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Corona

Corona

  • Gastbeitrag. Neben vielen als systemrelevant eingestufte Berufsgruppen wie z. B. Ärzte, Polizisten und Pfleger sind wir als Bestatter bei der Eingruppierung vergessen worden. Dadurch haben wir KEINEN Anspruch auf Notbetreuung der Kinder und Homeoffice ist in unserer Branche nicht möglich.

    Unser Berufsalltag wird von direktem Kundenkontakt bestimmt. Dies beginnt mit der Überführung des Verstorbenen, dem Trauergespräch mit den Angehörigen, einer Bestattungsvorsoge bis hin zur Trauerfeier und Beisetzung. Da wir nicht wissen, wer mit dem Virus infiziert ist, sind wir den gleichen Gefahren ausgesetzt wie die zuvor genannten Berufsgruppen.

    Wir sind ebenfalls auf Desinfektionsmittel, Handschuhe und Schutzanzüge angewiesen, da wir einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. 2020 03 21 kirste1Wo wir auch anfragen, wir bekommen keine „Hygieneartikel“ mehr.

    Der Bestatter steht völlig alleingelassen vor einer noch nie dagewesenen Situation. Die trauernden Angehörigen sind in einer Ausnahmesituation und enttäuscht, dass ein würdevolles Abschiednehmen nicht möglich ist. Eine Trauerfeier unter freiem Himmel unter Einhaltung der vorgegebenen Abstandsregeln, ohne Umarmung und Händedruck, ist nicht das, was sie sich für sich und ihren Angehörigen vorgestellt haben. Auch wenn die Umstände es erforderlich machen, ist es schwer, das so zu akzeptieren. Wir als Bestatter, können nur im Rahmen des Möglichen gestalten. Das, was wir bisher gelebt haben, geht in dieser Zeit eben nicht. Wir hoffen auf bessere Zeiten.

    Wir sind dafür, dass auch wir Bestatter/innen deutschlandweit als systemrelevant eingestuft werden, denn wir müssen die Versorgung der Verstorbenen sicherstellen und das geht nur, wenn unsere Mitarbeiter/innen des Bestattungshauses auch zur Arbeit kommen können und die entsprechende Sicherheits- und Schutzausrüstung vorhanden ist.

    Frank Kirste und Team

  • Harburg/Hamburg. Ab heute Freitag, 3. April 2020 0 Uhr, gilt der neue Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Vorschriften. „Mit dem beschlossenen Bußgeldkatalog wollen wir zwar weiterhin mit Augenmaß, aber auch zielgerichtet dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Nur wenn wir alle in dieser schwierigen Zeit mit unserem Verhalten Verantwortung füreinander übernehmen, können wir Leben retten. Wer das nicht verstehen will, weiß ab sofort, was ihn erwartet. Da, wo Regeln vorsätzlich missachtet werden, wenden wir die neue Verordnung konsequent an“, so Innensenator Andy Grote.

    Der Bereich der Bußgelder geht von 150 bis 25.000 Euro. Wer sich an öffentlichen Orten nicht an den Mindestabstand von 1,5 Metern hält, Spielplätze betritt, an öffentlichen oder auch nicht-öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen teilnimmt oder mit mehr als einer anderen Person, die nicht im selben Haushalt lebt, der bekommt 150 Euro aufgebrummt. Wer sein Geschäft öffnet, obwohl es ihm untersagt ist, wird beispielsweise mit 5.000 Euro zu Kasse gebeten. Das sind die Sätze für den Erstverstoß. Denn wer es nach einem Bußgeld nicht einsieht und weitermacht, auf den können bis zu 25.000 Euro zukommen.

    Und es kann noch dicker kommen: Verstöße gegen Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes werden in den dort genannten Fällen weiterhin als Straftat verfolgt. Bei strafrechtlicher Relevanz kann eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe verhängt werden. Als Straftat wird u.a. ein Verstoß gegen eine Quarantäne-Anordnung oder gegen das berufliche Tätigkeitsverbot bewertet. Wer durch einen Verstoß nachweislich das Corona-Virus weiterverbreitet, muss mit einer Freiheitsstrafe rechnen.

    Verstoß gegen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (Übersicht)

    Regelsatz-Bußgeldhöhe

    • Nichteinhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zueinander an öffentlichen Orten
    • Aufenthalt im öffentlichen Raum in Begleitung von mehr als einer Person, die nicht in derselben Wohnung lebt
    • Betreten von Spielplätzen
    • Teilnahme an öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen

    150,- EUR

    • Durchführung von öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen, Versammlungen oder Feierlichkeiten
    • Fehlende Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 m in Betrieben, trotz Pflicht und Möglichkeit

    bis zu 1.000,- EUR

    • Betrieb von Verkaufsstellen des Einzelhandels
    • Betrieb von Gewerbe bzw. Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege (u.a. Friseure, Kosmetik- oder Massagestudios)

    bis zu 2.500,- EUR

    • Öffnung von Spielplätzen
    • Durchführung von Busreisen zu touristischen Zwecken
    • Öffnung von Gaststätten, Speiselokalen oder Kantinen

    bis zu 4.000,- EUR

    • Öffnung von Gewerbebetrieben, Einrichtungen oder Vergnügungsstätten (u.a. Clubs, Diskotheken, Messen, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen, Fitnessstudios, Prostitutionsstätten)
    • Öffnung von öffentlichen und privaten Sportanlagen

    bis zu 5.000,- EUR

  • Harburg.Schlechte Nachrichten für Discofans. Es war abzusehen, aber die Hoffnung war noch da. Jetzt aber ist der Discomove 2020, die Mega-Party im Harburger Binnenhafen, abgesagt – das gaben heute die Veranstalter des Discomove, pb-konzept und Harburger Turnerbund bekannt. Eigentlich sollte der Binnenhafen am 16. Mai Zentrum der Disco-Fans sein. Grund ist die Corona-Epidemie.

    Eventuell wird der Discomove nachgeholt - vielleicht im September. Das steht aber noch in den Sternen. Da kommt es darauf an, dass die Veranstalter zusammen und in enger Absprache mit dem Bezirksamt einen neuen Termin finden und sich auch genug Truckbetreiber finden, an diesem Datum mit einem Truck beim Discomove dabei zu sein.

  • Kommentar. Du bist ein gesunder Mensch unter 50? Hast keine Erkrankungen wie Herzkreislaufstörungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Leber-, Nieren- oder Krebserkrankungen? Auch keine Immunschwäche und Du nimmst keine Medikamente wie Cortison ein, die das Immunsystem schwächen? Herzlichen Glückwunsch – Dir wird der Coronavirus und die durch ihn verursachte Lungenkrankheit Covid-19 mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts anhaben.

    Nun kannst Du sagen. Was also gehen mich die ganzen Einschränkungen des öffentlichen Lebens an? Mir passiert doch nichts, wenn ich rausgehe, wenn ich feiern gehe, wenn ich jeden Tag shoppen gehe, wenn ich ins Restaurant gehe oder auf den Spielplatz. Versteh endlich: ES GEHT HIER VERDAMMT NOCH MAL NICHT UM DICH! Sondern um Deine Mutter und Deinen Vater, Deine Oma und Deinen Opa, um Freunde, Familie, die nicht das Glück haben, wie Du gesund zu sein. Um alle diejenigen in diesem Land und auf dieser Welt, die zur Risikogruppe gehören, geht es hier. Und wir alle müssen unser Bestes tun, um zu verhindern, dass sie infiziert werden. Denn für sie kann Covid-19 tödlich verlaufen.

    Und am besten kann denen, die doch erkrankt sind, geholfen werden, wenn es noch genug Kapazitäten im Gesundheitssystem für schwere Fälle gibt. Ich möchte nicht den Tag erleben, an dem Ärzte entscheiden müssen, wer leben darf und wer sterben muss, weil es nicht genug Intensivbetten gibt. Vor allem deshalb gibt es diese Einschränkungen. Flatten the curve – haltet die Kurve flach. Also die Ausbreitung des Virus durch die Maßnahmen verlangsamen, so dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Damit allen schwer Erkrankten bestmöglich geholfen werden kann.

    Und ob das gelingt, das hängt von jedem einzelnen ab. Und eben auch von Dir. Natürlich gibt es die Arbeit, notwendige Sachen müssen eingekauft werden. Man muss aber eben nicht mit der ganzen Familie losziehen, sich auf Spielplätzen tummeln oder sich mit anderen, womöglich sogar noch zum Feiern, treffen. Wenn Du Dich nicht an die Maßnahmen hältst, sondern findest, dass Du Dein Leben für Dich möglichst gut leben willst, dann triffst Du damit auch fatale, ja vielleicht sogar tödliche Entscheidungen für andere. Deshalb noch einmal: Flatten the curve!

  • Harburg/Hamburg. Kaum ein Unternehmer, Selbstständiger oder Freiberufler und freischaffender Künstler, der aktuell keine Existenzangst hat. Die finanziellen Auswirkungen des Shutdowns sind für keinen im Moment wirklich absehbar. Kredite werden den meisten nichts nützen, denn bei ihnen geht es ganz reale Umsatzausfälle, die auch nicht mehr nachgeholt werden. Kredite bedeutet für viele nur: Ich gehe nicht jetzt, sondern erst in sechs, acht oder zehn Monaten pleite.

    Finanzsenator Andreas Dressel, Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und Kultursenator Dr. Carsten Brosda gaben heute erste konkrete finanzielle Hilfsangebote bekannt. „Zusätzlich zu den Maßnahmen des Bundes geben wir in dieser schwierigen Lage mit unserem Schutzschirm ein klares Signal in unsere Stadt: Hamburg handelt und hilft! Im Zusammenwirken mit allen Beteiligten haben wir die finanzielle und wirtschaftliche Kraft, die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie zu bewältigen. Uns eint, Beschäftigte und Unternehmen aller Größen und Branchen zu schützen“, so Finanzsenator Andreas Dressel.

    Hamburger Corona Soforthilfe

    Die wohl wichtigste Maßnahme des Schutzschirms ist das „Hamburger Corona Soforthilfe“ (HCS) des Senats. Hier können kleine und mittlere Betriebe und Freiberufler die als Adressaten der städtischen Corona-Allgemeinverfügungen unmittelbar in eine existenzbedrohende Schieflage oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe geraten sind, direkte, echte Zuschussmittel erhalten. So bekommen Solo-Selbstständige 2.500 Euro, Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern 5.000 Euro, bis zu 50 Mitarbeitern 10.000 Euro und Betriebe mit mehr Mitarbeitern 25.000 Euro. „Ich habe mir in dieser Woche in zahlreichen Gesprächen ein Bild von der aktuellen Situation gemacht. Klar ist, dass die Corona-Pandemie sehr viele Unternehmen treffen wird – über alle Branchen hinweg, unabhängig von der Unternehmensgröße. Ich möchte insbesondere für die kleinen und kleinsten Unternehmen eine Lösung finden. Deshalb müssen wir die zu erwartenden Folgen abfedern und dürfen keine Zeit dabei verlieren, jetzt zu handeln“, erläutert Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.

    Mittelbar Betroffene gucken in die Röhre

    Wer allerdings nicht unmittelbarer Adressat der Allgemeinverfügungen ist wie Gastronomen, Geschäfte, die schließen mussten, Fitnessstudios etc., der aber trotzdem (mittelbar) betroffen ist, beispielsweise durch Auftragsstornierungen von Kunden die schließen mussten, der guckt in die Röhre und darf (zumindest stand heute) schauen, wie er alleine seine Existenz sichert.

    In der kommenden Woche soll das Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungsverfahren starten.

    Behörde bietet weitere Hilfe im Bereich Kultur

    Die Kulturbehörde hat ein extra Hilfspaket für Privattheater, Musik Clubs und freischaffende Künstler in Höhe von 25 Millionen Euro geschaffen um existenzgefährdende Situationen abzuwenden. Gefördert werden nachgewiesene laufende Belastungen, die aufgrund von Schließung, der Absage von Veranstaltungen oder vertraglicher Verpflichtungen nicht mehr aus eigener Tasche beglichen werden können.

    Künstlerinnen und Künstler können die Hamburger Corona Soforthilfe der IFB in Anspruch nehmen. Für alle, die durch diese Maßnahmen keine Unterstützung bekommen, gibt es einen Nothilfefonds in Höhe von zwei Millionen Euro. „Die aktuelle Lage ist für alle außergewöhnlich und trifft gerade auch viele aus Kultur und Kreativwirtschaft schwer. Wir haben in den vergangenen Tagen viele Gespräche in allen Kultur- und Kreativbereichen geführt. Schnell und unbürokratisch haben wir ein sehr umfangreiches Paket geschnürt, das helfen wird, über die bestehenden Angebote hinaus flexibel in Notlagen zu helfen“, so Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien.

    Weitere Hilfen durch Kredite, Steuerstundung…

    Zudem gibt es weitere Möglichkeit wie Kredite und zinslose Stundung von Steuern.

    Für Unternehmer hat die Wirtschaftsbehörde Infotelefone eingerichtet:

    • Industrie:
    040 - 428 41-3637 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • Hafen, Schifffahrt und Logistik:
    040 - 428 41-3512 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    • Einzelhandel:
    040 - 428 41-1648 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • KMU:
    040 - 428 41-1497 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • Gastronomie, Hotel, Tourismus:
    040 - 428 41-1367 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • Agrar:
    040 - 428 41-3542 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Außerdem gibt es die bereits bekannten Hotlinenummern 040-42841-1497 und 040-42841-1648

  • Harburg/Hamburg. Über eine Ausgangssperre würde am Sonntag diskutiert werden, so Bürgermeister Peter Tschentscher. Er sehe schon, dass die meisten Hamburger die Empfehlungen aufgrund der Corona-Epidemie sehr ernst nähmen, Tag für Tag wenig im öffentlichen Raum unterwegs seien und Abstand hielten. Ob die Ausgangssperre komme hinge vom Verhalten der Bürger in den kommenden Tagen ab. So der Bürgermeister auf der heutigen Landespressekonferenz.

    „Wir haben entschieden dass wir eine weitergehende Ausgangsbeschränkung, eine Begrenzung von Ansammlung im öffentlichen Raum beschließen“, so Tschentscher. Ansammlungen von mehr als sechs Personen sind nun im öffentlichen Raum verboten. Ausnahmen gäbe es nur für Familien und Arbeitskollegen. Außerdem müssen Restaurants vollständig schließen. Ausgenommen werden nur Lieferdienste.

    Die Bürger sollten dies sehr ernst nehmen. Zuwiderhandlungen seien kein „Kavaliersdelikt“, so Finanzsenator Andreas Dressel. Man bewege sich da auch im Bereich des Strafrechts.

  • Hamburg/Harburg. Um die Corona-Epidemie einzudämmen – bzw. um sie in die Länge zu ziehen und Zeit zu gewinnen, Stichwort: Flatten the curve – hat der Hamburger Senat beschlossen, die Schließung der Schulen, Kitas und der Kindertagespflege bis zum 19. April zu verlängern. Es gibt auch weiterhin eine Notbetreuung. Rückkehrern aus Risikogebieten ist – egal ob mit oder ohne Symptome – 14 Tage lang nach Rückkehr nicht erlaubt, eine Schule oder eine Kita zu betreten.

    Für den Zeitraum, für den der Senat die Einschränkungen der Kita-Regelversorgung ausgesprochen hat, entfallen die Elternbeiträge zur Kita-Betreuung und in der Betreuung der Schulen vollständig.

  • Harburg/Hamburg. Am Montag veröffentlichte besser-im-blick den Gastbeitrag des selbstständigen Veranstaltungstechnikers Borhen Azzouz von Sub-Events aus dem Harburger Binnenhafen über die massiven finanziellen Probleme der Branche durch Absagen aufgrund der Corona-Pandemie und über notwendige Hilfen. „Olaf, wir zählen auf Dich!“ schrieb Azzouz dort für die ganze Branche ebenso wie für viele Klein- und Mittelständler sowie deren Angestellte aus anderen Branchen (der Gastbeitrag ist hier zu lesen: Corona: Kaltgetränk oder Hysterieauslöser? Die Lage aus Sicht eines selbstständigen Eventtechnikers) an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in der Hoffnung auf schnelle, unbürokratische und nachhaltige Hilfen.

    Den Beitrag haben die großen Hamburger Veranstaltungstechnikunternehmen zum Anlass genommen sich zusammenzufinden und auf dieser Grundlage am gestrigen Dienstag, 17. März 2020, einen offenen Brief an den Präses der Handelskammer Hamburg, André Mücke, sowie an Bürgermeister Peter Tschentscher, Finanzsenator Andreas Dressel und den Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi (alle drei SPD) zu schreiben. Wir veröffentlichen hier den offenen Brief:

    Betreff: Corona-Hilfen

    Sehr geehrter Präses Mücke,

    Sie vertreten auch die Interessen der untenstehenden Hamburger Unternehmen aus dem Bereich der Veranstaltungstechnik gegenüber Politik und Verwaltung. Auf Grund der aktuell besonderen Situation in Zusammenhang mit der Corona-Krise bitten wir Sie sich für uns stark zu machen.
    Die Branche Veranstaltungstechnik ist in der Corona Krise vergleichbar mit der Speerspitze der deutschen Wirtschaft

    Wir waren durch das staatliche Verbot von Veranstaltungen als einer der Ersten zu 100 % betroffen. Innerhalb einer Woche wurden bundesweit alle Aufträge storniert, d.h. ab Anfang März = 0 % Einnahmen. Maßnahmen gegen Corona sind richtig - kommen aber für uns einem Berufsverbot gleich. Das ist ein einmaliger Vorgang, den wir alle so noch nicht erlebt haben! Bis Ende Juni sind somit 100% aller Aufträge und Anfragen storniert, bis jetzt…denn ein Ende ist derzeit nicht absehbar. Im Gegenzug laufen die Kosten zu 100 Prozent weiter. Gleichzeitig stellen Kunden ihre Zahlungen ein, um die eigene Existenz zu sichern. Wir stehen vor einer ungewissen Zukunft, da wir ohne Einnahmen nur wenige Wochen durchhalten werden. Hilfe vom Staat muss kommen - und nicht nur durch Kredite.

    In einer Pressekonferenz mit Olaf Scholz und Peter Altmaier wurden nahezu unendliche Hilfen in Aussicht gestellt; diese Hilfen klingen riesig. Steuern sollen gestundet werden, Vorauszahlungen können herabgesetzt werden und Vollstreckungsmaßnahmen werden ausgesetzt. Wir müssen es nur beantragen.

    Die Eventbranche ist in einer schlechten Situation. Wir haben den Winter hinter uns, der in vielen Bereichen Nebensaison ist. Große Rücklagen hat jetzt keiner mehr und dann kommt Covid-19. Das Problem ist, dass uns nichts geschenkt wird. Wir müssen die Steuern weiterhin bezahlen, nur halt später. Und die toll klingenden Hilfskredite müssen wir auch vollumfänglich zurückbezahlen – aus Umsätzen, die wir in dieser Saison nicht mehr generieren können. Das Geschäftsjahr 2020 ist für uns im Grunde abgeschlossen, das ist nicht Staatshilfe, sondern Tod auf Raten.

    Unser Appell an die Bundesregierung: Die Hilfskredite müssen zinsfrei und mit mindestens 50% subventioniert werden, die Kreditraten müssen steuerlich geltend gemacht werden können, Vergabeverfahren müssen deutlich erleichtert und beschleunigt werden und wir brauchen massive Steuererleichterungen.

    Wir sind unverschuldet in diese Krise geraten. Unserem Finanzminister, dem „alten“ Hamburger, sagen wir Hamburger Unternehmen aus der Veranstaltungstechnik:

    „Olaf, wir zählen auf Dich!“

    Unterzeichner:
    • Borhen Azzouz, SUB-Event e.K.
    • Sebastian Koch, BRACE Productions GbR
    • Henrik Endres, LCe Light - Control eventtechnik GmbH
    • Christian Kostiuk, GAHRENS + BATTERMANN GmbH & Co. KG
    • Markus Möhlman, AV-Connect Gmb
    • Thomas Höper, Höper Eventtechnik GmbH
    • Jan Grohmann-Falke, Groh PA Veranstaltungstechnik e.K
    • Wolfgang Frahm, Nordlite Gmb
    • Dr. Christoph Weger, Production Recource Group AG
    • Tobias Lange, PM Group GmbH
    • Henning Heidmann, Media in Motion e.K
    • Benjamin Schlömerkämper, Eventtechnik Nord e.K
    • Stephan Schlüter , vision tools rental and distributions gmbh
    • Boris Bollinger, Bocatec Sales and Rent GmbH & Co. K
    • Dipl.Ing.(FH) Sebastian Heise, Laser Imagineering GmbH

  • Hittfeld. Die Kirchen sind geschlossen, Gottesdienste abgesagt. Die Corona-Krise löst große Verunsicherungen aus. Viele Menschen haben Angst in dieser Corona-Krise und brauchen gerade jetzt seelsorgerlichen Halt. „Wir möchten die Menschen in dieser Lage so gut es geht unterstützen. Dazu haben wir ein zusätzliches Telefonangebot eingerichtet. Unter 08 00 – 80 70 444 ist ab sofort unser telefonisches Angebot InKontakt geschaltet. Täglich sind zwei Pastoren dort von 16 bis 19 Uhr erreichbar. Wenn Sie sprechen möchten und seelsorgerlichen Halt benötigen, rufen Sie an“, sagt Superintendent Dirk Jäger. Das Angebot ist für alle Anrufer kostenlos.

    Zudem sind alle Pastorinnen und Pastoren weiterhin in ihren Pfarrämtern telefonisch erreichbar. Die Telefonnummern sind auf den Internetseiten der jeweiligen Gemeinden und auf der Kirchenkreis-Internetseite www.kirchenkreis-hittfeld.de unter „Gemeinden“ zu finden. Sie beantworten Fragen und Anliegen aller Art. „Sollten Sie ein Pfarramt derzeit nicht erreichen, melden Sie sich bei uns in der Superintendentur unter der Telefon-Nummer 04105-2420. Hier arbeitet der Krisenstab des Kirchenkreises“, sagt Jäger.

    Täglich erreichen den Kirchenkreis Fragen zu Konfirmationen, Trauungen und Taufen. Jäger und sein team wissen, dass es sehr ärgerlich und enttäuschend ist, wenn diese Feste abgesagt werden müssen, aber zum jetzigen Zeitpunkt hat der Kirchenkreis keine andere Möglichkeit.

    „Unsere digitalen Angebote werden derzeit erheblich ausgebaut. Es hat sich ein Team gebildet, das Videos dreht und auf YouTube stellt, Informationen über Instagram und Facebook herausgibt, und auch die Ev. Jugend in der Nachbarschaft Buchholz hat schon einen ersten Podcast produziert. Schauen Sie gern vorbei“. Zum Start des YouTube-Auftritts hat Pressesprecherin Carolin Wöhling über die derzeitigen Informationsmöglichkeiten im Video informiert: https://youtu.be/y9QEsqBSDR8

  • Harburg. „In der Krise beweist sich der Charakter“, hat Helmut Schmidt einmal gesagt. In Harburg wurde nun der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Robert Wegner, durch das Bezirksamt für die Monate April und Mai aufs Abstellgleis geschickt. Angeblich, so wird gesagt, solle er seine Überstunden abbummeln. Fragt man diejenigen außerhalb des Bezirksamtes, mit ihm zu tun hatten, dann hört man, dass es vielleicht eher daran liegt, dass Wegner, wenn zum Beispiel schnell eine Entscheidung getroffen werden musste, nicht immer den Dienstweg eingehalten hat, sondern eben entschieden hat. Unbürokratisch, umtriebig, unkonventionell, pragmatisch und auch mal unbequem, ein Problemlöser - so wird Wegner von vielen beschrieben.

    CDU brachte mit Anfrage den Stein ins Rollen

    Das der Chef einer Gesundheits-Einrichtung in Zeiten einer Pandemie Überstunden abbummeln soll, ist als Begründung eh schon abenteuerlich und wirft Fragen auf, denen sich die Zuständigen im Bezirksamt, an erster Stelle Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und Dr. Anke Jobmann (Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit), werden stellen müssen. Zumindest hat dies die CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung vor, die den Vorfall mit ihrer Anfrage an die Öffentlichkeit brachte. Und deren Chef Ralf-Dieter Fischer spart nicht mit Kritik an der Entscheidung. „Ich habe es im ersten Moment gar nicht geglaubt. Es ist abenteuerlich, was sich die gesamte Spitze des Bezirksamtes hier leistet“, so Fischer gegenüber besser-im-blick.

    Er bestätigt das Bild, dass viele von Wegner zeichnen: „Dr. Wegner zeichnet sich in meinen Augen dadurch aus, dass er handelt, wenn etwas gemacht werden muss und er nimmt keine Rücksicht auf den Dienstweg, wenn es mal schnell gehen muss und er dann auch mal unbürokratische Entscheidungen und Maßnahmen trifft. Das ist in diesen Zeiten zum Schutz der Bürger vielleicht auch nötig.“ Dass es von Montag auf Dienstag keine neuen mit Corona Infizierten im Bezirk Harburg gegeben hatte, führt Fischer auch auf die unbürokratische Weise zurück, mit der Wegner das Gesundheitsamt leitete. „Wenn man formale Punkte hat dann möge man die doch bitte nach der Coronazeit angehen.“

    Gute Zusammenarbeit mit anderen

    Auch Harald Krüger, Vorsitzender des DRK Harburg, zeigt sich überrascht. „Wir können nicht beurteilen welche Gründe das Bezirksamt hat, aber wir haben mit Herrn Wegner gut zusammengearbeitet. Er hat unsere Fragen immer umgehen beantwortet.“ Das DRK Harburg, das im Bezirk mehrere hundert Abstriche täglich macht, ist auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt angewiesen. „Wir nehmen an sieben Tagen die Woche Abstriche - also muss im Gesundheitsamt jemand auch an sieben Tage da sein und der Entscheidungen treffen kann. Zum Beispiel wo wann getestet wird, was hat aktuell Priorität?“, so Krüger.

    Bezirksamt wiegelt ab

    Transparenz scheint das Bezirksamt zumindest nicht im Sinn gehabt zu haben. Die Bezirksfraktionen wurden nicht über den Vorgang informiert. Auch die zuständige Fachbehörde ist dem Vernehmen nach von dem Vorfall wohl überrascht und ebenfalls nicht im Vorwege informiert worden.

    Mittlerweile hat das Bezirksamt allerdings auf die Anfrage der CDU-Fraktion geantwortet (SPD-Fraktionschef Frank Richter verwies gegenüber besser-im-blick auf diese Antwort, so dass die davon ausgegangen werden kann, dass er sich diese zu eigen macht). Wegner sei nicht suspendiert, wie in der Anfrage behauptet, sondern: „Der Leiter des Gesundheitsamts im Bezirksamt Harburg hatte eine Abwesenheit im April und Mai bereits seit einigen Monaten geplant und seine Dienstvorgesetzten darüber informiert. Konkret hat er sich mit seinen Dienstvorgesetzten in der 14. KW darüber abgestimmt. Seit dem 3. April 2020 werden Mehrarbeitsstunden durch Freizeitausgleich ausgeglichen und im Anschluss Urlaubsansprüche aus dem Jahr 2019 eingesetzt.“

    Zur Frage, ob dies mit Einverständnis Wegners erfolgt sei, antwortet das Amt: „Ja, die Modalitäten wurden mit ihm ausführlich und einvernehmlich in der 14. KW besprochen.“

    War er einfach zu unbequem?

    War Wegner also entscheidenden Personen Bezirksamt einfach zu unbequem? Oder nahm man ihm übel, dass er, wenn es drauf ankam nicht erst den manchmal sehr langen Dienstweg durch die Bürokratie genommen hatte und damit diesen Personen auf den Schlips getreten ist? Die CDU möchte den Vorfall zur Sache der Politik machen und in der Bezirksversammlung thematisieren. „Ich werde mich bemühen, gemeinsam mit den anderen Fraktionen eine gute Lösung zu finden“, so Fischer.

    Auch weitere Fraktionen drängen auf Aufklärung. „Ich erwarte Transparenz vom Bezirksamt in dieser Angelegenheit“, so Linken-Fraktionschef Jörn Lohmann. „Im Moment höre ich unterschiedliche Begründungen. Aus meiner Zeit als Ausschussvorsitzender weiß ich seine Arbeit zu schätzen und gerade jetzt brauchen wir vielleicht jemanden, der unkonventionelle Wege geht um notwendige Entscheidungen schnell zu treffen“, so Lohmann weiter.

    Auch FDP-Chefin Viktoria Ehlers sieht den Vorfall kritisch: „Die Bezirksamtsleitung und Herr Dr. Wegner hätten uns auf der letzten Hauptausschusssitzung informieren müssen, wenn die Abwesenheit des Leiters des Gesundheitsamtes tatsächlich schon seit langer Zeit geplant gewesen sein sollte. Da dies nicht erfolgte, bleibt ein großer Raum für Spekulationen zurück. Diese Unklarheit verunsichert nicht nur die Harburgerinnen und Harburger sowie alle Akteure des Harburger Gesundheitswesens, es stellt auch die Informationspflicht und das Vertrauen zwischen Bezirksverwaltung und Bezirkspolitik in Frage. Der ganze Vorfall muss aufgeklärt werden, damit das Vertrauen zwischen Bezirksamt und Bezirksversammlung wiederhergestellt ist.“

    Stellvertretung soll es regeln

    Anstelle Wegners soll das Gesundheitsamt durch Vertretung geleitet werden. Wie diese aber aussieht – die CDU schrieb von einer Teilzeitkraft -, ob sie ausreicht, um die Antwort drückt sich das Bezirksamt lieber herum. „Die Stellvertretung für die Fachamtsleitung ist wie in allen Bereichen der Verwaltung verbindlich geregelt. Der ggf. anfallende zeitliche Mehraufwand der Vertretung in dieser Krisensituation wird mit zur Verfügung stehenden personalwirtschaftlichen Instrumenten ausgeglichen“, so Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, in deren Namen die Antwort ist.

    Bleibt also zu hoffen, dass Corona in Harburg währenddessen nur noch dann ansteckend ist, wenn die Stellvertretung im Gesundheitsamt wie auch immer vor Ort ist.

     

  • Landkreis Harburg/ Landkreis Stade. Ab Samstag, 21. März 18 Uhr, ist Schluss: Niedersachsen hat beschlossen, dass zur Eindämmung der Corona-Epidemie alle Restaurants, Speisegaststätten, Mensen und Fastfood-Restaurants schließen müssen. Dies hat die Landesregierung aufgrund der steigenden Infiziertenzahlen verfügt. „Die immer stärkere Ausbreitung des Corona-Virus und immer mehr erkrankte Menschen machen eine Verschärfung der bisherigen Schutzmaßnahmen unumgänglich. Ich appelliere dringend an alle Bürgerinnen und Bürger sich strikt an diese und die bisherigen Gesundheitsschutzmaßnahmen zu halten. Nur so können wir Menschen aus Risikogruppen schützen, unser Gesundheitssystem am Laufen halten und die Ausbreitung des Corona-Erregers verlangsamen“, so Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg.

    Ausgenommen sind nur Lieferdienste oder Gastrobetriebe mit Abholung nach vorheriger elektronischer oder telefonsicher Bestellung. Es wird aber eine bargeldlose Bezahlung dringend empfohlen. Bei vielen Lieferdiensten ist auch schon eine Bezahlung per Pay-Pal möglich.

  • Harburg Stadt&Land. Sie gehören zu denjenigen, die die Einschränkung des öffentlichen Lebens besonders hart trifft: Gastronomen, (Live-Musik-)Club- und Diskothekenbetreiber. Von einem Tag auf den anderen mussten sie schließen. Auf einmal fallen Umsätze weg – aber die Kosten bleiben. Und was mit dem Personal machen, das oftmals fast schon zur Familie gehört? Und die Gäste fragen sich: Wird mein Lieblingsrestaurant oder Imbiss am Ende noch da sein? Oder der Musikclub, in dem ich mir gerne gute Bands anhöre? Die Disco, in der ich fast jedes Wochenende Feier und Freunde treffe?

    Gastronomen und Veranstalter wissen nicht, ob sie die Corona-Epidemie überleben werden. Ob es genug staatliche Hilfe geben wird. Oft ist von Krediten die Rede. Aber was nützt ein Kredit, wenn man ihn nicht zurückzahlen kann. Der Umsatz für diese Zeit ist schlicht weg. Er wird nicht nachgeholt werden können.

    Klar: Die Einschränkungen treffen viele, gerade kleine, Unternehmer. Aber hier, bei Restaurants, Kneipen, Imbissen und Locations können gerade die Stammgäste etwas für deren Erhalt tun. Denn schließlich trinkt man jetzt sein Bier, Wein, Longdrink, Softdrink oder Kaffee jetzt zu Hause – und das zu wesentlich günstigerem Kurs als auf der Piste. Oder der Mittagstisch im Restaurant oder im Imbiss entfällt. Wie wäre es, wenn man einfach die Differenz, oder wenigstens einen Teil davon, in ein Sparschwein täte, um die Lieblingslocation zu retten? Ja, das hilft nicht allen, die in dieser Krise in wirtschaftliche Schieflage geraten. Aber es würde vielen helfen und viel für den Erhalt von Gastro- und Feierkultur für nach der Epidemie tun.

  • Harburg/Hamburg. Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel verkündete am gestrigen Dienstag einen ersten konkreten Schritt im Kampf gegen die finanziellen Folgen für Unternehmen durch die Corona-Pandemie. Ab sofort können Unternehmen und Institutionen, die gewerbliche Mieter in städtischen Immobilien sind und durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens belastet werden, ihre Miete auf Antrag bei ihrem jeweiligen Vermieter vorerst bis zu drei Monate zinslos gestundet bekommen.

    Diese Zusage gaben die Geschäftsführer beziehungsweise Vorstände der öffentlichen Immobilienunternehmen Sprinkenhof, GMH, HHLA und LIG der Stadt in einem Gespräch mit dem Finanzsenator. „Die Zusage unserer Immobilienunternehmen gilt ab sofort und ist durch formlosen Antrag möglich. Betroffene Gewerbemieter sollen sich dazu zeitnah und mit einer sachgerechten Begründung der Betroffenheit von den städtischen Allgemeinverfügungen an ihren städtischen Vermieter wenden“, so der Finanzsenator.

    Weitere Informationen für Unternehmen

    Sowohl die Handels- als auch die Handwerkskammer in Hamburg haben online Informationen u.a. mit Hotlinenummern bereitgestellt:
    www.hk24.de/coronavirus-unterstuetzung-unternehmen-4706418
    www.hwk-hamburg.de/presse-und-medien/coronavirus-informationen-fuer-betriebe.html

  • Harburg. Seit heute gilt in Hamburg aufgrund der Corona-Pandemie eine neue Allgemeinverfügung des Senats, durch die das öffentliche Leben bis (vorerst) 30. April 2020 nahezu zum Stillstand kommt. Grundsätzlich sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen unabhängig von der Teilnehmerzahl untersagt. Im Klartext: Messen und Ausstellungen, Theater, Museen, Kinos, Jugend- und Stadtteilkulturzentren, Seniorentreffs, Bibliotheken, Musikschulen und Einrichtungen der Hamburger Volkshochschule, Bars und Musikclubs, Bordelle, Tanz- und Nachtlokale, Spielhallen und Casinos, Schwimmbäder, Saunas, Fitness- und Sportstudios sowie alle öffentlichen und privaten Sportanlagen bleiben ab heute zu.

    Von dieser Regelung gibt es nur wenige Ausnahmen. Gaststätten dürfen öffnen – aber nur dann, wenn die Tische einen Abstand von mindestens 1,5 Metern haben. Wochenmärkte unter freiem Himmel dürfen auch weiterhin stattfinden. Auch private Veranstaltungen (wie Hochzeiten) – aber nur mit maximal 100 Personen. Ausgenommen sind auch Veranstaltungen der Behörden sowie Veranstaltungen, die der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der Versorgung der Bevölkerung dienen.

    „Es geht darum, die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie soweit wie möglich zu begrenzen“, so Bürgermeister Peter Tschentscher zu den Maßnahmen. Jeder könne im Interesse des Gemeinwohls hierzu einen Beitrag leisten. „Ich bedanke mich besonders bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen sowie in den Behörden, Einrichtungen und Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge für ihre wichtige Arbeit“, so der Bürgermeister weiter. Er dankte auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die in ihrem persönlichen Umfeld Nachbarn, Freunde und Bekannte unterstützen würden.

  • Landkreis Harburg. 208 nachgewiesene Corona-Fälle (stand 1. April) gibt es im Landkreis Harburg. Das gab die Kreisverwaltung heute bekannt. Dabei stieg zu Wochenbeginn die Kurve der gezählten Infektionen langsam an. Zu Mittwoch aber gab es einen deutlichen Sprung um 40 Personen. Besonders betroffen ist dabei eine Flüchtlingsunterkunft – 22 infizierte Menschen wurden dort gezählt. „Das zeigt deutlich, dass es für Trendaussagen noch zu früh ist“, macht Landrat Rainer Rempe deutlich. In Quarantäne befinden sich derzeit 478 Personen. Doch auch dies ist eine Zahl, die es zu vermelden gilt: 43 Personen sind von ihrer Infektion wieder geheilt. Gemessen an der Einwohnerzahl der jeweiligen Kommunen verteilen sich die erfassten Fälle relativ gleichmäßig über den Landkreis. „Die Situation ist derzeit noch gut beherrschbar, aber wir müssen weiterhin von Tag zu Tag schauen, wie sich die Lage entwickelt“, sagt Landrat Rainer Rempe zum aktuellen Stand.

    Um den gewachsenen Aufgaben gerecht zu werden, die die Pandemie auch dem Landkreis abfordert, ist das Gesundheitsamt durch 24 weitere Mitarbeiter aus anderen Abteilungen, aber auch durch Neueinstellungen, verstärkt worden. In den beiden Testzentren im Landkreis Harburg in Buchholz und Winsen läuft der Betreib seit der Eröffnung vor knapp zwei Wochen reibungslos, insgesamt wurden dort bislang 562 Abstriche nach vorheriger Terminvergabe durchgeführt. Ankommende Personen melden sich am Fenster und registrieren sich mit Personalausweis und Krankenversicherungskarte. Erst danach geht die Person zum Arzt in den Container. Bei den Voraussetzungen für einen Test gilt derzeit die Maßgabe, dass die Person Kontakt zu einem nachweislich an Corona Erkrankten hatte und Symptome zeigt. „Ein Test bei Symptomfreiheit liefert kein belastbares Ergebnis. Vor dem Ausbruch der Krankheit kann es durchaus negative Testergebnisse geben, obwohl eine Infektion vorliegt.

    Acht an Covid-19 Personen mit schweren Krankheitssymptomen werden im Krankenhaus behandelt. „Wir müssen aber im Blick haben, dass diese Zahl steigen wird und ein Handeln erforderlich macht“, so Landrat Rainer Rempe. Gemeinsam mit den Krankenhäusern, den Reha-Kliniken und Hilfsorganisationen im Landkreis arbeitet er daran, dass die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis auch bei steigenden Fallzahlen sichergestellt ist. In Kürze soll ein entsprechendes Konzept stehen und vorgestellt werden.

     

  • Gastbeitrag. Vor nicht allzu langer Zeit dachte ich bei Corona immer an Sommer, Sonne, nette Menschen im Beachclub, chillige Sounds und ein kaltes Corona mit einer Limette. Das waren noch Zeiten…

    Heute denken bei Corona oder Covid-19 alle nur noch an Toilettenpapier und Nudeln.

    Die Krise hat uns voll erwischt! Für den einen war es nach der Entwicklung in China zu erwarten. Für den anderen, der glaubte, Viren kennen territoriale Grenzen und werden hier schon nicht ankommen, kam es total überraschend. Wer die aktuellen Handlungen unserer Bundesregierung beobachtet hat, könnte den Eindruck gewinnen, die gehören zur zweiten Gruppe. Während unsere Nachbarstaaten immer umfangreichere Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung ergreifen, bekommt man den Eindruck,, wir warten erst einmal ab, wie es sich entwickelt und laufen dann immer zwei Schritte hinterher. Ich würde deutlich drastischere Maßnahmen befürworten. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

    Maßnahmen gegen Corona sind richtig - kommen aber einem Berufsverbot gleich

    Natürlich bedeutet das Einschränkungen für uns alle. Wir werden in Zukunft dichter zusammenrücken müssen (bitte Mindestabstand von 1,5m beachten) und lernen, aufeinander acht zu geben und uns gegenseitig zu unterstützen. Hamsterkäufe sind da das falsche Signal. Im Übrigen lässt sich das Covid-19 nicht mit Toilettenpapier aufhalten, auch nicht mit Zewa wisch & weg. Soweit ich weiß ist Durchfall auch nicht das Topsymptom einer Corona-Erkrankung.

    Für mich persönlich ist der Virus ein echter Tritt in den Rücken. Ich bin Veranstaltungstechniker und habe mir in den letzten Jahren ein Unternehmen aufgebaut, das in Hamburg lange nicht mehr zu den Kleinen gehört. Was wir machen? Wir statten Konferenzen, Konzerte, Messen etc. aus und halten das dafür benötigte Equipment selbst vor. Die durch den Covid-19 resultierenden Einschränkungen des öffentlichen und sozialen Lebens kommen einem Berufsverbot gleich. Eine Woche lang standen unsere Telefone nicht still und das E-Mail Postfach drohte überzulaufen mit Absagen und Stornierungen.

    Bis Ende Juni sind somit 100% aller Aufträge und Anfragen storniert, bis jetzt…denn ein Ende ist derzeit nicht absehbar. Im Gegenzug laufen die Kosten zu 100 Prozent weiter. Gleichzeitig stellen Kunden ihre Zahlungen ein, um die eigene Existenz zu sichern. Wir stehen vor einer ungewissen Zukunft. Das Gute daran ist: Meine Mitarbeiter und ich selbst können uns freiwillig isolieren, wir haben ja jetzt Zeit.

    Es soll aber Rettung nahen…

    Hilfe vom Staat muss kommen - und nicht nur durch Kredite

    In einer Pressekonferenz mit Olaf Scholz und Peter Altmaier wurden uns nahezu unendliche Hilfen in Aussicht gestellt. Und diese Hilfen klingen riesig. Steuern sollen gestundet werden, Vorauszahlungen können herabgesetzt werden und Vollstreckungsmaßnahmen werden ausgesetzt. Wir müssen es nur beantragen.

    Und dann kam die Bazooka, wie der Finanzminister sie nannte. Die KfW Förderbank wird mit einer unbegrenzten Kreditlinie ausgestattet, um schnelle und unkomplizierte Hilfskredite geben zu können. Das klingt toll, oder? Wir sind ja keine Banken die mit faulen Geschäften fremdes Geld verbrannt haben. Also mehr kann man da nun echt nicht erwarten, oder?!

    Die Eventbranche ist da in einer etwas schlechteren Situation. Wir haben den Winter hinter uns, der in vielen Bereichen Nebensaison ist. Große Rücklagen hat jetzt keiner mehr und dann kommt Covid-19. Das Problem ist, dass uns nichts geschenkt wird. Wir müssen die Steuern weiterhin bezahlen, nur halt später. Und die toll klingenden Hilfskredite müssen wir auch vollumfänglich zurückbezahlen – aus Umsätzen, die wir in dieser Saison nicht mehr generieren können. Das Geschäftsjahr 2020 ist für uns im Grunde abgeschlossen. Ich nenne das nicht Staatshilfe, sondern Tod auf Raten.

    Daher mein Appell an die Bundesregierung: Die Hilfskredite müssen mit mindestens 50% subventioniert werden, die Kreditraten müssen steuerlich geltend gemacht werden können und wir brauchen massive Steuererleichterungen. Wir haben nichts falsch gemacht. Wir hatten einfach nur Pech. Unserem Finanzminister, dem „alten“ Hamburger, kann ich nur sagen: „Olaf, wir zählen auf Dich!“

    Und allen Lesern möchte ich sagen: „Seid nett zu einander und versucht die Sache mit Humor zu nehmen, nur so werden wir es alle gemeinsam überstehen.“ Ach: und nicht hamstern! Es ist genug Klopapier für alle da.

    Was ich jetzt mache? Ich gehe jetzt zum Kiosk, kaufe mir ein Corona. Das habe ich mir jetzt auch echt verdient :-) Haltet durch und alles wird gut!

    Info zum Autor
    Borhen Azzouz kommt aus Harburg und ist mit seiner Firma Sub-Events e.K. im Binnenhafen ansässig, Er hat schon Konzerte für die Söhne Mannheims und Robbie Williams ausgestattet und hat auch schon für Wetten dass…? für eine Wette auf Mallorca eigens angefertigte Technik geliefert. Der 36-jährige Vater ist nicht nur Unternehmer sondern auch aktiver Schütze in der Harburger Schützengilde – und aktuell amtierender Gildekönig. Außerdem ist er als Gruppenführer aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Eißendorf.

  • Harburg/Hannover. Vielleicht ein Hoffnungsschimmer am Horizont: Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sucht dringend nach geheilten Corona-Patienten. Der Grund: Die Ärzte wollen von den Genesenen Blutplasma gewinnen. Die Hoffnung dabei ist, dass die Antikörper gegen das Coronavirus, die im Blut der geheilten Patienten sind, Infizierten helfen können, wenn ihnen das Plasma verabreicht wird. Die Antikörper setzen sich auf das Virus und so können die Viren keine weiteren infizieren und die Infektion wird gestoppt. Zunächst sollen die Plasmaspenden Schwerkranken und leicht Erkrankten aus den Risikogruppen verabreicht werden.

    Die Zeit aber drängt. Und vor dem richtigen Einsatz muss das Verfahren überhaupt noch genehmigt wreden. Die Zeit drängt aber auch, da ja auch Patienten gefunden werden müssen, die von dem Virus geheilt sind - und das geht aufgrund von Datenschutzbestimmungen nicht so einfach. Deshalb kann jeder geheilte Patient helfen, wenn er sich von sich aus gleich bei der MHH meldet.

    Bereits vom Coronavirus Genesene, die helfen wollen, können sich unter der Telefonnummer 0800-5325325 melden oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mailen.

  • Harburg/Neuwiedenthal. Die erste Arztpraxis in Süderelbe hat aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen: An der Eingangstür zu einer Praxis im Neuwiedenthaler Striepenweg hängt ein Zettel. Darauf steht, dass die Praxis wegen eines positiv auf Corona getesteten Patienten zumindest kurzfristig2020 03 15 corona1 zum Schutze der Patienten geschlossen bleibt. Über das weitere Vorgehen würde das Gesundheitsamt entscheiden.

    Auch der Rieckhof hat nach Marias Ballroom am Samstag die Schotten dichtgemacht. Damit finden – auch wenn es rechtlich sogar noch möglich wäre, in allen Harburger Spielstätten wie eben Rieckhof und Marias Ballroom, aber auch beispielsweise Stellwerk, Fischhalle und Komm Du bis auf weiteres keine Events mehr statt.

  • Winsen. Das Coronavirus hat im Landkreis Harburg ein erstes Todesopfer gefordert. „Ich habe soeben mit großer Betroffenheit erfahren, dass das Coronavirus in unserem Landkreis das erste Opfer gefordert hat. Meine Gedanken sind bei dem Verstorbenen. Ich spreche seinen Angehörigen mein herzliches Beileid aus", gab Landrat Rainer Rempe am heutigen Samstag bekannt. Das Opfer ist ein 87-jähriger Mann mit Vorerkrankung und ist in der Nacht auf Samstag im Krankenhaus Winsen gestorben. In Niedersachsen gibt es zwei weitere Coronatote aus der Nähe von Hannover zu beklagen.

    Aktuell sind im Landkreis Harburg 72 Coronafälle bestätigt. „Der Todesfall führt uns noch einmal deutlich vor Augen, wie ernst wir das Coronavirus nehmen müssen. Ich appelliere daher weiter dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, sich strikt an die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu halten. Bleiben Sie soweit möglich zuhause. Nur so können wir insbesondere ältere oder vorerkrankte Menschen schützen, unser Gesundheitssystem insgesamt am Laufen halten und die Ausbreitung des Corona-Erregers verlangsamen“, so Rempe.

  • Harburg. Weiße Schutzanzüge und Gesichtsmasken, OP-Handschuhe, Desinfektionsmittel, namentlich gekennzeichnete Becher und Gläser, strenge Einlasskontrolle, nach dem Gig sofort die Location verlassen und: keine Zuschauer. So ein Konzert unter strengen Schutzmaßnahmen hatten die Musiker bei gestrigen „F*ck Corona Festival“ in Marias Ballroom im Phoenix Viertel noch nicht erlebt. Aber halt: Jimmy Cornett And The Deadmen, The Big Swamp, Boogie und Tom Brakl, Lasko und Basic47 hatten doch ihre Zuschauer. 2020 03 29 fck corona festival2Denn das Konzert wurde von den Jungs von Broadcast Media Solution professionell live gestreamt und nach Hause zu den zahlreichen Fans der Musiker vor dem Monitor, dem TV, Tablet oder Smartphone gebracht.

    Die Idee zu dem Festival hatte Jimmy Cornett aufgrund der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen. Zur Eindämmung des Virus sind alle Locations geschlossen, die Menschen sollen zu Hause bleiben und Musikern wie Veranstaltern wurde von einem Tag auf den anderen die finanzielle Lebensgrundlage entzogen. Und so sollte das Festival gleich mehrfach dem Frust aufgrund der aktuellen Lage entgegenwirken. Den Musikfans zu Hause sollte es in dieser tristen Zeit eben die 2020 03 29 fck corona festival6Musik ihrer Bands und Musiker in die häusliche Isolation bringen und den Alltag aufhellen und durch die zahlreich eigegangenen Spenden sollte Musikern und Veranstaltern die „Überwinterung“ der Corona-Einschränkungen ermöglicht werden. Eben ein Hoffnungsschimmer für alle.

    Und dies gelang: In Spitzenzeiten schauten rund 900 Zuschauer auf verschiedenen Kanälen von Youtube und Facebook zu und kommentierten fleißig. Über 4.000 Aufrufe gab es jeweils auf Youtube und auf Facebook. Weit, weit mehr, als die 140 Menschen, die in Marias Ballroom hineinpassen. Ein Erfolg, der darauf hoffen lässt, dass es eine Fortsetzung dieses denkwürdigen Abends geben wird.

    Noch bis Sonntagabend 20:15 Uhr kann man auch noch für das tolle Portemonnaie von Buckanear Gebote abgeben. Das beste Gebot bekommt dieses einmalige Einzelstück dann den Zuschlag. Gebote an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Außerdem kann 2020 03 29 fck corona festival1unter www.jimmy-cornett.de/spende auch noch gespendet werden. Das ganze Konzert ist auf yotutube noch einmal anzuschauen und zu -hören: https://youtu.be/-KuJgqsq8Gc

    Jimmy Cornett bedankte sich zum Schluss für die Treue der Fans, die ihn sichtlich rührte. Seine Botschaft: Lasst uns zusammen diese Krise überstehen. Und an alle Musiker gerichtet sagte Jimmy: „Steckt den Kopf nicht in den Sand, jeder kann etwas tun. Bleibt stark, geht ran, habt Ideen, werdet kreativ, dafür seid ihr Musiker.“

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