Märchenfestival: Aufführungen, Mitmachaktionen und Ausstellung im Freizeithaus
Buxtehude. Sehen, stauen, berühren und dabei sein – im Freizeithaus, Geschwister-Scholl-Platz 1, in Buxtehude zeigt am Samstag, 27. Oktober, eine internationale Märchenausstellung die Vielfältigkeit der Märchengeschichten aus verschiedenen Kulturkreisen. Angeboten werden Mitmachaktionen für Kinder. Alle sind eingeladen, verborgene Botschaften in den Märchen zu entdecken.
Projekt und Ausstellung finden anlässlich des 2. Internationalen Märchenfestivals der Hansestadt Buxtehude statt, organisiert von Vivien Rasch, Erzieherin bei der Stadtjugendpflege. „Das Projekt liegt mir sehr am Herzen“, sagt Vivien Rasch. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Kindern, Jugendlichen, Jugendleitern und allen weiteren Beteiligten stünden hierbei im Vordergrund. Der Samstag verspricht dank großer Beteiligung eine facettenreiche, kulturelle und märchenhafte Ausstellung zu bieten. „Hier treffen Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen aufeinander und werden zum Austausch über Märchen aller Welt angeregt“, so Rasch weiter.
Außerdem werden fünf Mitmachaktionen passend zu den Märchen aus den Ländern Deutschland, Italien, Polen, Afghanistan, Irak, und Türkei angeboten. Die Mitmachaktionen werden von den Jugendleitern sowie den FSJlerinnen und FSJlern Michael Suhr, Johanna Lange, Rebecca Schlabbach, Said Kaderi, Onur Barunduk organisiert und begleitet.
Besucher aus dem Offenen Bereich der Einrichtungen der Stadtjugendpflege werden bei den Aktionen eingebunden. Sie hatten sich im Vorfeld mit den Märchen aus ihrem Kulturkreis auseinandergesetzt. Außer den Aktionen findet „Eine traditionelle Märchenstunde“ – eine Vorlesung aus den Grimms Märchen von Wolfgang Schöntaube statt.
Die Kinder aus dem Töpferkurs der Stadtjugendpflege, geleitet von Katrin Trost, stellen ihre Kunstwerke passenden zum Thema „Unser Blick aus Has und Igel“ aus. Eine Bücherecke mit Märchenbüchern aus unterschiedlichsten Quellen, darunter Bücher aus einem Projekt der Stadtteileltern Namens „Mulibi“, werden ausgelegt sein. Die Stadtteileltern versorgen alle mit kleinen Snacks. Hier können die Besucher in eine orientalische/arabische Atmosphäre im Stil von 1001 Nacht eintauchen, so Rasch weiter.
Das Ganze wird abgerundet mit einem stündlich stattfindenden Programm: Das Stück „Sieben Zwerge“ wird in Form eines Schattentheaters unter Anleitung von Iris Baron aufgeführt. Im Anschluss folgt „Der König und sieben auf einen Streich“, aufgeführt von der Theatergruppe aus dem Kursprogramm der Stadtjugendpflege, geleitet von Chiara Sophia Krause. „Rapunzel“ wurde einstudiert von den Kindern aus dem Offenen Bereich der Einrichtung „Unser Viertel“. Zum Schluss führen die Stadtteileltern ihr selbst erarbeitetes Stück „Herzen öffnen – Heimat finden“ unter Anleitung von Dunja Sabra auf. Das Stück ist im FaBiZ entstanden.