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Corona

Corona

  • 1. Mai in Harburg: Keine Nazis, friedliche Mahnwachen und DGB-Kundgebung

    Harburg. Nein – die von einigen beschworene Polizeifestung war Harburg am 1. Mai nicht. Der Nazikundgebung am ZOB hatte das Bundesverfassungsgericht am Freitagmorgen endgültig einen Riegel vorgeschoben. Und das haben die Nazis um Christian Worch und die Partei „Die Rechte“ vornehmlich ihrer eigenen Dummheit zu verdanken. Sie hatten für die Kundgebung, die wegen Corona auf 25 Teilnehmer beschränkt war, mobilisiert und damit gezeigt, dass sie diese Auflage nicht einhalten wollten.

    Erlaubt waren dagegen die Mahnwachen der Nazigegner. Am Seeveplatz, am Herbert-Wehner-Platz, am Sand, auf dem Rathausplatz – zehn Mahnwachen hatte das Bündnis gegen Rechts angemeldet. Die wurden aufgrund der verbotenen Nazikundgebung etwas kürzer abgehalten als geplant und verliefen friedlich. Und auch wenn die Polizei mit vielen Kräften vor Ort war - die Stimmung zwischen Mahnwachenteilnehmern und Polizei war recht entspannt und letztere ließ die Protestteilnehmer passieren, damit sie sich auf die Mahnwachen verteilen und so die Aufflagen eingehalten werden konnten.

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    Tag der Arbeit zu Corona-Zeiten - Mahnwache des DGB statt Demo in Harburg

    Am Vormittag hatte der DGB Harburg auf dem Rathausplatz noch eine Mahnwache zum Tag der Arbeit2020 05 01 1 mai1abgehalten. „Solidarisch ist man nicht alleine!“ war das diesjährige bundesweite Motto der Gewerkschaften an ihrem traditionellen großen Tag. Auch wenn aufgrund der Corona-Bestimmungen die großen Maidemonstrationen der Gewerkschaften nicht stattfinden konnten, so zeigten doch die zahlreichen kleinen Mahnwachen und auch die Live-Streams im Internet, dass man nicht alleine war.

  • Abstand halten und dabei Gutes tun: Spezialdruckerei print-o-tec aus dem Binnenhafen hilft Flüchtlingsverein HUMAN@HUMAN

    Harburg. Der Verein HUMAN@HUMAN e.V.aus dem Harburger Binnenhafen kümmert sich seit 2015 um die Geflüchteten, die aus Kriegs- und Krisengebieten nach Europa kommen und hier Hilfe suchen. Dabei spielen die Integration und die Hilfe zur Integration eine wichtige Rolle. Und was liegt da näher, als dass die, die hier Hilfe suchen, anderen helfen, die dieser Hilfe bedürfen? „Unser Verein vermittelt Patenschaften zwischen Geflüchteten und Hamburgern. Wir wollen also Menschen miteinander in Kontakt bringen“, so Marion Göhring von HUMAN@HUMAN. „Diese Arbeit liegt aber in Zeiten von Kontaktverboten erstmal auf Eis.“

    „Da das Thema Integration von Geflüchteten aber auch nach Corona ein wichtiges Thema bleibt, versuchen wir nicht in Vergessenheit zu geraten und gleichzeitig auf anderen Wegen zu helfen“, berichtet Marion Göhring über die aktuelle Lage. 2020 04 18 human human1Dabei ist Hilfe für viele Menschen gerade im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig -Einkaufen und mit dem Hund rausgehen für Menschen, die zur einer Risikogruppe gehören beispielsweise. Und dabei hilft HUMAN@HUMAN ganz aktuell und vermittelt Geflüchtete, die genau diese Menschen aus Risikogruppen beim Einkauf, dem Gassi gehen mit dem Hund oder anderen Botengängen unterstützen.

    Diese Arbeit von HUMAN@HUMAN möchte Thomas Beyer, Geschäftsführer der Spezialdruckerei print-o-tec aus dem Harburger Binnenhafen, unterstützen. „Ich kam mit Frau Göhring von HUMAN@HUMAN aus dem Harburger Binnenhafen ins Gespräch und sie sagte mir, dass es schwer ist, die Flüchtlings- und Integrationsproblematik in Zeiten des Kontaktverbots in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu erhalten“, so Beyer. „Die Arbeit von HUMAN@HUMAN und auch, was sie gerade in der Coronazeit auf die Beine stellen, fand ich unterstützenswert“, sagt Thomas Beyer weiter.

    Und so hat sich der Unternehmer mit seiner Firma für Spezialdrucke etwas einfallen lassen. „Die Geschäfte öffnen jetzt ja wieder, aber unter Auflagen. Und eine Auflage ist beispielsweise das Abstandsgebot. Deshalb haben wir uns entschlossen, zum Beispiel Boden- und Türaufkleber zu drucken, bei denen wir unseren Gewinn an HUMAN@HUMAN spenden“, erklärt Thomas Beyer sein Vorhaben.

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    Das lokale Engagement ist Beyer dabei sehr wichtig: „Das steht im Vordergrund und auch die Verantwortung als Unternehmer, nicht nur den Mitarbeitern gegenüber, unbeschadet durch die Krise zu kommen. So können wir, auch als direkt betroffenes Unternehmen, unsere Solidarität mit der regionalen Wirtschaft zeigen und diese kann ebenfalls diese Verbundenheit mit der Region kommunizieren.“

    Ein Bodenaufkleber (die im Übrigen leicht wieder ohne Rückstände zu entfernen sind) kostet beispielsweise 8 Euro, von denen jeweils 2 Euro an HUMAN@HUMAN gehen. Von Türaufklebern, die 6 Euro kosten geht jeweils 1 Euro an den Verein. „Einen langjährigen Kunden aus der Kunststoffverarbeitung konnte ich ebenfalls von der Idee überzeugen und so können wir die Spuckschutzblende für den Verkaufstresen aus Acrylglas für 115,00 Euro verkaufen, wobei hier jeweils 15,00 EUR dem Verein zukommen lassen“, freut sich Thomas Beyer darüber, dass auch andere die Idee gut finden. Weitere Information findet man auf der Website www.print-o-tec.de.

    Wer ebenfalls die Arbeit HUMAN@HUMAN unterstützen möchte, oder wer selbst Hilfe braucht, der kann sich unter 040 – 68 91 19 31 an folgenden Zeiten an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden: Montag 16:00 bis 20:00 Uhr, Dienstag 14:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch 10:00 bis 12:00 Uhr und Donnerstag 10:00 bis 12:00 Uhr. Außerhalb der persönlichen Sprechzeiten steht unter dieser Nummer ein Anrufbeantworter zur Verfügung und jeder, der eine Nachricht hinterlässt wird selbstverständlich zurückgerufen. Oder einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben. Weitere Infos gibt es auch unter www.human.hamburg.

  • AK Harburg: Coronaausbruch im Krankenhaus – erst unerkannt, dann verheimlicht?

    Harburg. Was ist da los an der Asklepios Klinik Harburg (AKH)? Laut Spiegelbericht vom Donnerstagnachmittag wurden dort zwei Stationen geschlossen, weil fünf Mitarbeiter auf Covid-19 positiv getestet wurden, 48 Ärzte und Pfleger mussten in Quarantäne. Eventuell haben sich auch vier Patienten im Krankenhaus selbst mit dem Coronavirus infiziert, schreibt Der Spiegel. Drei seien gestorben.

    Das Virus ist am 1. und 2. April durch Bewohner des Pflegeheims „Am Inselpark“ aus Wilhelmsburg in die Klinik gelangt sein. Über eine mögliche Coronainfektion hat der Betreiber des Pflegeheims dem AKH nichts mitgeteilt. Eine Woche später mussten die beiden betroffenen Stationen schließen, wovon aber die Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks erst am 27. April erfahren hat.

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    Der Betreiber des Pflegeheims bestreitet gegenüber dem Spiegel jede Verantwortung. "Die von dem Asklepios Klinikum Harburg dargestellten Infektionswege stellen eine nicht belegte Behauptung dar", so der Betreiber zum Spiegel. „Eine Mitarbeiterin habe die Rettungssanitäter, die den kurz zuvor getesteten Bewohner abholten, über die Gefährdungslage in Kenntnis gesetzt. Eine Information an die Klinik erging demnach nicht. Die Sanitäter hätten den Bewohner "in voller Schutzkleidung" ins Krankenhaus gebracht. Der Asklepios-Sprecher dementiert dies: "In unseren Protokollen ist das nicht vermerkt." Auch eine Klinikmitarbeiterin verneint, dass die Krankenfahrer am 2. April in Schutzanzügen kamen. Im Nachhinein habe sie sich Sorgen um deren Gesundheit gemacht“, so der Spiegel.

    Asklepios hat eine Stellungnahme gegenüber besser-im-blick gegeben. Darin bestätigen sie die Chronologie des Geschehens. Fakt sei aber auch, dass die Klinik erst mit großer Verspätung von einer möglichen Covid-19-Infektion erfahren habe.

    „Die Infektionskette hätte demnach gar nicht erst entstehen müssen, wenn die Klinik einen Hinweis auf einen Corona-Verdacht gleich bei Einlieferung des Patienten bekommen hätten. Es ist aber gelungen, die Situation gut zu handhaben und die Zahl der Infizierten stark zu begrenzen“, so Pressesprecher Mathias Eberenz. Inzwischen seien nur noch zwei Mitarbeiter von insgesamt mehr als 2.000 infiziert und die zwischenzeitlich in Quarantäne gestellten Ärzte und Pflegekräfte seien mittlerweile alle zurück im Dienst. Die erkrankten Mitarbeiter hätten zudem nur leichte Symptome entwickelt. „Die im „Spiegel“ berichtete Darstellung des Pflegeheimbetreibers weisen wir ausdrücklich zurück. Die Rettungswagenbesatzung ist nach unserem Wissenstand nicht über den Corona-Verdacht informiert gewesen. Im Übergabeprotokoll für unsere Klinik wäre ein Infektionsverdacht mit Sicherheit vermerkt worden; dort steht aber nichts davon.“

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    Alle Beteiligten in der Klinik hätten sich korrekt verhalten und an die Vorgaben des Krisenmanagements gehalten. „Unmittelbar nach Kenntniserlangung haben die Kollegen in der Klinik die Infektionswege nachverfolgt. Grundsätzlich wurden und werden alle positiv auf das neue Coronavirus getesteten Patienten und Mitarbeitern direkt ans Gesundheitsamt gemeldet. Alle Mitarbeiter und Patienten wurden in der Folge „abgestrichen“, also getestet. Es wurden selbstverständlich entsprechende Maßnahmen zur Isolierung/Quarantäne der betroffenen Mitarbeiter und Patienten eingeleitet. Die betroffenen Stationen wurden geschlossen“, so Eberenz.

    Ob und wenn ja von wem dieser Vorfall zu verantworten ist und ob der Vorfall eventuell zu spät oder gar nicht gemeldet wurde, muss nun geklärt werden.

  • Alkoholverbot: Derzeit keine Verbotszonen für Außerhausverkauf und Cornern in Harburg

    Harburg. Sommer, lauschig warme Abende – bestes Partywetter an den Wochenenden in Hamburg. Das nahmen viele gerade in den bekannten Partymeilen der Hansestadt wahr. Nach zwei Wochenenden mit Partys ohne Abstand und Maske in der Schanze, Ottensen und rund um die Reeperbahn wurde es dem Hamburger Senat zu bunt: Seit der vergangenen Woche gibt es für die Bezirksämter die Möglichkeit, lokal begrenze Verbote „Alkoholverbote“ auszusprechen.

    Gemeint ist der Außerhausverkauf von alkoholischen Getränken. Damit soll das so genannte Cornern in den Party-Hot-Spots unterbunden werden. Die Befürchtung: Die großen, feiernden Menschenmengen könnten zu Superspreader-Events für das Corona-Virus werden.

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    Schon nach dem ersten Partywochenende im Juli hatte der Senat eine solche Maßnahme angekündigt. Zu dicht, ohne Maske und alkoholselig waren ihm die Feiernden. Nachdem am Folgewochenende keine Einsicht festzustellen war, kam dann die angedrohte Allgemeinverfügung.

    Bislang haben drei Bezirksämter davon Gebrauch gemacht: Altona, Eimsbüttel und Mitte hatten solche Verfügungen für das vergangene Wochenende erlassen. Der Verkauf sowie auch allein die Abgabe von alkoholischen Getränken durch beispielsweise Kioske, Tankstellen, den Einzelhandel, aber auch Bars, Kneipen und andere Gastronomien, war in bestimmten Gebieten am Freitag, Sonnabend und Sonntag jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages untersagt. Nur Gastronomen, die auch Außenflächen hatten, durften dort Alkohol ausschenken. Aber auch nur für das Trinken vor Ort. Betroffen hiervon waren die Schanze, Ottensen sowie die Reeperbahn und die jeweils umliegenden Partyzonen.

    Droht im Bezirk Harburg nun ähnliches? Wie sieht es aus mit Party-Hot-Spots, Abstand und Maske? Schließlich kann es bei gutem Wetter in der Lämmertwiete eng werden. Oder auch in der Wilstorfer Straße mit ihren Kiosken und Kneipen.

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    Das Bezirksamt Harburg und die beteiligten Behörden beobachten die derzeitige Situation, so Dennis Imhäuser, Pressesprecher des Bezirksamtes auf Anfrage von besser-im-blick. „Aufgrund der derzeitigen Beschwerde- und Erkenntnislage hat sich im Bezirk Harburg bislang keine Notwendigkeit ergeben, punktuelle Alkoholverbote auszusprechen“, so Imhäuser zum derzeitigen Stand der Dinge. Man werde flexibel auf die Situation reagieren. „Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, sich weiterhin an die Abstandsgebote zu halten, um sich und andere zu schützen“, heißt es mahnend aus dem Bezirksamt.

  • arko-Filialen aus Winsen und dem Harburger Phoenix-Center spenden Süßigkeiten an "Corona-Helden"

    Harburg/Winsen/Stelle. In diesen Zeiten zeigt sich der Charakter – Solidarität oder Egoismus. Leif-Torben und Tanja Stein und das ganze Team der arko-Filialen in Winsen und im Harburger Phoenix-Center zeigen ihre Solidarität mit denen, die in der Coronakrise die Helden sind: Sie besuchten am Ostersamstag die Heide-Residenz in Stelle und bereitetem dem Personal eine Osterüberraschung in Form von Ostersüßigkeiten. „Wir wollten nicht nur Danke sagen, wir wollten auch noch etwas Gutes tun“, so Stein. Man habe auch gerne der Polizei eine Freude bereiten wollen, aber die habe die Spende nicht annehmen dürfen, so der arko-Franchisenehmer. Dem Krankenhaus Winsen war schon eine großzügige Spende an arko-Süßwaren durch die Firmen Kevin Külper GmbH und CKK Elektrotechnik zugegangen.

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    „Das Wichtigste ist aber, dass wir insbesondere in dieser Zeit, aber hoffentlich auch danach, diesen Berufen einen entsprechenden Respekt zollen. Aber bitte auch jedem anderen Mitbürger. Und unsere Bitte: Bleibt loyal und kauft lokal. Die wüstenähnlichen Innenstädte, die wir derzeit erleben müssen aus gesundheitlichen Gründen sollen nicht zum Dauerzustand werden“,so Stein. „Wir danken all unseren Kunden, die uns auch in dieser schweren Zeit weiterhin zu uns kommen. Bleiben Sie gesund! Und bleiben Sie uns treu."

  • Autokino in Moorburg: Elbdeich e.V. und Moorburger TSV zeigen „Willkommen bei den Sch‘tis“

    Moorburg. Am Samstag lädt der Elbdeich e.V. zusammen mit dem Moorburger TSV zum Autokino ein. Da die Kinos weiterhin aufgrund der Corona-Beschränkungen geschlossen sind, erlebt dadurch eine fast vergessene Eventart der 1960er bis 80er Jahre eine Wiederauferstehung: Das Auto-Kino ist wieder da. Was man heute nur noch aus alten Filmen und dann vornehmlich als Ort jugendlich-amouröser Abenteuer kennt, ist jetzt in Corona-Zeiten die Möglichkeit, die großen Filme auf der großen Leinwand zu genießen.

    Noch wird auf dem Grantplatz des Sportvereins im Moorburger Elbdeich 257a ordentlich gewerkelt. Los geht die Filmvorführung am Samstag, 23. Mai 2020, um 21:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, es gibt Selbstverpflegung.

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    Gezeigt wird dann „Willkommen bei den Sch`tis“. In dem Film geht es darum, dass der Direktor eines Postamtes in der Provence sich seiner Frau Julie zuliebe an die Côte d'Azur versetzen lassen will. Doch die begehrten Posten sind schwer zu ergattern und Philippe versucht mit einer Schummelei seine Chancen zu erhöhen. Der Betrug wird aufgedeckt und Philippe zur Strafe in den Norden Frankreichs, nach Bergues, versetzt. Seine Frau Julie denkt nicht daran, ihrem Mann nach Bergues zu folgen. So macht sich Philippe allein auf den Weg und unterwegs werden seine Befürchtungen bestätigt, als ihn selbst die Autobahnpolizei wegen seines harten Schicksals bemitleidet.

    Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltbewusstseins wird es eine solarbetriebene Filmvorführung geben. Der Film wird auf einer 6x8 Meter großen Leinwand mit Hilfe der Veranstaltungstechnikfirma LYNX Media Systems gezeigt. Durch einfache Online-Reservierung per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Autokennzeichen und Autogröße haben insgesamt 40 Autos pro Vorstellung die Möglichkeit dabei zu sein und einen kontaktlosen Einlass zu erhalten.

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    Es gelten folgende Regeln:
    • Es dürfen folgende Personen in einem Auto teilnehmen:
    1. alleine,
    2. in Begleitung von Personen, die in derselben Wohnung leben,
    3. in Begleitung von einer Person, die in einer anderen Wohnung lebt,
    4. in Begleitung von Personen, die gemeinsam in einer anderen Wohnung leben oder in Begleitung von Personen, die in derselben Wohnung leben und Personen die gemeinsam in einer anderen Wohnung leben. siehe dazu: www.hamburg.de/verordnung/
    • Einlass nur mit Auto erlaubt!
    • Tonabspielung über Autoradio (Funkfrequenz)!
    • Wichtig: wer zuerst reserviert, bekommt einen Platz! Die Teilnahme pro
    • Vorstellung ist auf 40 Autos begrenzt!
    • Ab 21:30 Uhr starte die Filmvorführung und wird voraussichtlich bis 23:30 Uhr gehen.
    • Der Eintritt ist frei, so dass dieses Kulturangebot niedrigschwellig ist und einen Besuch für Alle machbar macht. Spenden an den Verein sind herzlich willkommen!
    • Kein Getränke- und Speisenverkauf - eigene Verpflegung darf mitgebracht werden!

  • Bestatter: eine vergessene Berufsgruppe | Sind wir nicht Systemrelevant? Was ist noch erlaubt? Einheitliche Regelungen fehlen

    Gastbeitrag. Neben vielen als systemrelevant eingestufte Berufsgruppen wie z. B. Ärzte, Polizisten und Pfleger sind wir als Bestatter bei der Eingruppierung vergessen worden. Dadurch haben wir KEINEN Anspruch auf Notbetreuung der Kinder und Homeoffice ist in unserer Branche nicht möglich.

    Unser Berufsalltag wird von direktem Kundenkontakt bestimmt. Dies beginnt mit der Überführung des Verstorbenen, dem Trauergespräch mit den Angehörigen, einer Bestattungsvorsoge bis hin zur Trauerfeier und Beisetzung. Da wir nicht wissen, wer mit dem Virus infiziert ist, sind wir den gleichen Gefahren ausgesetzt wie die zuvor genannten Berufsgruppen.

    Wir sind ebenfalls auf Desinfektionsmittel, Handschuhe und Schutzanzüge angewiesen, da wir einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. 2020 03 21 kirste1Wo wir auch anfragen, wir bekommen keine „Hygieneartikel“ mehr.

    Der Bestatter steht völlig alleingelassen vor einer noch nie dagewesenen Situation. Die trauernden Angehörigen sind in einer Ausnahmesituation und enttäuscht, dass ein würdevolles Abschiednehmen nicht möglich ist. Eine Trauerfeier unter freiem Himmel unter Einhaltung der vorgegebenen Abstandsregeln, ohne Umarmung und Händedruck, ist nicht das, was sie sich für sich und ihren Angehörigen vorgestellt haben. Auch wenn die Umstände es erforderlich machen, ist es schwer, das so zu akzeptieren. Wir als Bestatter, können nur im Rahmen des Möglichen gestalten. Das, was wir bisher gelebt haben, geht in dieser Zeit eben nicht. Wir hoffen auf bessere Zeiten.

    Wir sind dafür, dass auch wir Bestatter/innen deutschlandweit als systemrelevant eingestuft werden, denn wir müssen die Versorgung der Verstorbenen sicherstellen und das geht nur, wenn unsere Mitarbeiter/innen des Bestattungshauses auch zur Arbeit kommen können und die entsprechende Sicherheits- und Schutzausrüstung vorhanden ist.

    Frank Kirste und Team

  • Buchholz: Maskenpflicht ab Montag aber es gibt auch Lockerungen

    Buchholz. Das Buchholzer Rathaus hebt nach sieben Wochen ab Montag, 4. Mai, einige Beschränkungen für den Publikumsverkehr auf. „Wir freuen uns, dass wir unsere Dienstleistungen für die Buchholzerinnen und Buchholzer wieder etwas ausweiten können“, sagt Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. „Oberste Priorität hat dabei die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sowie meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Um die Infektionsgefahr zu reduzieren, gilt deshalb im gesamten Rathaus genauso wie beim Einkaufen und in Bus und Bahn Maskenpflicht. Für Besucherinnen und Besucher ist es weiterhin erforderlich, vorher einen Termin für einen Rathausbesuch zu vereinbaren.

    Zur Terminabsprache für An- und Ummeldungen, Ausweisanträge, Fundsachen, Hundesteuer etcetera ist das Bürgerbüro telefonisch unter 0 41 81 214-228 und per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen. Eine Ausnahme gilt für die Abholung von Ausweispapieren. Diese werden montags in der der Zeit von 10 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags jeweils von 13 bis 17 Uhr ohne vorherige Anmeldung ausgegeben. Die Abgabe erfolgt am Fenster von Raum 26, direkt unter dem Kinderkönig. Für alle weiteren Angelegenheiten ist die zentrale Rufnummer 0 41 81 21 40 erreichbar.

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    Auch die Stadtbücherei wird wieder für ihre Leserinnen und Leser geöffnet - allerdings erst eine Woche später, am Montag, 11. Mai. Wie im Rathaus, gilt auch hier die Maskenpflicht. Um den trotz Mund-Nasen-Schutz erforderlichen Mindetsabstand in der Stadtbücherei zu gewährleisten, ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher, die sich zugleich in der Bücherei aufhalten dürfen, auf 20 begrenzt.

    Die dramatischen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben auch für den Haushalt der Stadt Konsequenzen. Zum 1. Mai wird deshalb das Förderprogramm Stadtklima ausgesetzt. Im Rahmen der Beratungen zum Nachtragshaushalt, die voraussichtlich Anfang Juni beginnen, wird die Politik über die Wiederaufnahme des Programms entscheiden.  „In den kommenden Wochen und Monaten müssen wir alle lernen, das Leben – privat wie beruflich – mit dem Virus zu organisieren“, betont Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Was uns heute merkwürdig und fremd erscheine, wie etwas das Tragen von Schutzmasken, werde uns nach und nach vertraut. „Ich bin mir sicher, dass wir alle diese Herausforderung gut bewältigen werden.“

  • Corona | Ab heute gelten diese Bußgelder bei Verstößen gegen die Auflagen in Hamburg

    Harburg/Hamburg. Ab heute Freitag, 3. April 2020 0 Uhr, gilt der neue Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Vorschriften. „Mit dem beschlossenen Bußgeldkatalog wollen wir zwar weiterhin mit Augenmaß, aber auch zielgerichtet dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Nur wenn wir alle in dieser schwierigen Zeit mit unserem Verhalten Verantwortung füreinander übernehmen, können wir Leben retten. Wer das nicht verstehen will, weiß ab sofort, was ihn erwartet. Da, wo Regeln vorsätzlich missachtet werden, wenden wir die neue Verordnung konsequent an“, so Innensenator Andy Grote.

    Der Bereich der Bußgelder geht von 150 bis 25.000 Euro. Wer sich an öffentlichen Orten nicht an den Mindestabstand von 1,5 Metern hält, Spielplätze betritt, an öffentlichen oder auch nicht-öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen teilnimmt oder mit mehr als einer anderen Person, die nicht im selben Haushalt lebt, der bekommt 150 Euro aufgebrummt. Wer sein Geschäft öffnet, obwohl es ihm untersagt ist, wird beispielsweise mit 5.000 Euro zu Kasse gebeten. Das sind die Sätze für den Erstverstoß. Denn wer es nach einem Bußgeld nicht einsieht und weitermacht, auf den können bis zu 25.000 Euro zukommen.

    Und es kann noch dicker kommen: Verstöße gegen Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes werden in den dort genannten Fällen weiterhin als Straftat verfolgt. Bei strafrechtlicher Relevanz kann eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe verhängt werden. Als Straftat wird u.a. ein Verstoß gegen eine Quarantäne-Anordnung oder gegen das berufliche Tätigkeitsverbot bewertet. Wer durch einen Verstoß nachweislich das Corona-Virus weiterverbreitet, muss mit einer Freiheitsstrafe rechnen.

    Verstoß gegen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (Übersicht)

    Regelsatz-Bußgeldhöhe

    • Nichteinhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zueinander an öffentlichen Orten
    • Aufenthalt im öffentlichen Raum in Begleitung von mehr als einer Person, die nicht in derselben Wohnung lebt
    • Betreten von Spielplätzen
    • Teilnahme an öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen

    150,- EUR

    • Durchführung von öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen, Versammlungen oder Feierlichkeiten
    • Fehlende Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 m in Betrieben, trotz Pflicht und Möglichkeit

    bis zu 1.000,- EUR

    • Betrieb von Verkaufsstellen des Einzelhandels
    • Betrieb von Gewerbe bzw. Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege (u.a. Friseure, Kosmetik- oder Massagestudios)

    bis zu 2.500,- EUR

    • Öffnung von Spielplätzen
    • Durchführung von Busreisen zu touristischen Zwecken
    • Öffnung von Gaststätten, Speiselokalen oder Kantinen

    bis zu 4.000,- EUR

    • Öffnung von Gewerbebetrieben, Einrichtungen oder Vergnügungsstätten (u.a. Clubs, Diskotheken, Messen, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen, Fitnessstudios, Prostitutionsstätten)
    • Öffnung von öffentlichen und privaten Sportanlagen

    bis zu 5.000,- EUR

  • Corona | Angebote des DRK Harburg helfen in der Krise

    Harburg. Das Harburger Deutsche Rote Kreuz ist gerade in der Coronazeit unermüdlich aktiv. . „Auch in dieser Zeit sind wir für die Menschen hier vor Ort da und stehen an ihrer Seite“, sagt DRK-Vorstand Harald Krüger. „Wir sehen es als originäre Rotkreuz-Aufgabe an, zu helfen und auf die Bedürfnisse und Anliegen schnell, unkompliziert und mit den passenden Angeboten zu reagieren.“

    So sind die Mitarbeiter des DRK Harburg in ganz Hamburg unterwegs, um die Gesundheitsbehörde dabei zu unterstützen, die nötigen Abstriche bei Patienten mit Verdacht auf das Coronavirus zu machen. Und das zehn Stunden täglich an sieben Tagen die Woche mit bis zu sechs Teams. Zwölf weitere Mitarbeiter helfen bei der Corona-Hotline aus, wenn die überlastet ist. „Die Anrufe werden dann zu uns weitergeleitet, um lange Wartezeiten zu vermeiden“, so DRK-Vorstand Harald Krüger. Die Hotline ist unter 040-428 28 40 00 zu erreichen.

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    Einkaufshilfe und Kontaktbörse

    Wichtig ist auch das Angebot der Einkaufs- und Kontaktbörde. Hier können Bürger sich via E-Mail melden wenn sie helfen wollen oder Hilfe brauchen. 40 Freiwillige haben sich schon in Harburg in kurzer Zeit gefunden. "Wir bedanken uns sehr bei diesen Zeitspendern und freuen uns über ihr Engagement“, so Rosa Schlottau, DRK-Koordinatorin für ehrenamtliche Sozialarbeit. Die Einkaufs- und Kontaktbörse ist unter der Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

    Youtube-Kanal und Vorlesen für Kids

    Für die Kids hat das DRK Harburg einen Youtube-Kanal, den ein pädagogischer Mitarbeiter aus der Kita Harburger Berge aufgebaut hat. Hier wird beispielsweise spielerisch erklärt, warum gerade jetzt das Händewaschen wichtig ist. Die ersten Videos sind schon auf https://youtu.be/-z4JEXFbal4 eingestellt.

    Eine Idee der Mitarbeiter aus den Kitas wurde ebenfalls für die Kids umgesetzt: Sie haben die schönsten Vorlesegeschichten für ihre Schützlinge zuhause eingelesen. Die Audio-Dateien können über die Website des DRK Harburg auf www.drk-harburg.hamburg/geschichten-fuer-kinder.html angehört werden. Auch das „Bundesprogramm Kita-Einstieg“, zu dessen Netzwerk das Harburger Rote Kreuz gehört, hat Tipps für Eltern zusammengestellt, die ihre Kinder zuhause beschäftigen. Die Tipps kann man auf www.kita-einstieg-hamburg.de/elterninfo/mit-kindern-zuhausesehen.

    Obdachlosenunterkunft Harburg-Huus weiter geöffnet

    Im Notbetrieb geöffnet hat die Obdachlosen-Herberge Harburg-Huus, wie Projektleiter Thorben Goebel-Hansen beschreibt: „Wer gar kein Zuhause hat, kann jetzt auch nicht zuhause bleiben. Die wohnungslosen Menschen sind diejenigen, die sich kaum vor Ansteckung schützen können. Wir sind weiterhin für diese Menschen da, geben Lebensmittel aber nur als Lunchpakete, sowie Hygienebeutel und Kleiderbeutel unter Einhaltung des Sicherheitsabstands aus.“

  • Corona | Braucht Harburg eine Internetplattform zur Unterstützung lokaler Geschäfte?

    Harburg. Auch wenn jetzt wieder Geschäfte geöffnet haben: Die Corona-Beschränkungen haben auch Harburg weiterhin recht fest im Griff und belasten die lokalen Unternehmen enorm. Der Bezirk, so sieht es DIE LINKE. in der Bezirksversammlung, sollte deshalb mehr für die lokale Wirtschaft tun. Andernorts wurden im lokalen Umfeld Internetplattformen oder Printformate ins Leben gerufen, über die Bürger auf Angebote und naheliegende Möglichkeiten für den täglichen Bedarf hingewiesen wurden, um Kaufkraft und lokalen Handel zusammenzubringen. „In Harburg gibt es nichts dergleichen. Harburger Gastronom*innen, Buchhändler*innen, Marktbeschicker*innen und viele andere sind bisher weitestgehend auf sich und ihre Kreativität gestellt. Vor allem inhabergeführte Ladenbesitzer*innen mussten individuell versuchen, ihre Geschäfte aufrecht zu erhalten und die Beschäftigungsverhältnisse zu sichern“, so Heiko Langanke, Mitglied der Fraktion DIE LINKE. in der Harburger Bezirksversammlung.

    Es gäbe eine Fülle an Möglichkeiten dafür, meint Langanke. Plattformen, über die Mitarbeitergutscheine für den lokalen Handel ausgegeben würden beispielsweise, oder Flyer, in denen auf Angebote außer Haus, Bringservice oder individuell zusammengestellte Einkäufe von Markt bis Alltagswaren hingewiesen würde. „Wir müssen damit rechnen, dass viele der Beschränkungen noch über eine längere Zeit andauern werden. Umso wichtiger ist es, jetzt lokal tätig zu werden, um weiteren Leerstand, das weitere Abwandern in den Internethandel zu verhindern, damit nicht den ´Großen` alles überlassen wird“, meint Langanke

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    Die Bezirksfraktion DIE LINKE. fordert deshalb den Bezirk auf, hier umgehend Mittel zur Verfügung stellen, um über das Citymanagement Harburg oder private Akteure Möglichkeiten zu eröffnen, solidarisch von und für Harburg aktiv zu werden. „Eine lebendige (Innen-)Stadt bedarf jetzt konkreter Unterstützung. Sonst sind viele und kostenintensive Bemühungen wie der neu gestaltete Marktplatz und andere Projekte zur Belebung der Innenstadt in weiten Teilen vergeblich gewesen. Und es ist eine Chance, Harburg neue Kraft zu geben“, so Langanke.

    Das Citymanagement Harburg würde gerne eine solche Plattform einrichte. „Das Citymanagement Harburg steht in ganz engem Kontakt mit seinen Mitgliedern und hält mehrmals wöchentlich Telefonkonferenzen mit dem Vorstand und Akteuren Hamburg weit ab, um auf die Situation aktuell reagieren zu können. Eine Internet-Plattform wie z.B. „Altona bringt´s wäre natürlich auch für Harburg in der jetzigen Situation von großem Vorteil“, so Citymanagerin Melanie-Gitte Lansmann gegenüber besser-im-blick. Schon seit Jahren sei man an den Planungen für eine solche Plattform dran, aber: „Die sind jedoch bisher an den Kosten gescheitert“, so Lansmann.

  • Corona | Die Lage im Harburger Seniorenresidenz hat sich zugespitzt

    Harburg. Nachdem schon in den vergangenen Tagen berichtet wurde, dass sich in dem Seniorenresidenz „Harburger Sand“ die Fälle mit an dem Corona-Virus infizierten Bewohnern häufen (besser-im-blick berichtete: Corona | Mehrere Coronafälle im Seniorenresidenz „Harburger Sand“), hat Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks heute bekannt gegeben, dass sich die Lage dort zugespitzt habe.

    Laut Aussagen von Prüfer-Storcks sind mittlerweile sieben Bewohner des Pflegeheims an dem Covid-19-Virus gestorben. 38 der rund 200 Bewohner seien positiv auf das Virus getestet worden, ebenso 15 der Mitarbeiter der Einrichtung.

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    Insgesamt sind in Hamburg nun 58 Menschen an dem Corona-Virus gestorben, teilte Prüfer-Storcks auf der heutigen Pressekonferenz des Senats mit. Eine positive Bilanz haben Bürgermeister Peter Tschentscher und Innensenator Andy Grote für das Osterwochenende gezogen. Das Verhalten der Hamburger sei im Großen und Ganzen gut gewesen und es sei zu beobachten, dass der Mindestabstand weitgehen eingehalten würde.

    In den nächsten Tagen wollen die Länderchefs zusammen mit der Bundesregierung über das weitere Vorgehen und auch über Exit-Strategien aus dem Lockdown beraten und beschließen.

  • Corona | Discomove abgesagt - neuer Termin vielleicht im September

    Harburg.Schlechte Nachrichten für Discofans. Es war abzusehen, aber die Hoffnung war noch da. Jetzt aber ist der Discomove 2020, die Mega-Party im Harburger Binnenhafen, abgesagt – das gaben heute die Veranstalter des Discomove, pb-konzept und Harburger Turnerbund bekannt. Eigentlich sollte der Binnenhafen am 16. Mai Zentrum der Disco-Fans sein. Grund ist die Corona-Epidemie.

    Eventuell wird der Discomove nachgeholt - vielleicht im September. Das steht aber noch in den Sternen. Da kommt es darauf an, dass die Veranstalter zusammen und in enger Absprache mit dem Bezirksamt einen neuen Termin finden und sich auch genug Truckbetreiber finden, an diesem Datum mit einem Truck beim Discomove dabei zu sein.

  • Corona | Flatten the curve - Es geht verdammt nochmal nicht um Dich! (Meine Meinung)

    Kommentar. Du bist ein gesunder Mensch unter 50? Hast keine Erkrankungen wie Herzkreislaufstörungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Leber-, Nieren- oder Krebserkrankungen? Auch keine Immunschwäche und Du nimmst keine Medikamente wie Cortison ein, die das Immunsystem schwächen? Herzlichen Glückwunsch – Dir wird der Coronavirus und die durch ihn verursachte Lungenkrankheit Covid-19 mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts anhaben.

    Nun kannst Du sagen. Was also gehen mich die ganzen Einschränkungen des öffentlichen Lebens an? Mir passiert doch nichts, wenn ich rausgehe, wenn ich feiern gehe, wenn ich jeden Tag shoppen gehe, wenn ich ins Restaurant gehe oder auf den Spielplatz. Versteh endlich: ES GEHT HIER VERDAMMT NOCH MAL NICHT UM DICH! Sondern um Deine Mutter und Deinen Vater, Deine Oma und Deinen Opa, um Freunde, Familie, die nicht das Glück haben, wie Du gesund zu sein. Um alle diejenigen in diesem Land und auf dieser Welt, die zur Risikogruppe gehören, geht es hier. Und wir alle müssen unser Bestes tun, um zu verhindern, dass sie infiziert werden. Denn für sie kann Covid-19 tödlich verlaufen.

    Und am besten kann denen, die doch erkrankt sind, geholfen werden, wenn es noch genug Kapazitäten im Gesundheitssystem für schwere Fälle gibt. Ich möchte nicht den Tag erleben, an dem Ärzte entscheiden müssen, wer leben darf und wer sterben muss, weil es nicht genug Intensivbetten gibt. Vor allem deshalb gibt es diese Einschränkungen. Flatten the curve – haltet die Kurve flach. Also die Ausbreitung des Virus durch die Maßnahmen verlangsamen, so dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Damit allen schwer Erkrankten bestmöglich geholfen werden kann.

    Und ob das gelingt, das hängt von jedem einzelnen ab. Und eben auch von Dir. Natürlich gibt es die Arbeit, notwendige Sachen müssen eingekauft werden. Man muss aber eben nicht mit der ganzen Familie losziehen, sich auf Spielplätzen tummeln oder sich mit anderen, womöglich sogar noch zum Feiern, treffen. Wenn Du Dich nicht an die Maßnahmen hältst, sondern findest, dass Du Dein Leben für Dich möglichst gut leben willst, dann triffst Du damit auch fatale, ja vielleicht sogar tödliche Entscheidungen für andere. Deshalb noch einmal: Flatten the curve!

  • Corona | Hamburg öffnet morgen Spielplätze – Entscheidung zur Gastronomie vertagt

    Hamburg/Harburg. Man habe das beschlossen, was in der vergangenen Woche auf Bundesebene schon beschlossen war, so Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher heute. Das bedeutet, dass ab morgen beispielsweise Spielplätze (von 7-20 Uhr, Kinder unter sieben nur in Begleitung Erwachsener) und Museen in der Hansestadt wieder öffnen dürfen. Das führe dazu, so Tschentscher, „dass wir etwas leichter das öffentliche Leben bestreiten können.“ Auch Gottesdienste und andere religiöse Veranstaltungen werden wieder möglich sein. Ebenso öffnen Bibliotheken, Gedenkstätten und die Außenbereiche der Zoologischen Gärten. Das Abstandsgebot bleibt bestehen.

    Weiterhin im Ungewissen – im Gegensatz zu Niedersachsen – sind die Hamburger Gastronomen und Hoteliers. Aber der Bürgermeister macht Hoffnung auf den morgigen Mittwoch. Man sei jetzt in der Situation beurteilen zu können, welche Auswirkungen die Maßnahmen von vor zwei Wochen gehabt hätten. Heute am Dienstag, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, seien es nur zwölf neue Infektionsfälle. „Man kann sagen, dass wir uns in Hamburg in den letzten Wochen richtig nach unten gearbeitet haben“, so Prüfer-Storcks.

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    Man sei deshalb darauf vorbereitet, so Tschentscher, morgen weitere, größere Schritte gehen zu können, wie in den Bereichen Schule, Kita und Sport. Und, so Tschentscher, wie er finde, eben auch in der Gastronomie. „Das ist eine Branche die sehr unter Druck ist. Und so wie sich die Infektionszahlen entwickelt haben, können wir uns vorstellen, auch in diesem Bereich etwas weiter zu gehen als das, was wir bisher haben.“ Dazu wird am Mittwoch auch auf Bundeseben beraten. Zuerst wird dann eventuell zuerst die Außengastronomie und dann die Innengastronomie erlaubt werden. Eine Öffnung der Gastronomie als auch der Hotels noch im Mai hält Tschentscher für möglich.

    Der Bürgermeister aber warnte vor zu großen Erwartungen. „Wir sind so erfolgreich, weil die Strategie aufgegangen ist“, so Tschentscher. Man dürfe auf keinen Fall den Erfolg riskieren um dann wieder zurückzurudern.

  • Corona | Hamburg startet erste Hilfsprogramme für Unternehmen, Selbstständige und Künstler

    Harburg/Hamburg. Kaum ein Unternehmer, Selbstständiger oder Freiberufler und freischaffender Künstler, der aktuell keine Existenzangst hat. Die finanziellen Auswirkungen des Shutdowns sind für keinen im Moment wirklich absehbar. Kredite werden den meisten nichts nützen, denn bei ihnen geht es ganz reale Umsatzausfälle, die auch nicht mehr nachgeholt werden. Kredite bedeutet für viele nur: Ich gehe nicht jetzt, sondern erst in sechs, acht oder zehn Monaten pleite.

    Finanzsenator Andreas Dressel, Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und Kultursenator Dr. Carsten Brosda gaben heute erste konkrete finanzielle Hilfsangebote bekannt. „Zusätzlich zu den Maßnahmen des Bundes geben wir in dieser schwierigen Lage mit unserem Schutzschirm ein klares Signal in unsere Stadt: Hamburg handelt und hilft! Im Zusammenwirken mit allen Beteiligten haben wir die finanzielle und wirtschaftliche Kraft, die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie zu bewältigen. Uns eint, Beschäftigte und Unternehmen aller Größen und Branchen zu schützen“, so Finanzsenator Andreas Dressel.

    Hamburger Corona Soforthilfe

    Die wohl wichtigste Maßnahme des Schutzschirms ist das „Hamburger Corona Soforthilfe“ (HCS) des Senats. Hier können kleine und mittlere Betriebe und Freiberufler die als Adressaten der städtischen Corona-Allgemeinverfügungen unmittelbar in eine existenzbedrohende Schieflage oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe geraten sind, direkte, echte Zuschussmittel erhalten. So bekommen Solo-Selbstständige 2.500 Euro, Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeitern 5.000 Euro, bis zu 50 Mitarbeitern 10.000 Euro und Betriebe mit mehr Mitarbeitern 25.000 Euro. „Ich habe mir in dieser Woche in zahlreichen Gesprächen ein Bild von der aktuellen Situation gemacht. Klar ist, dass die Corona-Pandemie sehr viele Unternehmen treffen wird – über alle Branchen hinweg, unabhängig von der Unternehmensgröße. Ich möchte insbesondere für die kleinen und kleinsten Unternehmen eine Lösung finden. Deshalb müssen wir die zu erwartenden Folgen abfedern und dürfen keine Zeit dabei verlieren, jetzt zu handeln“, erläutert Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.

    Mittelbar Betroffene gucken in die Röhre

    Wer allerdings nicht unmittelbarer Adressat der Allgemeinverfügungen ist wie Gastronomen, Geschäfte, die schließen mussten, Fitnessstudios etc., der aber trotzdem (mittelbar) betroffen ist, beispielsweise durch Auftragsstornierungen von Kunden die schließen mussten, der guckt in die Röhre und darf (zumindest stand heute) schauen, wie er alleine seine Existenz sichert.

    In der kommenden Woche soll das Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungsverfahren starten.

    Behörde bietet weitere Hilfe im Bereich Kultur

    Die Kulturbehörde hat ein extra Hilfspaket für Privattheater, Musik Clubs und freischaffende Künstler in Höhe von 25 Millionen Euro geschaffen um existenzgefährdende Situationen abzuwenden. Gefördert werden nachgewiesene laufende Belastungen, die aufgrund von Schließung, der Absage von Veranstaltungen oder vertraglicher Verpflichtungen nicht mehr aus eigener Tasche beglichen werden können.

    Künstlerinnen und Künstler können die Hamburger Corona Soforthilfe der IFB in Anspruch nehmen. Für alle, die durch diese Maßnahmen keine Unterstützung bekommen, gibt es einen Nothilfefonds in Höhe von zwei Millionen Euro. „Die aktuelle Lage ist für alle außergewöhnlich und trifft gerade auch viele aus Kultur und Kreativwirtschaft schwer. Wir haben in den vergangenen Tagen viele Gespräche in allen Kultur- und Kreativbereichen geführt. Schnell und unbürokratisch haben wir ein sehr umfangreiches Paket geschnürt, das helfen wird, über die bestehenden Angebote hinaus flexibel in Notlagen zu helfen“, so Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien.

    Weitere Hilfen durch Kredite, Steuerstundung…

    Zudem gibt es weitere Möglichkeit wie Kredite und zinslose Stundung von Steuern.

    Für Unternehmer hat die Wirtschaftsbehörde Infotelefone eingerichtet:

    • Industrie:
    040 - 428 41-3637 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • Hafen, Schifffahrt und Logistik:
    040 - 428 41-3512 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    • Einzelhandel:
    040 - 428 41-1648 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • KMU:
    040 - 428 41-1497 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • Gastronomie, Hotel, Tourismus:
    040 - 428 41-1367 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    • Agrar:
    040 - 428 41-3542 & Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Außerdem gibt es die bereits bekannten Hotlinenummern 040-42841-1497 und 040-42841-1648

  • Corona | Hamburg untersagt Ansammlungen von mehr als sechs Personen

    Harburg/Hamburg. Über eine Ausgangssperre würde am Sonntag diskutiert werden, so Bürgermeister Peter Tschentscher. Er sehe schon, dass die meisten Hamburger die Empfehlungen aufgrund der Corona-Epidemie sehr ernst nähmen, Tag für Tag wenig im öffentlichen Raum unterwegs seien und Abstand hielten. Ob die Ausgangssperre komme hinge vom Verhalten der Bürger in den kommenden Tagen ab. So der Bürgermeister auf der heutigen Landespressekonferenz.

    „Wir haben entschieden dass wir eine weitergehende Ausgangsbeschränkung, eine Begrenzung von Ansammlung im öffentlichen Raum beschließen“, so Tschentscher. Ansammlungen von mehr als sechs Personen sind nun im öffentlichen Raum verboten. Ausnahmen gäbe es nur für Familien und Arbeitskollegen. Außerdem müssen Restaurants vollständig schließen. Ausgenommen werden nur Lieferdienste.

    Die Bürger sollten dies sehr ernst nehmen. Zuwiderhandlungen seien kein „Kavaliersdelikt“, so Finanzsenator Andreas Dressel. Man bewege sich da auch im Bereich des Strafrechts.

  • Corona | Hamburg verlängert Schließung von Schulen und Kitas bis 19. April

    Hamburg/Harburg. Um die Corona-Epidemie einzudämmen – bzw. um sie in die Länge zu ziehen und Zeit zu gewinnen, Stichwort: Flatten the curve – hat der Hamburger Senat beschlossen, die Schließung der Schulen, Kitas und der Kindertagespflege bis zum 19. April zu verlängern. Es gibt auch weiterhin eine Notbetreuung. Rückkehrern aus Risikogebieten ist – egal ob mit oder ohne Symptome – 14 Tage lang nach Rückkehr nicht erlaubt, eine Schule oder eine Kita zu betreten.

    Für den Zeitraum, für den der Senat die Einschränkungen der Kita-Regelversorgung ausgesprochen hat, entfallen die Elternbeiträge zur Kita-Betreuung und in der Betreuung der Schulen vollständig.

  • Corona | Hilferuf: Veranstaltungstechnik-Unternehmen schreiben offenen Brief an Handelskammer und den Senat wegen finanzieller Schieflage

    Harburg/Hamburg. Am Montag veröffentlichte besser-im-blick den Gastbeitrag des selbstständigen Veranstaltungstechnikers Borhen Azzouz von Sub-Events aus dem Harburger Binnenhafen über die massiven finanziellen Probleme der Branche durch Absagen aufgrund der Corona-Pandemie und über notwendige Hilfen. „Olaf, wir zählen auf Dich!“ schrieb Azzouz dort für die ganze Branche ebenso wie für viele Klein- und Mittelständler sowie deren Angestellte aus anderen Branchen (der Gastbeitrag ist hier zu lesen: Corona: Kaltgetränk oder Hysterieauslöser? Die Lage aus Sicht eines selbstständigen Eventtechnikers) an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in der Hoffnung auf schnelle, unbürokratische und nachhaltige Hilfen.

    Den Beitrag haben die großen Hamburger Veranstaltungstechnikunternehmen zum Anlass genommen sich zusammenzufinden und auf dieser Grundlage am gestrigen Dienstag, 17. März 2020, einen offenen Brief an den Präses der Handelskammer Hamburg, André Mücke, sowie an Bürgermeister Peter Tschentscher, Finanzsenator Andreas Dressel und den Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi (alle drei SPD) zu schreiben. Wir veröffentlichen hier den offenen Brief:

    Betreff: Corona-Hilfen

    Sehr geehrter Präses Mücke,

    Sie vertreten auch die Interessen der untenstehenden Hamburger Unternehmen aus dem Bereich der Veranstaltungstechnik gegenüber Politik und Verwaltung. Auf Grund der aktuell besonderen Situation in Zusammenhang mit der Corona-Krise bitten wir Sie sich für uns stark zu machen.
    Die Branche Veranstaltungstechnik ist in der Corona Krise vergleichbar mit der Speerspitze der deutschen Wirtschaft

    Wir waren durch das staatliche Verbot von Veranstaltungen als einer der Ersten zu 100 % betroffen. Innerhalb einer Woche wurden bundesweit alle Aufträge storniert, d.h. ab Anfang März = 0 % Einnahmen. Maßnahmen gegen Corona sind richtig - kommen aber für uns einem Berufsverbot gleich. Das ist ein einmaliger Vorgang, den wir alle so noch nicht erlebt haben! Bis Ende Juni sind somit 100% aller Aufträge und Anfragen storniert, bis jetzt…denn ein Ende ist derzeit nicht absehbar. Im Gegenzug laufen die Kosten zu 100 Prozent weiter. Gleichzeitig stellen Kunden ihre Zahlungen ein, um die eigene Existenz zu sichern. Wir stehen vor einer ungewissen Zukunft, da wir ohne Einnahmen nur wenige Wochen durchhalten werden. Hilfe vom Staat muss kommen - und nicht nur durch Kredite.

    In einer Pressekonferenz mit Olaf Scholz und Peter Altmaier wurden nahezu unendliche Hilfen in Aussicht gestellt; diese Hilfen klingen riesig. Steuern sollen gestundet werden, Vorauszahlungen können herabgesetzt werden und Vollstreckungsmaßnahmen werden ausgesetzt. Wir müssen es nur beantragen.

    Die Eventbranche ist in einer schlechten Situation. Wir haben den Winter hinter uns, der in vielen Bereichen Nebensaison ist. Große Rücklagen hat jetzt keiner mehr und dann kommt Covid-19. Das Problem ist, dass uns nichts geschenkt wird. Wir müssen die Steuern weiterhin bezahlen, nur halt später. Und die toll klingenden Hilfskredite müssen wir auch vollumfänglich zurückbezahlen – aus Umsätzen, die wir in dieser Saison nicht mehr generieren können. Das Geschäftsjahr 2020 ist für uns im Grunde abgeschlossen, das ist nicht Staatshilfe, sondern Tod auf Raten.

    Unser Appell an die Bundesregierung: Die Hilfskredite müssen zinsfrei und mit mindestens 50% subventioniert werden, die Kreditraten müssen steuerlich geltend gemacht werden können, Vergabeverfahren müssen deutlich erleichtert und beschleunigt werden und wir brauchen massive Steuererleichterungen.

    Wir sind unverschuldet in diese Krise geraten. Unserem Finanzminister, dem „alten“ Hamburger, sagen wir Hamburger Unternehmen aus der Veranstaltungstechnik:

    „Olaf, wir zählen auf Dich!“

    Unterzeichner:
    • Borhen Azzouz, SUB-Event e.K.
    • Sebastian Koch, BRACE Productions GbR
    • Henrik Endres, LCe Light - Control eventtechnik GmbH
    • Christian Kostiuk, GAHRENS + BATTERMANN GmbH & Co. KG
    • Markus Möhlman, AV-Connect Gmb
    • Thomas Höper, Höper Eventtechnik GmbH
    • Jan Grohmann-Falke, Groh PA Veranstaltungstechnik e.K
    • Wolfgang Frahm, Nordlite Gmb
    • Dr. Christoph Weger, Production Recource Group AG
    • Tobias Lange, PM Group GmbH
    • Henning Heidmann, Media in Motion e.K
    • Benjamin Schlömerkämper, Eventtechnik Nord e.K
    • Stephan Schlüter , vision tools rental and distributions gmbh
    • Boris Bollinger, Bocatec Sales and Rent GmbH & Co. K
    • Dipl.Ing.(FH) Sebastian Heise, Laser Imagineering GmbH

  • Corona | Jetzt doch: Maskenpflicht in Öffis und Geschäften in Hamburg

    Harburg/Hamburg. Jetzt gibt es sie in Hamburg also doch: Die Maskenpflicht. Wie Bürgermeister Peter Tschentscher auf der heutigen Pressekonferenz bekannt gab, gilt ab kommenden Montag, 27. April, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und auch beim Einkaufen eine Pflicht, eine Maske gegen das Corona-Virus zu tragen. Dies gelte auch für die Wochenmärkte.

    Man wolle mehr darauf drängen, beispielsweise mit Durchsagen in Bussen und Bahne, Masken zu tragen. Aber: „Es wird in den nächsten Wochen, wo es ja noch mehr an Bewegung geben wird, zunehmend schwieriger, die Mindestabstände einzuhalten“, so Tschentscher. Hinzu käme, dass der Handel signalisiert habe, dass jetzt ausreichend einfache Masken im großen Umfang günstig angeboten würden. Deshalb werde in Hamburg das Tragen dieser Masken ab Montag zur Pflicht erklärt, so Tschentscher. Die Masken müssen nicht gekaufte sein, es können auch selbstgenähte Stoffmasken sein.

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    Hamburg sei als Ballungsort ganz besonders betroffen, so der Bürgermeister weiter. Auch wenn die Busse und Bahnen weiter nach Fahrplan führen, so würde es in Zukunft schwieriger werden, die Abstände einzuhalten. „Insofern haben wir heute beschlossen, dass wir unsere Rechtsverordnung an dieser Stelle ergänzen um die Auflage, ab Montag im Einzelhandel und auf Wochenmärkten und insbesondere im öffentlichen Nahverkehr diese einfachen Gesichtsmasken als zusätzlichen Infektionsschutz zu tragen“, so Tschentscher. Kinder müssen erst ab einem Mindestalter, das noch festgelegt wird (wahrscheinlich ab einem Alter von drei Jahren), ein Maske tragen , da die Rückatmung des ausgestoßenen CO2 für sie lebensgefährlich werden kann.

    Von der Coronafront gibt es allerdings positives berichten: die Neuinfektionen nehmen weiter ab. Nur 33 waren es von gestern auf heute, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

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