Ein Sportplatz für die Fußall-Legende Gert "Charly" Dörfel - Viele HSV-Stars am Sonnabend in Harburg
Harburg. Auf Anfrage seitens des Hamburger Fußball-Verbands (HFV) überbrachten Michael Krivohlavek, (Erster Vorsitzender des FC Viktoria Harburg), Sven Altstädt (Zweiter Vorsitzender des FC Viktoria Harburg), Dirk Fischer (Präsident des HFV), Carsten Byernetzki (Vize-Geschäftsführer HFV), Charly Dörfel am 18. April die freudige Nachricht, dass im August, anlässlich seines 80. Geburtstags am 18. September, der Sportplatz Winsener Straße des Harburger Traditionsclubs am Kapellenweg/Winsener Straße offiziell in den „Charly-Dörfel-Platz“ umbenannt wird. Vorausgegangen war die Kontaktaufnahme seitens des HFV über Carsten Byernetzki. Charly Dörfel war nach der für ihn erfreulichen und völlig unerwarteten Botschaft, bei Kaffee und Kuchen, von seiner Ehefrau Lidia in Meckelfeld, nur noch begeistert und sichtlich gerührt.
Michael Krivohlavek und Sven Altstädt waren schon nach der ersten Kontaktaufnahme begeistert. Der Charly-Dörfel-Sportplatz liegt nur rund vier Kilometer von Charly´s Haus in Meckelfeld - und so kann sich Charly jeden Sonntag auf seinem "eigenen" Sportplatz eine Bratwurst holen und gemütlich mit seiner Frau Lidia Fußball gucken. „Die Bratwurst und die Brause für Charly und Lidia gehen dann auch aufs Haus“, schmunzelt Sven Altstädt und freut sich auf das Fest!
Hintergrund: Dirk Fischer, Präsident des HFV, hatte von dessen Wunsch, dass die Familie Dörfel einmal mit einem Sportplatznamen in Harburg geehrt werden solle, über Dritte gehört, da hier auch die Wurzeln der Familie Dörfel liegen. Hinzu kommt, dass auch Charly nach seiner Karriere hin und wieder bei den Senioren von Viktoria Harburg gekickt hatte und vor allem sein Vater Friedo Dörfel hier das Fußballspielen erlernt hat, bevor er dann zum HSV wechselte. Aus dieser Leidenschaft von Friedo Dörfel für den Fußball, die beim FC Viktoria Harburg begann, sind im Laufe der Zeit einige erfolgreiche Fußballer aus der Familie Dörfel hervorgegangen - Gert „Charly“ Dörfel, Bernd Dörfel und Richard Dörfel.
Großes Fest mit vielen Stars
Um die Familie Dörfel zu ehren, wird stellvertretend mit dem Namen „Charly-Dörfel-Platz“ an diese erfolgreiche Fußballer-Familie erinnert. Michael Krivohlavek und Sven Altstädt vom Gastgeber Viktoria Harburg versprechen, ein tolles Fest auf „die Beine zu stellen“. Die Platztaufe findet statt am Sonnabend, 31. August, mit einigen Aktionen ab 12 Uhr auf dem Sportplatz an der Winsener Straße/Eingang Kapellenweg 111. Ab 13:30 wird es einige Ehrungsreden geben. Ab 16 Uhr spielt eine Viktoria-Harburg-Auswahl gegen die HSV-Altliga. Ex-DFB-Schiri Carsten Byernetzki wird die Partie mit den Assistenten Kirstin Warns-Becker und Manfred von Soosten leiten.
Außer den aktiven Kickern der HSV-Altliga haben zugesagt: Caspar Memering (303 Spiele für den HSV 1971 – 1982, 3 Spiele für Deutschland), Harry Bähre (spielte von 1960 – 1967 für den HSV; Spieler Pass-Nr. 1. BL-Saison 1963/64); Max Lorenz (251 Spiele für Werder Bremen 1960 - 1969 und 71 Spiele für Eintracht Braunschweig 1969 – 1972, 19 Spiele für Deutschland, WM-Teilnehmer 1966 und 1970), Arkoc Özcan (Torwart, 159 Spiele für HSV 1967 – 1975; 9 Spiele für Türkei), Horst Schnoor (Torwart, 507 Spiele für HSV 1952 – 1967), Peter Nogly (320 Spiel für HSV 1969 – 1980, 4 Spiele für Deutschland), Bernd Wehmeyer (183 Spiele für HSV 1978 – 1985, 13 Spiele Deutsche Olympia-Auswahl), Manfred Kaltz (581 Spiele für HSV 1971 – 1989 und 1990 – 1991, 69 Spiele für Deutschland, WM-Teilnehmer 1978 und 1982, Europameister 1980), Dieter Matz (Sportjournalist, Buchautor „Matz ab“), Horst Hrubesch (159 Spiele für HSV 1978 – 1983, 21 Spiele für Deutschland, WM-Teilnehmer 1982, Europameister 1980), Klaus Neisner (78 Spiele für HSV 1957 – 1963), Dirk Fischer (Präsident Hamburger Fußball-Verband, 528 Spiele für den FC Bundestag) . . . und HSV-Maskottchen Dino Hermann hat sich ebenfalls angesagt.