimpfter Menschen. Viele Gastronomen, Veranstalter, Theater und Kinos sehen darin die Möglichkeit, endlich wieder ein volles Haus zu bekommen. Andere fürchten, eine nicht beträchtliche Anzahl ihrer Stammgäste vor den Kopf zu stoßen.

    Schon hört man davon, dass Stammgäste angekündigt haben, bei einer entsprechenden Entscheidung des Wirts oder Veranstalters der Location den Rücken zuzukehren – für immer. Und die Ankündigungen kommen aus beiden Richtungen.

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    Egal wie sich die Locations entscheiden: Sie wurden, so die Meinung einiger, durch die Wahlmöglichkeit, die der Senat zwischen 2G du 3G eröffnet hat, zum Sündenbock für diejenigen gemacht, die dann eventuell außen vor oder weg bleiben.

    Dabei bleibt Hamburgs Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher eine Antwort schuldig: Er selbst führte aus, dass Geimpfte am Infektionsgeschehen keinen Anteil hätten. Die 7-Tage-Inzidenz unter Geimpften betrage in Hamburg 5, bei den Ungeimpften 80. Da fragen sich viele, warum, wenn die Impfung so offenkundig wirksam sei, nicht einfach die Beschränkungen fallen gelassen.

    Wie sehen Harburger Gastronomen und Veranstalter die Möglichkeit zu wählen? besser-im-blick hat mit einigen gesprochen und erste Reaktionen frisch nach der Entscheidung eingefangen:

    Marian Hansen (Restaurant Eisvogeln an der Wasserskianlage): „Ich bin sofort mit dabei. Auch wenn ich nur einen Außenbereich habe: Keine Abstandsregel und auch keine Kapazitätsgrenze mehr ist für uns immens wichtig. Auch, dass man mal wieder eine Veranstaltung mit Tanzen machen kann. Wir werden das so früh wie möglich machen.“ Marian Hansen (Restaurant Eisvogeln an der Wasserskianlage)
    „Ich bin sofort mit dabei. Auch wenn ich nur einen Außenbereich habe: Keine Abstandsregel und auch keine Kapazitätsgrenze mehr ist für uns immens wichtig. Auch, dass man mal wieder eine Veranstaltung mit Tanzen machen kann. Wir werden das so früh wie möglich machen.“

     

    Thomas Soltau (Landhaus Jägerhof, Hausbruch): „Ich muss mir das erst einmal in Ruhe anschauen. Und dann werden wir mal sehen und abwarten, was da wirklich auf uns zu kommt. Wir wollen an die Gesundheit aller denken, aber es muss sich am Ende auch rechnen. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“ | Foto: einThomas Soltau (Landhaus Jägerhof, Hausbruch)
    „Ich muss mir das erst einmal in Ruhe anschauen. Und dann werden wir mal sehen und abwarten, was da wirklich auf uns zukommt. Wir wollen an die Gesundheit aller denken, aber es muss sich am Ende auch rechnen. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“

     

    Sven Oliver Scharf (Scharfs Restaurant, Binnenhafen): „Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Auf der einen Seite finde ich es gut. Auf der anderen Seite werden nicht Geimpfte ausgegrenzt. Schwierig - ich weiß noch nicht, wie wir es machen werden. Vielleicht, wenn es auf sie kalte Jahreszeit zugeht. es wird mir aber nicht gut dabei gehen.“Sven Oliver Scharf (Restaurant Scharf, Binnenhafen)
    „Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Auf der einen Seite finde ich es gut. Auf der anderen Seite werden nicht Geimpfte ausgegrenzt. Schwierig - ich weiß noch nicht, wie wir es machen werden. Vielleicht, wenn es auf die kalte Jahreszeit zugeht. es wird mir aber nicht gut dabei gehen."

     

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    Henry C. Brinker (Speicher am Kaufhauskanal, Binnenhafen): „Wir haben eineinhalb Jahre auf die Impfung gewartet. Jetzt wollen wir endlich von den Resultaten profitieren. Impfen, ohne dass dich etwas ändert, wäre Verschwendung. Ein Harburger Haustechnikunternehmen ist bei uns Anfang September der Eisbrecher.“Henry C. Brinker (Speicher am Kaufhauskanal, Binnenhafen)
    „Wir haben eineinhalb Jahre auf die Impfung gewartet. Jetzt wollen wir endlich von den Resultaten profitieren. Impfen, ohne dass sich etwas ändert, wäre Verschwendung. Ein Harburger Haustechnikunternehmen ist bei uns Anfang September der Eisbrecher.“

     

    Heimo Rademaker (Live-Musik-Club Marias Ballroom im Phoenix-Viertel): „Das ganze Thema ist hochkomplex und viele Fragen sind noch ungeklärt. Kommen denn dann die Leute überhaupt oder gibt es einen Shitstorm? Und wie sehen die Künstler das? Wir sind die Dummen, die entscheiden müssen. Ich will niemanden ausschließen und will nicht darüber entscheiden wer reindarf und wer nicht. Da ist mir zu heftig. Vielleicht mache in Null-G, mache nur Live-Stream und mache daraus ein Politikum und zeige in Live-Streams, wie leer es ist.“Heimo Rademaker (Live-Musik-Club Marias Ballroom im Phoenix-Viertel)
    „Das ganze Thema ist hochkomplex und viele Fragen sind noch ungeklärt. Kommen denn dann die Leute überhaupt oder gibt es einen Shitstorm? Und wie sehen die Künstler das? Wir sind die Dummen, die entscheiden müssen. Ich will niemanden ausschließen und will nicht darüber entscheiden wer reindarf und wer nicht. Da ist mir zu heftig. Vielleicht mache ich Null-G, mache nur Live-Stream und mache daraus ein Politikum und zeige in Live-Streams, wie leer es ist.“

     

    Jörn Hansen (Kulturzentrum Rieckhof): „Ich finde 2G astrein und wir werden das gleich umsetzen. Und zwar sowohl der Rieckhof im Saal und den Räumen und auch die Rieckhof Kneipe. Wir werden uns gleich am Samstag registrieren und dann zum „2G-Betrieb“ werden. Die ganzen Leute, die meinen, sich immer noch nicht impfen lassen zu wollen, obwohl sie es könnten, die müssen dann eben draußen bleiben.“Jörn Hansen (Kulturzentrum Rieckhof)
    „Ich finde 2G astrein und wir werden das gleich umsetzen. Und zwar sowohl der Rieckhof im Saal und den Räumen und auch die Rieckhof Kneipe. Wir werden uns gleich am Samstag registrieren und dann zum „2G-Betrieb“ werden. Die ganzen Leute, die meinen, sich immer noch nicht impfen lassen zu wollen, obwohl sie es könnten, die müssen dann eben draußen bleiben.“
  • Ab Montag wieder voller Präsenzunterricht an Hamburgs Schulen

    Harburg/Hamburg. Es geht wieder richtig los an Hamburgs Schulen: Ab Montag kommender Woche, 31. Mai 2021,  sollen alle Schülerinne und Schüler wieder die Schulbank drücken. Und zwar nach Stundenplan und real vor Ort. Dies gab Hamburgs Schulsenator Ties Rabe heute bekannt. Grund ist die weiter gesunkene 7-Tage-Inzidenz bei den Infektionen in der Hansestadt, die auch nach Hamburger Rechenweise bei 31,7 (29 Laut RKI) liegt.

    „Ich freue mich, dass die niedrigen Infektionszahlen jetzt weitere Spielräume für Hamburgs Schülerinnen und Schüler eröffnen. Nach einem halben Jahr ohne oder nur mit stark eingeschränktem Schulunterricht sollen Hamburgs Schülerinnen und Schüler wenigstens in den letzten drei Wochen vor den Sommerferien noch einmal vollständigen Unterricht in der Schule bekommen“, gab der Senator bekannt.

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    Doch man wolle vorsichtig bleiben: Alle Hygienemaßnahmen gegen das Coronavirus blieben in Kraft, erklärte Rabe. Das gelte besonders für die umfangreiche Testpflicht, die Maskenpflicht, die Pflicht zum regelmäßigen Lüften der Klassenräume und die zahlreichen weiteren Sicherheitsvorkehrungen. „Die Pandemie ist noch nicht vorüber, deshalb appelliere ich an alle Beteiligten, trotz der Freude über ein Stück mehr Normalität vorsichtig zu bleiben“, so Rabe.

    Die Präsenzpflicht ist allerdings immer noch aufgehoben. Die Eltern entscheiden selbst, ob ihr Kind in der Schule am Unterricht teilnimmt. *

    *Diese Information wurde nachgetragen.

  • Ab morgen Maskenpflicht an der Außenmühle

    Harburg. Bürgermeister Peter Tschentscher gab in der heutigen Pressekonferenz bekannt, dass die Maskenpflicht in Hamburg erweitert wird und nun auch an Wochenenden in gut besuchten Parkanlagen eine Maskenpflicht herrscht. Auch in Harburg, das berichtet der NDR, gilt ab morgen, 27. Februar 2021, in einem Bereich eine Maskenpflicht: Im Harburger Stadtpark, rund um die Außenmühle, müssen die Spaziergänger und Sportler am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr eine Maske tragen. 

    Am vergangenen Wochenende hatten viele Harburgerinnen und Harburger die Sonne und das warme Wetter im Stadtparkt genossen. Zwar wurden Abstandsregeln größtenteils eingehalten, aber das reicht dem Senat offensichtlich nicht.

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    Deshalb fällt auch folgendes Gebiet unter die neue Regel:
    Das Gebiet wird durch die B 75, den Außenmühlendamm, den Kapellenweg, Am Mühlenfeld, den Freudenthalweg, die Winsener Straße, Am Frankenberg, den Langenbeker Weg und den Marmstorfer Weg" begrenzt. Ausgenommen von der Maskenpflicht in diesem Bereich sind die Kleingartenvereine 735, 737, 738 sowie 739, das Midsommerland (Privatgelände) und Das Wohn- und Schulgebiet im Südwesten zwischen Hölscherweg und Elfenwiese

  • Abstand halten und dabei Gutes tun: Spezialdruckerei print-o-tec aus dem Binnenhafen hilft Flüchtlingsverein HUMAN@HUMAN

    Harburg. Der Verein HUMAN@HUMAN e.V.aus dem Harburger Binnenhafen kümmert sich seit 2015 um die Geflüchteten, die aus Kriegs- und Krisengebieten nach Europa kommen und hier Hilfe suchen. Dabei spielen die Integration und die Hilfe zur Integration eine wichtige Rolle. Und was liegt da näher, als dass die, die hier Hilfe suchen, anderen helfen, die dieser Hilfe bedürfen? „Unser Verein vermittelt Patenschaften zwischen Geflüchteten und Hamburgern. Wir wollen also Menschen miteinander in Kontakt bringen“, so Marion Göhring von HUMAN@HUMAN. „Diese Arbeit liegt aber in Zeiten von Kontaktverboten erstmal auf Eis.“

    „Da das Thema Integration von Geflüchteten aber auch nach Corona ein wichtiges Thema bleibt, versuchen wir nicht in Vergessenheit zu geraten und gleichzeitig auf anderen Wegen zu helfen“, berichtet Marion Göhring über die aktuelle Lage. 2020 04 18 human human1Dabei ist Hilfe für viele Menschen gerade im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig -Einkaufen und mit dem Hund rausgehen für Menschen, die zur einer Risikogruppe gehören beispielsweise. Und dabei hilft HUMAN@HUMAN ganz aktuell und vermittelt Geflüchtete, die genau diese Menschen aus Risikogruppen beim Einkauf, dem Gassi gehen mit dem Hund oder anderen Botengängen unterstützen.

    Diese Arbeit von HUMAN@HUMAN möchte Thomas Beyer, Geschäftsführer der Spezialdruckerei print-o-tec aus dem Harburger Binnenhafen, unterstützen. „Ich kam mit Frau Göhring von HUMAN@HUMAN aus dem Harburger Binnenhafen ins Gespräch und sie sagte mir, dass es schwer ist, die Flüchtlings- und Integrationsproblematik in Zeiten des Kontaktverbots in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu erhalten“, so Beyer. „Die Arbeit von HUMAN@HUMAN und auch, was sie gerade in der Coronazeit auf die Beine stellen, fand ich unterstützenswert“, sagt Thomas Beyer weiter.

    Und so hat sich der Unternehmer mit seiner Firma für Spezialdrucke etwas einfallen lassen. „Die Geschäfte öffnen jetzt ja wieder, aber unter Auflagen. Und eine Auflage ist beispielsweise das Abstandsgebot. Deshalb haben wir uns entschlossen, zum Beispiel Boden- und Türaufkleber zu drucken, bei denen wir unseren Gewinn an HUMAN@HUMAN spenden“, erklärt Thomas Beyer sein Vorhaben.

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    Das lokale Engagement ist Beyer dabei sehr wichtig: „Das steht im Vordergrund und auch die Verantwortung als Unternehmer, nicht nur den Mitarbeitern gegenüber, unbeschadet durch die Krise zu kommen. So können wir, auch als direkt betroffenes Unternehmen, unsere Solidarität mit der regionalen Wirtschaft zeigen und diese kann ebenfalls diese Verbundenheit mit der Region kommunizieren.“

    Ein Bodenaufkleber (die im Übrigen leicht wieder ohne Rückstände zu entfernen sind) kostet beispielsweise 8 Euro, von denen jeweils 2 Euro an HUMAN@HUMAN gehen. Von Türaufklebern, die 6 Euro kosten geht jeweils 1 Euro an den Verein. „Einen langjährigen Kunden aus der Kunststoffverarbeitung konnte ich ebenfalls von der Idee überzeugen und so können wir die Spuckschutzblende für den Verkaufstresen aus Acrylglas für 115,00 Euro verkaufen, wobei hier jeweils 15,00 EUR dem Verein zukommen lassen“, freut sich Thomas Beyer darüber, dass auch andere die Idee gut finden. Weitere Information findet man auf der Website www.print-o-tec.de.

    Wer ebenfalls die Arbeit HUMAN@HUMAN unterstützen möchte, oder wer selbst Hilfe braucht, der kann sich unter 040 – 68 91 19 31 an folgenden Zeiten an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden: Montag 16:00 bis 20:00 Uhr, Dienstag 14:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch 10:00 bis 12:00 Uhr und Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr. Außerhalb der persönlichen Sprechzeiten steht unter dieser Nummer ein Anrufbeantworter zur Verfügung und jeder, der eine Nachricht hinterlässt wird selbstverständlich zurückgerufen. Oder einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben. Weitere Infos gibt es auch unter www.human.hamburg.

  • AK Harburg: Coronaausbruch im Krankenhaus – erst unerkannt, dann verheimlicht?

    Harburg. Was ist da los an der Asklepios Klinik Harburg (AKH)? Laut Spiegelbericht vom Donnerstagnachmittag wurden dort zwei Stationen geschlossen, weil fünf Mitarbeiter auf Covid-19 positiv getestet wurden, 48 Ärzte und Pfleger mussten in Quarantäne. Eventuell haben sich auch vier Patienten im Krankenhaus selbst mit dem Coronavirus infiziert, schreibt Der Spiegel. Drei seien gestorben.

    Das Virus ist am 1. und 2. April durch Bewohner des Pflegeheims „Am Inselpark“ aus Wilhelmsburg in die Klinik gelangt sein. Über eine mögliche Coronainfektion hat der Betreiber des Pflegeheims dem AKH nichts mitgeteilt. Eine Woche später mussten die beiden betroffenen Stationen schließen, wovon aber die Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks erst am 27. April erfahren hat.

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    Der Betreiber des Pflegeheims bestreitet gegenüber dem Spiegel jede Verantwortung. "Die von dem Asklepios Klinikum Harburg dargestellten Infektionswege stellen eine nicht belegte Behauptung dar", so der Betreiber zum Spiegel. „Eine Mitarbeiterin habe die Rettungssanitäter, die den kurz zuvor getesteten Bewohner abholten, über die Gefährdungslage in Kenntnis gesetzt. Eine Information an die Klinik erging demnach nicht. Die Sanitäter hätten den Bewohner "in voller Schutzkleidung" ins Krankenhaus gebracht. Der Asklepios-Sprecher dementiert dies: "In unseren Protokollen ist das nicht vermerkt." Auch eine Klinikmitarbeiterin verneint, dass die Krankenfahrer am 2. April in Schutzanzügen kamen. Im Nachhinein habe sie sich Sorgen um deren Gesundheit gemacht“, so der Spiegel.

    Asklepios hat eine Stellungnahme gegenüber besser-im-blick gegeben. Darin bestätigen sie die Chronologie des Geschehens. Fakt sei aber auch, dass die Klinik erst mit großer Verspätung von einer möglichen Covid-19-Infektion erfahren habe.

    „Die Infektionskette hätte demnach gar nicht erst entstehen müssen, wenn die Klinik einen Hinweis auf einen Corona-Verdacht gleich bei Einlieferung des Patienten bekommen hätten. Es ist aber gelungen, die Situation gut zu handhaben und die Zahl der Infizierten stark zu begrenzen“, so Pressesprecher Mathias Eberenz. Inzwischen seien nur noch zwei Mitarbeiter von insgesamt mehr als 2.000 infiziert und die zwischenzeitlich in Quarantäne gestellten Ärzte und Pflegekräfte seien mittlerweile alle zurück im Dienst. Die erkrankten Mitarbeiter hätten zudem nur leichte Symptome entwickelt. „Die im „Spiegel“ berichtete Darstellung des Pflegeheimbetreibers weisen wir ausdrücklich zurück. Die Rettungswagenbesatzung ist nach unserem Wissenstand nicht über den Corona-Verdacht informiert gewesen. Im Übergabeprotokoll für unsere Klinik wäre ein Infektionsverdacht mit Sicherheit vermerkt worden; dort steht aber nichts davon.“

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    Alle Beteiligten in der Klinik hätten sich korrekt verhalten und an die Vorgaben des Krisenmanagements gehalten. „Unmittelbar nach Kenntniserlangung haben die Kollegen in der Klinik die Infektionswege nachverfolgt. Grundsätzlich wurden und werden alle positiv auf das neue Coronavirus getesteten Patienten und Mitarbeitern direkt ans Gesundheitsamt gemeldet. Alle Mitarbeiter und Patienten wurden in der Folge „abgestrichen“, also getestet. Es wurden selbstverständlich entsprechende Maßnahmen zur Isolierung/Quarantäne der betroffenen Mitarbeiter und Patienten eingeleitet. Die betroffenen Stationen wurden geschlossen“, so Eberenz.

    Ob und wenn ja von wem dieser Vorfall zu verantworten ist und ob der Vorfall eventuell zu spät oder gar nicht gemeldet wurde, muss nun geklärt werden.

  • Alkoholverbot: Derzeit keine Verbotszonen für Außerhausverkauf und Cornern in Harburg

    Harburg. Sommer, lauschig warme Abende – bestes Partywetter an den Wochenenden in Hamburg. Das nahmen viele gerade in den bekannten Partymeilen der Hansestadt wahr. Nach zwei Wochenenden mit Partys ohne Abstand und Maske in der Schanze, Ottensen und rund um die Reeperbahn wurde es dem Hamburger Senat zu bunt: Seit der vergangenen Woche gibt es für die Bezirksämter die Möglichkeit, lokal begrenze Verbote „Alkoholverbote“ auszusprechen.

    Gemeint ist der Außerhausverkauf von alkoholischen Getränken. Damit soll das so genannte Cornern in den Party-Hot-Spots unterbunden werden. Die Befürchtung: Die großen, feiernden Menschenmengen könnten zu Superspreader-Events für das Corona-Virus werden.

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    Schon nach dem ersten Partywochenende im Juli hatte der Senat eine solche Maßnahme angekündigt. Zu dicht, ohne Maske und alkoholselig waren ihm die Feiernden. Nachdem am Folgewochenende keine Einsicht festzustellen war, kam dann die angedrohte Allgemeinverfügung.

    Bislang haben drei Bezirksämter davon Gebrauch gemacht: Altona, Eimsbüttel und Mitte hatten solche Verfügungen für das vergangene Wochenende erlassen. Der Verkauf sowie auch allein die Abgabe von alkoholischen Getränken durch beispielsweise Kioske, Tankstellen, den Einzelhandel, aber auch Bars, Kneipen und andere Gastronomien, war in bestimmten Gebieten am Freitag, Sonnabend und Sonntag jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages untersagt. Nur Gastronomen, die auch Außenflächen hatten, durften dort Alkohol ausschenken. Aber auch nur für das Trinken vor Ort. Betroffen hiervon waren die Schanze, Ottensen sowie die Reeperbahn und die jeweils umliegenden Partyzonen.

    Droht im Bezirk Harburg nun ähnliches? Wie sieht es aus mit Party-Hot-Spots, Abstand und Maske? Schließlich kann es bei gutem Wetter in der Lämmertwiete eng werden. Oder auch in der Wilstorfer Straße mit ihren Kiosken und Kneipen.

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    Das Bezirksamt Harburg und die beteiligten Behörden beobachten die derzeitige Situation, so Dennis Imhäuser, Pressesprecher des Bezirksamtes auf Anfrage von besser-im-blick. „Aufgrund der derzeitigen Beschwerde- und Erkenntnislage hat sich im Bezirk Harburg bislang keine Notwendigkeit ergeben, punktuelle Alkoholverbote auszusprechen“, so Imhäuser zum derzeitigen Stand der Dinge. Man werde flexibel auf die Situation reagieren. „Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, sich weiterhin an die Abstandsgebote zu halten, um sich und andere zu schützen“, heißt es mahnend aus dem Bezirksamt.

  • Andachten und Gottesdienste am Buß- und Bettag im Kirchenkreis Hittfeld

    Hittfeld. Altes betrachten, Gegenwärtiges hinterfragen, sich für die Zukunft neu ausrichten – all das in Ruhe und im Zwiegespräch mit Gott: In den Andachten und Gottesdiensten der Kirchengemeinden am Buß- und Bettag, Mittwoch, 18. November, stehen Besinnung, kritische Lebensbilanz und Neuorientierung im Mittelpunkt.

    Für den Gottesdienstbesuch - ob in der Kirche oder open-air - empfehlen wir, den Handlungsempfehlungen der Ev. Landeskirche Hannovers zu folgen und sich einen Mund- und Nasenschutz mitzubringen. Zudem folgen Sie bitte den Anweisungen der jeweiligen Kirchengemeinde und melden sich vorab für den Gottesdienst an oder füllen vor Ort einen Zettel mit Ihrem Namen und Ihrer aus. Sollte ein Infektionsfall auftreten, kann dadurch sofort nachverfolgt werden, welche Personen zu benachrichtigen sind.

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    Andachten und Gottesdienste

    • Kirchengemeinde Bendestorf
      Mittwoch 19 Uhr:  Open Air-Gottesdienst mit Pastor i.R. Wolfgang Heitmann

    • Luth. Kirchengemeinde Buchholz St. Johannis
      Mittwoch 19 Uhr: Gottesdienst mit Prädikant Frithjof Borchert

    • Luth. Kirchengemeinde Buchholz St. Paulus
      Mittwoch 19 Uhr: Gottesdienst mit Pastor Wilhelm Nordmann
    • Luth. Kirchengemeinde Elstorf
      Mittwoch 19 Uhr: Gottesdienst in Neu Wulmstorf mit Pastor Dr. Florian Schneider

    • Luth. Kirchengemeinde Handeloh
      Mittwoch 18 Uhr: Gottesdienst „Mittendrin statt nur dabei“ in Heidenau mit Lektorin Katja van den Berg

    • Luth. Kirchengemeinde Heidenau
      Mittwoch 18 Uhr: Offene Kirche mit Musik und Gebet

    • Luth. Kirchengemeinde Hittfeld
      Mittwoch 18 Uhr: Andacht in Maschen mit Pastor i.R. Edzard Siuts
      Mittwoch 19 Uhr: Lesung mit Musik in Fleestedt mit Annegret Huber und Petra Bollow

    • Luth. Kirchengemeinde Hollenstedt
      Mittwoch 18 Uhr: Andacht mit Pastor Volker Klindworth

    • Luth. Kirchengemeinde Holm-Seppensen
      Mittwoch 19 Uhr: Gottesdienst in Buchholz St. Johannis
      oder digital
      Mittwoch 19 Uhr: Gottesdienst aus Buchholz St. Paulus mit Pastor Wilhelm Nordmann
    • Ev. Luth. Kirchengemeinde Maschen
      Mittwoch 18 Uhr: Andacht mit Pastor i.R. Edzard Siuts

    • Luth. Kirchengemeinde Moisburg
      Mittwoch 14.30 Uhr: Gottesdienst mit Pastorin Svenja Kluth

    • Luth. Kirchengemeinde Neu Wulmstorf:
      Zu einem Gottesdienst mit vielen Jugendlichen laden Diakonin Anke Suckau und Pastor Florian Schneider für 19 Uhr in die Lutherkirche. Der Monatsspruch des November formuliert die Bewegung, die im Gottesdienst vollzogen wird: Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten(Jeremia 31,9). In vier Schritten erheben wir uns aus Corona-Niedergeschlagenheit und Novembertristesse und kommen am Ende zu einem lachenden Gotteslob. Eingeladen sind Jugendliche und alle, die Freude an einer solchen Bewegung haben.

    • Luth. Kirchengemeinde Rosengarten
      Mittwoch 19 Uhr: Gottesdienst in Bendestorf mit Pastor i.R. Wolfgang Heitmann

    • Luth. Kirchengemeinde Sprötze
      Mittwoch 19 Uhr: Gottesdienst in Buchholz St. Johannis
      oder digital
      Mittwoch 19 Uhr: Gottesdienst aus Buchholz St. Paulus mit Pastor Wilhelm Nordmann
    • Luth. Kirchengemeinde Tostedt
      Mittwoch 15 Uhr: Andacht mit Pastor Rolf Adler
      Mittwoch 18 Uhr: Gottesdienst „Mittendrin statt nur dabei“ in Heidenau mit Lektorin Katja van den Berg
  • arko-Filialen aus Winsen und dem Harburger Phoenix-Center spenden Süßigkeiten an "Corona-Helden"

    Harburg/Winsen/Stelle. In diesen Zeiten zeigt sich der Charakter – Solidarität oder Egoismus. Leif-Torben und Tanja Stein und das ganze Team der arko-Filialen in Winsen und im Harburger Phoenix-Center zeigen ihre Solidarität mit denen, die in der Coronakrise die Helden sind: Sie besuchten am Ostersamstag die Heide-Residenz in Stelle und bereitetem dem Personal eine Osterüberraschung in Form von Ostersüßigkeiten. „Wir wollten nicht nur Danke sagen, wir wollten auch noch etwas Gutes tun“, so Stein. Man habe auch gerne der Polizei eine Freude bereiten wollen, aber die habe die Spende nicht annehmen dürfen, so der arko-Franchisenehmer. Dem Krankenhaus Winsen war schon eine großzügige Spende an arko-Süßwaren durch die Firmen Kevin Külper GmbH und CKK Elektrotechnik zugegangen.

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    „Das Wichtigste ist aber, dass wir insbesondere in dieser Zeit, aber hoffentlich auch danach, diesen Berufen einen entsprechenden Respekt zollen. Aber bitte auch jedem anderen Mitbürger. Und unsere Bitte: Bleibt loyal und kauft lokal. Die wüstenähnlichen Innenstädte, die wir derzeit erleben müssen aus gesundheitlichen Gründen sollen nicht zum Dauerzustand werden“,so Stein. „Wir danken all unseren Kunden, die uns auch in dieser schweren Zeit weiterhin zu uns kommen. Bleiben Sie gesund! Und bleiben Sie uns treu."

  • Ausgangsbeschränkung: Wie nahmen die Hamburger die neue Regelung an?

    Hamburg/Harburg. Das erste Wochenende mit Ausgangsbeschränkung ist vorbei. Und es war gleich ein langes, das Osterwochenende. Wie lief dieser erste „Härtetest“ für die neue Regelung? Haben sich die Hamburgerinnen und Hamburger an die Beschränkung gehalten, zwischen 21 und 5 Uhr zu Hause zu bleiben?

    Das war Thema der Landespressekonferenz am heutigen Dienstagmittag im Hamburger Rathaus. Innensenator Andy Grote und Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer zogen eine weitgehend positive Bilanz.

    „Hinter uns liegt das ruhigste Osterwochenende, das Hamburg seit vielen Jahren erlebt hat“, so Grote. Die Bürger seien mit den neuen Regeln bewusst umgegangen und man habe eine hohe Akzeptanz der neuen Regeln als auch mit dem Vorgehen der Polizei festgestellt. Man habe sich, so Grote, auf eine höhere Anzahl an Verstößen eingestellt. Aber letztlich waren es nur 200 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung – von 970 Coronaverstößen insgesamt. Von den 200 habe man es in 100 Fällen bei mündlichen Verwarnungen belassen, da auch viele hätten glaubhaft machen können, noch nichts von der Regelung gehört zu haben. Zwischen 20 und 21 Uhr habe man ein erhöhtes Verkehrsaufkommen festgestellt. Das sei wohl dem geschuldet, dass viele vor 21 Uhr nach Hause kommen wollten.

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    „Man muss den Hamburgerinnen und Hamburgern ein wirklich großes Kompliment machen“, so Grote. „Unser Eindruck ist, dass es ein großes Bewusstsein gibt vom Ernst der Lage, Respekt vor der Regelung, wie sie jetzt getroffen wurde, und auch eine hohe Einsicht in die Notwendigkeit.“ Letzteres, die Notwendigkeit, wurde auch heute vom Verwaltungsgerichts Hamburg so gesehen. Es entschied gegen einen ersten Eilantrag, der sich gegen die Ausgangsbeschränkung richtete. Das Gericht habe festgestellt, dass diese Regelung zum jetzigen Zeitpunkt geeignet und verhältnismäßig sei.

    Das Wetter habe wohl auch eine Rolle gespielt, stellte Polizeipräsident Meyer fest. Man habe auch keine Verlagerung ins private aufgrund ausgefallener Osterfeuer feststellen können. Die „Autoposer-Szene“ sei nur am Gründonnerstag am Jungfernstieg gesehen worden. „Das Konzept der Polizei, mit flexiblen Kräften zu fahren andererseits an den Revieren vor Ort Kräfte einzusetzen, bewährt sich immer mehr.“

    In Harburg leere Straßen

    Auch in Harburg spiegelte sich dieses Bild durchaus wider. Allerorts leere Straßen, kaum Autos unterwegs, die Busse waren leer. Ein paar Kioske und Imbisse brauchten am Karfreitag noch ein Viertelstündchen, bis auch sie ihre Rollläden runterfuhren. Die Polizei war, zumindest am Karfreitag, auch nicht mit sichtlich mehr Präsenz unterwegs als sonst. Im gesamten Stadtgebiet sind wohl nicht mehr als ein- bis eineinhalb Hundertschaften an zusätzlichen Polizeikräften eingesetzt gewesen. Das war wohl auch dem geschuldet, dass die Polizei, so Grote, bei einer ausgangsperre ab 21 ab dem Zeitpunkt auch nicht mehr viel anderes zu tun hätte als diese zu überprüfen. „Es ist dann einfach sehr ruhig in der Stadt.“

  • Ausgangssperre! Hamburg verhängt schärfere Coronamaßnahmen

    Hamburg. Die dritte Coronawelle rollt und die Angst vor ihr ist groß. Auch in Hamburg. Die Zahlen schnellen hoch – allein am heutigen Mittwoch wurden 590 Fälle gemeldet – 190 mehr als am Mittwoch vergangener Woche; und 262 mehr als gestern. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz in der Hansestadt auf 163,7. Eine Woche zuvor lag sie noch bei 120,2.

    Und auch diejenigen, die sich infizieren, werden immer jünger. Hatte man lange Zeit in der Pandemie geglaubt, dass jüngere Menschen sich bei weitem nicht so häufig mit dem Virus infizieren wie ältere, so ist diese Hoffnung mit der britischen Mutation auch gestorben.

    Dagegen laufen die Impfungen weiterhin schleppend voran. Man hofft auf einen großen Schub an Impfstoff Mitte kommenden Monats. Aber der Bevölkerung wurde schon so oft erzählt, dass es nun aber bald richtig losgeht mit dem Impfen. Nach drei Monaten haben gerade einmal gut 200.000 Menschen in der Stadt ihre erste Impfung erhalten. Das sind 11,3 Prozent der potentiell zu Impfenden (da bspw. Kinder unter 16 Jahren – aktueller Stand – nicht geimpft werden dürfen). Knapp 60.000 (4,8 Prozent) haben schon ihre zweite Impfung erhalten. „Wir müssen zusätzliche Maßnahmen beschließen“, so Bürgermeister Peter Tschentscher nach der heutigen Senatssitzung.

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    Ausgangssperre kommt

    Der Hamburger Senat hat deshalb heute die Coronabeschränkungen für die Stadt noch einmal verschärft. Ab Karfreitag sollen sie gelten. Die wohl wichtigste und auch härteste neue Maßnahme ist die Ausgangssperre, die der Senat verhängt hat. Von 21 bis 5 Uhr wird sie gelten. In dieser Zeit dürfen sich, so Bürgermeister Tschentscher, im öffentlichen Raum nur noch dann Personen aufhalten, wenn sie dafür einen triftigen Grund wie den Weg nach Hause, die Versorgung von Tieren oder auch einen Notfall haben. Einzelpersonen dürfen sich für Sport, aber eben alleine, im Freien aufhalten. Nicht erlaubt sind gemeinsame Fahrten mit dem Auto. Auch dann nicht, wenn die Mitfahrer aus demselben Haushalt kommen. Wer sich nicht daran hält, dem droht ein Bußgeld von mindestens 150 Euro.

    Das alles, so Tschentscher, täte man dafür, damit die Menschen zu Hause bleiben. In Folge dessen wird auch der Einzelhandel um 21 Uhr schließen müssen. Das Abholen von Speisen aus der Gastronomie ist ebenfalls nicht mehr erlaubt. Geliefert werden aber darf. Körpernahe Dienstleitungen bis auf Frisöre und den medizinischen Bereich müssen wieder schließen. Bei Frisören und medizinischer Fußpflege muss ab Montag ein tagesaktueller Schnelltest vorgelegt werden.

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    Kitas gehen auf die erweiterte Notbetreuung zurück. Bei den Schulen werden Schnelltests und Selbsttests als verpflichtend zur Teilnahme am Unterricht sein. Die Home Office-Pflicht bleibt bestehen, die Maskenpflicht auf der Arbeit wird erweitert.

    Tschentscher ruft zum durchalten bei „letzter Strecke“ auf

    „Jeder Schritt, den wir zu spät gehen, verlängert die Krise“, so Tschentscher. Und damit die Belastungen. „In diesem Sinne bitte ich um Verständnis bei den Bürgerinnen und Bürgern, dass wir diesen Schritt gehen müssen. Wir sollten diese letzte Strecke in der Pandemiebewältigung so gestalten, dass wir durchkommen und Gesundheit und Leben aller bestmöglich schützen“, appellierte der Bürgermeister. Die Maßnahmen würden dann zurückgenommen werden, wenn die Maßnahmen ausreichend erfolg gehabt hätten. Zwar seien sie erst einmal bis zum 18. April befristet, aber man werde schauen.

  • Ausgebremst und Hängengelassen: Barfußpark darf nicht öffnen

    Egestorf. Ausgebremst und hängengelassen – so fühlt sich das Team des Barfußpark Lüneburger Heide in Egestorf. Wildparks, Zoos und Botanische Gärten in Niedersachsen dürfen öffnen – der Barfußpark muss geschlossen bleiben. „Bei uns findet alles draußen in der Natur statt und die Besucher laufen hintereinander nur in einer Richtung durch die einzelnen Stationen“, so die Geschäftsführerin des Barfußparks, Kerstin Albers.

    Noch im vergangenen Jahr war der Barfußpark den Wildparks, Zoos und Botanischen Gärten gleichgestellt. Das Hygienekonzept des Barfußparks wurde seit dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. So wurde beispielsweise der Weg, den die Besucher vom Parkplatz zur Kasse zurücklegen, um über zwei Meter verbreitert um Kontakte zwischen den Besuchern zu minimieren. Ebenso wurde der Waschplatz, der vorher zeitweise ein „Nadelöhr“ war, um rund zwei Meter verbreitert. Im Eingangsbereich gibt es zudem eine Maskenpflicht, auf die streng geachtet wird. Durch Online-Tickets und telefonische Anmeldung ist im Bedarfsfall die Nachverfolgung gewährleistet.

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    Da auch viele Aerosolforscher in einem offenen Brief an die Regierung erklärt hätten, dass die Gefahr der Ansteckung an der frischen Luft so gut wie gar nicht vorhanden sei, stößt die Entscheidung, den Barfußpark nicht öffnen zu dürfen, dort auf kein Verständnis. „Hinzu kommt noch, dass der Barfußpark als wichtiger Tourismus- und Wirtschaftsfaktor in der Region ein reiner Saisonbetrieb ist und nur fünf Monate im Jahr geöffnet hat“, erklärt Kerstin Albrecht.

    Deshalb will der Barfußpark nun klagen. „Wir können es uns nicht leisten, einfach abzuwarten, bis der lange Weg der sinnvollen Änderung der Regeln gegangen wird. So bleibt uns jetzt leider nur der Rechtsweg“, so Kerstin Albers, „auch wenn das viel Aufwand ist“.

  • Autokino in Moorburg: Elbdeich e.V. und Moorburger TSV zeigen „Willkommen bei den Sch‘tis“

    Moorburg. Am Samstag lädt der Elbdeich e.V. zusammen mit dem Moorburger TSV zum Autokino ein. Da die Kinos weiterhin aufgrund der Corona-Beschränkungen geschlossen sind, erlebt dadurch eine fast vergessene Eventart der 1960er bis 80er Jahre eine Wiederauferstehung: Das Auto-Kino ist wieder da. Was man heute nur noch aus alten Filmen und dann vornehmlich als Ort jugendlich-amouröser Abenteuer kennt, ist jetzt in Corona-Zeiten die Möglichkeit, die großen Filme auf der großen Leinwand zu genießen.

    Noch wird auf dem Grantplatz des Sportvereins im Moorburger Elbdeich 257a ordentlich gewerkelt. Los geht die Filmvorführung am Samstag, 23. Mai 2020, um 21:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, es gibt Selbstverpflegung.

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    Gezeigt wird dann „Willkommen bei den Sch`tis“. In dem Film geht es darum, dass der Direktor eines Postamtes in der Provence sich seiner Frau Julie zuliebe an die Côte d'Azur versetzen lassen will. Doch die begehrten Posten sind schwer zu ergattern und Philippe versucht mit einer Schummelei seine Chancen zu erhöhen. Der Betrug wird aufgedeckt und Philippe zur Strafe in den Norden Frankreichs, nach Bergues, versetzt. Seine Frau Julie denkt nicht daran, ihrem Mann nach Bergues zu folgen. So macht sich Philippe allein auf den Weg und unterwegs werden seine Befürchtungen bestätigt, als ihn selbst die Autobahnpolizei wegen seines harten Schicksals bemitleidet.

    Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltbewusstseins wird es eine solarbetriebene Filmvorführung geben. Der Film wird auf einer 6x8 Meter großen Leinwand mit Hilfe der Veranstaltungstechnikfirma LYNX Media Systems gezeigt. Durch einfache Online-Reservierung per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Autokennzeichen und Autogröße haben insgesamt 40 Autos pro Vorstellung die Möglichkeit dabei zu sein und einen kontaktlosen Einlass zu erhalten.

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    Es gelten folgende Regeln:
    • Es dürfen folgende Personen in einem Auto teilnehmen:
    1. alleine,
    2. in Begleitung von Personen, die in derselben Wohnung leben,
    3. in Begleitung von einer Person, die in einer anderen Wohnung lebt,
    4. in Begleitung von Personen, die gemeinsam in einer anderen Wohnung leben oder in Begleitung von Personen, die in derselben Wohnung leben und Personen die gemeinsam in einer anderen Wohnung leben. siehe dazu: www.hamburg.de/verordnung/
    • Einlass nur mit Auto erlaubt!
    • Tonabspielung über Autoradio (Funkfrequenz)!
    • Wichtig: wer zuerst reserviert, bekommt einen Platz! Die Teilnahme pro
    • Vorstellung ist auf 40 Autos begrenzt!
    • Ab 21:30 Uhr starte die Filmvorführung und wird voraussichtlich bis 23:30 Uhr gehen.
    • Der Eintritt ist frei, so dass dieses Kulturangebot niedrigschwellig ist und einen Besuch für Alle machbar macht. Spenden an den Verein sind herzlich willkommen!
    • Kein Getränke- und Speisenverkauf - eigene Verpflegung darf mitgebracht werden!

  • Bestatter: eine vergessene Berufsgruppe | Sind wir nicht Systemrelevant? Was ist noch erlaubt? Einheitliche Regelungen fehlen

    Gastbeitrag. Neben vielen als systemrelevant eingestufte Berufsgruppen wie z. B. Ärzte, Polizisten und Pfleger sind wir als Bestatter bei der Eingruppierung vergessen worden. Dadurch haben wir KEINEN Anspruch auf Notbetreuung der Kinder und Homeoffice ist in unserer Branche nicht möglich.

    Unser Berufsalltag wird von direktem Kundenkontakt bestimmt. Dies beginnt mit der Überführung des Verstorbenen, dem Trauergespräch mit den Angehörigen, einer Bestattungsvorsoge bis hin zur Trauerfeier und Beisetzung. Da wir nicht wissen, wer mit dem Virus infiziert ist, sind wir den gleichen Gefahren ausgesetzt wie die zuvor genannten Berufsgruppen.

    Wir sind ebenfalls auf Desinfektionsmittel, Handschuhe und Schutzanzüge angewiesen, da wir einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. 2020 03 21 kirste1Wo wir auch anfragen, wir bekommen keine „Hygieneartikel“ mehr.

    Der Bestatter steht völlig alleingelassen vor einer noch nie dagewesenen Situation. Die trauernden Angehörigen sind in einer Ausnahmesituation und enttäuscht, dass ein würdevolles Abschiednehmen nicht möglich ist. Eine Trauerfeier unter freiem Himmel unter Einhaltung der vorgegebenen Abstandsregeln, ohne Umarmung und Händedruck, ist nicht das, was sie sich für sich und ihren Angehörigen vorgestellt haben. Auch wenn die Umstände es erforderlich machen, ist es schwer, das so zu akzeptieren. Wir als Bestatter, können nur im Rahmen des Möglichen gestalten. Das, was wir bisher gelebt haben, geht in dieser Zeit eben nicht. Wir hoffen auf bessere Zeiten.

    Wir sind dafür, dass auch wir Bestatter/innen deutschlandweit als systemrelevant eingestuft werden, denn wir müssen die Versorgung der Verstorbenen sicherstellen und das geht nur, wenn unsere Mitarbeiter/innen des Bestattungshauses auch zur Arbeit kommen können und die entsprechende Sicherheits- und Schutzausrüstung vorhanden ist.

    Frank Kirste und Team

  • Böllerverbot hat in Hamburg vor dem Verwaltungsgericht Bestand

    Hamburg. Im Gegensatz zu Niedersachsen hält in Hambrug das Böllerverbot für die gesamte Hansestadt auch vor Gericht stand. Zumindest in der ersten Instanz: Das Verwaltungsgericht Hamburg erteilte am heutigen Montag zwei Eilanträgen gegen das Verbot eine Absage.

    Das Gericht begründete die Ablehnung damit, dass sich das Böllerverbot als notwendige Schutzmaßnahme zur Eindämmung der Pandemie erweisen dürfte, da das Böllerverbot in erster Linie der Reduzierung der Kontakte zwischen den Menschen diene und Menschenansammlungen verhindere. Das gelte auch für den privaten Raum und nicht nur in der Öffentlichkeit.

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    Einer der Kläger hat bereits vor dem Oberverwaltungsgericht Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts erhoben.

  • Böllerverbot in Niedersachsen: Landesregierung erlässt neue Regelung

    Landkreis Harburg/Landkreis Stade. Nachdem das Oberverwaltungsgericht Lüneburg das weitreichende Böllerverbot in Niedersachsen gekippt hatte (besser-im-blick berichtete: Böllerverbot: Niedersächsisches Gericht kippt Feuerwerksverbot), gibt es nun eine neue Regelung. Ziel ist weiterhin, das Corona-Infektionsgeschehen einzudämmen und deshalb Menschenansammlungen, aber auch eine Überbelastung der Krankenhäuser durch Unfälle, zu vermeiden.

    Aber zum einen gibt es kein landesweites generelles Verbot mehr. Stattdessen ist das Böllern und Raketen abschießen auf belebten öffentlichen Plätzen, Straßen und Wegen verboten. Welche genau betroffen sind, das müssen jetzt die Städte und Landkreise festlegen.

    Erlaubt sind zudem jetzt wieder Wunderkerzen und Knallerbsen. Die waren von der ersten Version des Verbots auch betroffen.

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    Die erneute Regelung lässt so manchen Bewohner Meckelfelds oder Neu Wulmstorfs aufatmen. Dort gab es schon Befürchtungen eines „Böllertourismus“ aus Hamburg. In der gesamten Hansestadt ist (Stand 22.12.2020) das Abbrennen von Feuerwerk wie Böllern und Raketen verboten; Knallerbsen, Wunderkerzen etc. sind, wie in Niedersachsen, erlaubt*. Der Verkauf von Feuerwerk ist bundesweit durch eine Änderung des Sprengstoffgesetzes verboten.

    *Der Artikel wurde dahingehend konkretisiert, dass sich das Verbot des Feuerwerks in Hamburg nicht auf die Kategorie F1 (Wunderkerzen, Knallerbsen etc.) bezieht. Feuerwerk dieser Kategorie ist erlaubt.

  • Böllerverbot: Niedersächsisches Gericht kippt Feuerwerksverbot

    Landkreis Harburg/Landkreis Stade. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat am Freitag, 18. Dezember 2020, das von der niedersächsischen Landesregierung erlassene landesweite Verbot des Abbrennens und des Verkaufs* von Feuerwerkskörpern in einer einstweiligen Verfügung gekippt. Das Gericht sieht das Verbot des Mitsichführens und Abbrennens von Feuerwerk nicht als relevant zur Eindämmung des Corona-Infektionsgeschehen an.

    Ein solch umfassendes Verbot sieht das Gericht unter anderem als unbegründet an, da beispielsweise das alleinige Mitsichführen und Abbrennen von Feuerwerk, ohne das auch ein Ort benannt sei, an dem es abgebrannt werden soll, das Infektionsgeschehen nicht beeinflusst. Auch verneint das Oberverwaltungsgericht, dass die Notfälle durch Missbrauch von Feuerwerk relevant in der Frage der Eindämmung der Pandemie seien. Zudem wäre selbst dann wohl auch noch die Frage der Differenzierung zwischen Wunderkerzen und Böllern zu klären.

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    Ein Niedersachse hatte am Mittwoch eine Normenkontrollklage als Eilantrag eingereicht. Insbesondere bestritt er, dass ein komplettes Verbot jedweden Feuerwerks zur Eindämmung des Infektionsgeschehen notwendig sei.

    Der Beschluss zum Eilantrag ist laut Gericht unanfechtbar. Im Hauptverfahren könnte das Land noch dagegen klagen – aber dann dürfte dieses Silvester auf jeden Fall rum sein. Weiterhin erklärte das Gericht, dass das Urteil nicht nur für den Kläger, sondern für alle gelte.

    Ob das Feuerwerksverbot auch in Hamburg gekippt wird, wird sich zeigen. Ebenso, wie die Landesregierungen damit umgehen werden – ob sie beispielsweise gerichtsfeste Regelungen finden.

    *Nachtrag: Sowohl Abbrennen als auch der Verkauf von Feuerwerk sind mit Stand 18.12.2020 15:30 Uhr erlaubt.

    Nachtrag 18.12.2020 Stand 16:30 Uhr: Der Bundesrat hat heute eine Änderung der Sprengstoffverordnung beschlossen, nach der es ein bundesweites Verbot des Verkaufs von Feuerwerkskörpern gibt.

  • Bücherei im Neu Wulmstorfer Rathaus öffnet wieder

    Neu Wulmstorf. Ab kommenden Montag, 15. März 2021, öffnet die Bücherei im Rathaus in Neu Wulmstorf nach dem langen Corona-Lockdown wieder die Tür, um kleinen und großen Leseratten die große Auswahl an Büchern live zugänglich zu machen. Natürlich mit erforderlichen Hygienekonzept: Der Zugang ist nur vom Haupteingang aus her und nur mit medizinischer Maske möglich. Es gilt der Mindestabstand und nur eine begrenzte Personenzahl darf mit bei eingeschränkter Verweildauer hinein. Der Ausgang befindet sich dann auf der Seite des Rathausfoyers.

    Es gelten folgende Öffnungszeiten:
    • montags und donnerstags von 13 bis 18 Uhr
    • dienstags und freitags von 10 bis 15 Uhr
    • am 1. und 3. Samstag im Monat von 10:30 bis 12:30 Uhr.

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    Um die Bücherei zu besuchen, ist aber keine Voranmeldung erforderlich. Aufgrund der Begrenzung der Personenzahl kann es aber zu Wartezeiten kommen.

    Es ist weiterhin möglich, Medien online unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 040-70078259 vorzubestellen und dann nach Terminabsprache in der Bücherei im Rathaus abzuholen. Dafür steht der Mittwoch zur Verfügung, und zwar ebenfalls in der Zeit von 10 bis 15 Uhr.

  • Buchholz: Maskenpflicht ab Montag aber es gibt auch Lockerungen

    Buchholz. Das Buchholzer Rathaus hebt nach sieben Wochen ab Montag, 4. Mai, einige Beschränkungen für den Publikumsverkehr auf. „Wir freuen uns, dass wir unsere Dienstleistungen für die Buchholzerinnen und Buchholzer wieder etwas ausweiten können“, sagt Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. „Oberste Priorität hat dabei die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sowie meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Um die Infektionsgefahr zu reduzieren, gilt deshalb im gesamten Rathaus genauso wie beim Einkaufen und in Bus und Bahn Maskenpflicht. Für Besucherinnen und Besucher ist es weiterhin erforderlich, vorher einen Termin für einen Rathausbesuch zu vereinbaren.

    Zur Terminabsprache für An- und Ummeldungen, Ausweisanträge, Fundsachen, Hundesteuer etcetera ist das Bürgerbüro telefonisch unter 0 41 81 214-228 und per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen. Eine Ausnahme gilt für die Abholung von Ausweispapieren. Diese werden montags in der der Zeit von 10 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags jeweils von 13 bis 17 Uhr ohne vorherige Anmeldung ausgegeben. Die Abgabe erfolgt am Fenster von Raum 26, direkt unter dem Kinderkönig. Für alle weiteren Angelegenheiten ist die zentrale Rufnummer 0 41 81 21 40 erreichbar.

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    Auch die Stadtbücherei wird wieder für ihre Leserinnen und Leser geöffnet - allerdings erst eine Woche später, am Montag, 11. Mai. Wie im Rathaus, gilt auch hier die Maskenpflicht. Um den trotz Mund-Nasen-Schutz erforderlichen Mindetsabstand in der Stadtbücherei zu gewährleisten, ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher, die sich zugleich in der Bücherei aufhalten dürfen, auf 20 begrenzt.

    Die dramatischen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch für den Haushalt der Stadt Konsequenzen. Zum 1. Mai wird deshalb das Förderprogramm Stadtklima ausgesetzt. Im Rahmen der Beratungen zum Nachtragshaushalt, die voraussichtlich Anfang Juni beginnen, wird die Politik über die Wiederaufnahme des Programms entscheiden.  „In den kommenden Wochen und Monaten müssen wir alle lernen, das Leben – privat wie beruflich – mit dem Virus zu organisieren“, betont Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Was uns heute merkwürdig und fremd erscheine, wie etwas das Tragen von Schutzmasken, werde uns nach und nach vertraut. „Ich bin mir sicher, dass wir alle diese Herausforderung gut bewältigen werden.“

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