Richtfest in der Rote-Kreuz-Straße: Halbzeit für den Neubau des DRK Harburg
Harburg. „Wir wollen uns als Harburger Deutschen Roten Kreuzes (DRK) dem Stadtteil öffnen.“ Diesen Wunsch und Anspruch verknüpfte Harburgs DRK-Chef Harald Krüger beim Richtfest mit dem neuen Gebäudes in der Rote-Kreuz-Straß ein Harburg. Dafür wird sich, wenn der Bau fertig ist, im oberen Stockwerk des viergeschossigen Baus ein Saal mit Bühne befinden, wo nicht nur das DRK Harburg Versammlungen abhalten soll, sondern auch andere Veranstaltungen stattfinden können.
Mit dem neuen Gebäude möchte das DRK moderne Räumlichkeiten für mehrere Einrichtungen, darunter die Sozialstation mit der ambulanten Pflege, das Interdisziplinäre Frühförderzentrum (IFF) und das Jugendrotkreuz schaffen. „Mir ist wichtig, dass wir hier gute Arbeitsbedingungen für die Kollegen schaffen“, so Krüger. „Wir arbeiten mit Menschen für Menschen.“ Und das neue Gebäude soll stolz machen für das DRK zu arbeiten.
Rund 100 Gäste waren der Einladung des Kreisverbandes zum traditionellen Richtfest gefolgt und nahmen gemeinsam mit DRK-Präsident Lothar Bergmann, Vorstand Harald Krüger und Karin Bischoff, stellvertretender Vorstand, das nach gut einem halben Jahr Bauzeit nunmehr halbfertige Gebäude in Augenschein. Unter der Richtkrone brachte Zimmerer-Geselle Jan-Carsten Meyer von der Harburger Holzbau-Firma Alfred Gögel den Richtspruch aus, verbunden mit der bei dieser Gelegenheit üblichen Frage, ob die Bauherren denn bislang mit den Arbeiten zufrieden seien. Das konnte Harald Krüger ohne zu zögern bejahen. Karin Bischoff, stellvertretender DRK-Vorstand, ergänzte: „Da wir im Laufe der Jahre viele neue Aufgaben übernommen haben, sind auch in der Geschäftsstelle mehr Mitarbeiter beschäftigt. Einige davon werden ebenfalls in den Neubau einziehen.“ Das Harburger Rote Kreuz beschäftigt insgesamt in mehr als 60 Einrichtungen über 1.000 Mitarbeiter und ist damit einer der größten Arbeitgeber im Süderelberaum.