Landkreis Harburg profitiert von zusätzlichen finanziellen Mitteln bei Sanierungen von Ortsdurchfahrten

Freut sich über das Sanierungsprogramm: Verkehrsminister und Landtagsabgeordneter Bernd Althusmann. | Foto: ein

Landkreis Harburg. Niedersachsen investiert weiter in die Infrastruktur der Landesstraßen und Radwege. Der bisherige jährliche Landesetat von 85 Millionen Euro wird im nächsten Jahr auf 115 Millionen aufgestockt. Mit diesen Mitteln soll der Zustand des über 8.000 Kilometer langen Landesstraßennetzes mit seinen 4.500 km Radwegen deutlich verbessert werden.

Hervorzuheben ist das auf vier Jahre angelegte Sonderprogramm „Ortsdurchfahrten“. Mit jeweils 15 Millionen Euro steht für 2019 und 2020 nun die erste Tranche bereit, mit der Ortsdurchfahrten im Zuge von Landesstraßen saniert werden.

„Auch im Landkreis Harburg werden Sanierungsmaßnahmen durchgeführt“, freut sich Verkehrsminister und Landtagsabgeordneter Bernd Althusmann (CDU). So werden die Ortsdurchfahrten in Nindorf (L213) sowie die in Brackel (L215) mit Mitteln aus dem Sonderprogramm instandgesetzt. „115 Millionen Euro für Landesstraßen und Radwege in Niedersachsen ist ein historischer Höchstwert“, so Althusmann weiter.

„Besonders entlang der Ortsdurchfahrten leiden Anwohner unter maroden Straßen. Nun stehen mit dem Sonderprogramm finanzielle Mittel zur Verfügung, von denen auch erneut der Landkreis Harburg profitiert“, erläutert Althusmann. Über die die bereits feststehenden Sanierungsmaßnahmen hinaus sollen auch in den zwei darauffolgenden Jahren Ortsdurchfahrten verbessert werden. Diese zweite Tranche wird von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) nun vorbereitet. Bernd Althusmann: „Dann werden weitere Straßen in Orten unseres Landkreises saniert werden, für die noch eine intensive Abstimmung mit den Gemeinden und Kommunen erforderlich ist“.

Für die Radwege an den niedersächsischen Landesstraßen wurden die Mittel mit zusätzlichen 5 Millionen Euro auf 10 Millionen Euro aufgestockt. Althusmann: „Auch hier werden wir prüfen, welche Radwege in unserem Landkreis für dieses Sonderprogramm in Frage kommen könnten.“