Harburg. Am Sonnabend, 18. November, ab 11.30 Uhr findet eine Sonderführung durch die Ausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ im Archäologischen Museum in Harburg statt: Prof. Dr. Eckhart Bauer, Gründer der Gruppe interDuck und der Künstler Ommo Wille führen an diesem Tag gemeinsam durch die Schau und bieten einen vergnüglichen Blick auf Kunstwerke der Weltgeschichte, immer mit dem gewissen „Etwas“ und dem berühmten „Schnabelblick“.
Die Ausstellung mit dem " gewissen Etwas". | Foto: ein
Die Ausstellung im Archäologischen Museum in Harburg widmet sich einer noch völlig unbekannten Kultur, einem gänzlich unentdeckten Enten-Universum, das sich unbemerkt von den Menschen parallel entwickelt hat. Von der Steinzeit bis zur Mondlandung präsentiert die Schau augenzwinkernd die Welt- und Kulturgeschichte der Entenzivilisation.
Speziell für die Präsentation in Harburg wurden von der Künstlergruppe interDuck neue ironische und witzige Werke angefertigt. | Foto: ein
Speziell für die Präsentation in Harburg wurden von der Künstlergruppe interDuck neue ironische und witzige Werke angefertigt. Der Künstler Ommo Wille unternahm dabei zum Beispiel einen Ausflug in die Hamburger Frühgeschichte und beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken des Hamburger Missionars Ansgar sowie dem Wikingerüberfall auf Hamburg von 845. Herausgekommen ist das Werk „Der heilige Ansgar und seine Ente Rimduck“. „Die Bilder müssen erarbeitet werden“, sagt Ommo Wille. Bevor ein Werk umgestaltet werden kann, müsse es studiert, entwickelt und neu erfunden werden, erklärt der Künstler weiter. Perspektiven und Proportionen werden den Entenköpfen entsprechend eingefügt und so Werke mit ganz eigenem Charakter geschaffen. Die interDuck-Künstler arbeiten seit vielen Jahren für die DUCKOMENTA. Inzwischen umfasst der Enten-Kosmos knapp 500 Exponate.
Kosten: 3 Euro zuzüglich Eintritt, Anmeldung unter Telefon 040 428 71 24 97.
Im Archäologischen Museum Hamburg sind noch bis zum 4. Februar 2018 mehr als 200 Kunst-Klassiker aus allen Epochen, wohlvertraut und doch gänzlich neu, zu sehen.