LPT: Aus Tierversuchlabor soll Tierschutzeinrichtung werden

Statt Tierversuche werden bald im LPT-Labor in Mienenbüttel Tiere Schutz finden. | Foto: ein

Neu Wulmstorf. Während das Tierversuchs-Labor der Firma Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) in Neugraben – zwar unter strengerer Kontrolle aber dennoch – wieder in Betrieb ist, schließt das Labor im Neu Wulmstorfer Mienenbüttel nun endgültig – und soll in Zukunft dem Tierschutz und -wohl dienen. Denn dort, wo bis vor kurzem Tiere und brutalen Zuständen gehalten und bei Tierversuchen gequält wurden und Bilder des Tierelends einen breiten Sturm der Entrüstung hervorgerufen hatten, der zur Schließung führte, soll bald eine Auffangstation für Fundtiere und Listenhunde (Hunde einer Rasse, die als gefährlich eingestuft wird).

Das gab LPT in einer Pressemitteilung bekannt. Eventuell schon zum Jahresende soll die Einrichtung ihrem neuen Zweck zugeführt werden. Die Einrichtung eigne sich, so LPT, ohne Umbauarbeiten für diesen Zweck. Wer die Auffangstation betreiben soll ist noch nicht bekannt.

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LPT hatte bis vor Kurzem noch gegen die Schließung des Labors durch den Landkreis geklagt. Die Klage wurde aber zurückgezogen. In Neugraben darf LPT allerdings wieder im dortigen Labor Tierversuche durchführen.