Hamburg Towers mit erfolgreichem Offensivfeuerwerk gegen Braunschweig
Wilhelmsburg. Die Hamburg Towers haben sich nach zweiwöchiger Spielpause mit einem Sieg gegen die Basketball Löwen Braunschweig zurück gemeldet. Topscorer beim 103:92 (37:26, 64:54, 85:73) Erfolg war Jaylon Brown mit 22 Punkten. Überraschenderweise kehrten gleich beide Center wieder ins Aufgebot der Hamburg Towers zurück. Während Maik Kotsar zu Beginn erstmal auf der Bank Platz nahm, startete Eddy Edigin an der Seite von Justus Hollatz, Jaylon Brown, Robin Christen und Seth Hinrichs. Und mit einer starken Bewegung im Low-Post sorgte Edigin nach einer ersten Braunschweiger Führung für den Ausgleich.
Nach dreieinhalb gespielten Minuten ersetzte Maik Kotsar seinen Teamkollegen und erlebte die erste Hamburger Drangphase zurück auf dem Parkett. Mit einer Umstellung auf Zonenverteidigung versuchten die Braunschweiger den Hamburger Lauf zu unterbinden, doch Ray McCallum aus der Distanz und Lukas Meisner im schönen Zusammenspiel mit Justus Hollatz hatten die richtigen Antworten parat. Ein Dreier von Meisner, bereits der fünfte Dreier der Towers, und ein starkes Finish von Maik Kotsar sorgten für eine zweistellige Führung zum Ende des ersten Viertels.
Den Beginn des zweiten Abschnitts bestimmten dann die Gäste, die trotz starker Quote aus der Distanz (54 Prozent in der ersten Hälfte) den Korb nun aggressiver attackierten und bis auf drei Punkte verkürzen konnten. Nach mehr als zwei punktlosen Minuten brachte Jaylon Brown aus der Halbdistanz und anschließend von jenseits der 6,75-Meter-Linie wieder Zählbares auf die Anzeigetafel. Zwei Drei-Punkt-Spiele von Zach Brown und Maik Kotsar ließen die Führung erneut in den zweistelligen Bereich klettern. Während die von der Offensive beider Teams geprägte Partie bei den 2547 Zuschauer:innen für Begeisterung sorgte, sorgte die schwindende Organisation in der Hamburger Verteidigung für deutlich schlechtere Laune bei Head Coach Pedro Calles.
In einer Auszeit machte der Spanier seinem Unmut Luft, dennoch blieb es auch in den letzten zwei Minuten vor der Pause beim offensiven Schlagabtausch. Ein starker Offensivrebound von Maik Kotsar ermöglichte Jaylon Brown einen Dreier in den letzten Zehntelsekunden der ersten Hälfte, der angeforderte Videobeweis der Unparteiischen bestätigte den rechtzeitigen Release. Dank des Buzzerbeaters des stark aufspielenden Guards führten die Towers zur Halbzeit mit zehn Punkten. Direkt nach dem Seitenwechsel bestimmten die Hamburg Towers das Spielgeschehen dann doch über eine deutliche Steigerung in der Defensive. Nach drei Ballgewinnen sowie erfolgreichen Abschlüssen von Hollatz, Hinrichs & Co. führten mit 17 Zählern.
Nicht nur dank des deutlichen Vorsprungs erhoben sich die Towers Fans Mitte des dritten Viertels von den Sitzen – der Distanztreffer von Robin Christen, der die Führung untermauerte, war der 100. Dreier des Forwards in der easyCredit Basketball Bundesliga und konnte entsprechend ausführlich gewürdigt werden. Erneute kleine Fehler in der Abstimmung ließen Braunschweig zum Ende des dritten Viertels auf 12 Punkte aufschließen. Auch zu Beginn des Schlussviertels setzten die Niedersachsen ihre Aufholjagd fort, kamen bis auf acht Zähler heran, auch weil die Towers ihre ersten fünf Würfe im Schlussabschnitt nicht verwandelten.
Ein Buzzerbeater aus der Distanz von Caleb Homesley bereitete der offensiven Durststrecke ein Ende, Justus Hollatz legte fünf weitere Zähler nach. Doch auch der erneute 15-Punkte-Vorsprung brachte keine verfrühte Ruhe, dafür arbeiten die Hamburger weiter unbeirrt am ersten BBL-Hunderter der Saison. Topscorer Jaylon Brown sorgte für die dreistellige Punktzahl auf der Anzeigetafel, Seth Hinrichs per Tip-In für den Schlusspunkt.