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Spendenlauf für eine neue Schwimmhalle brachte mehrere hundert Euro

| Niels Kreller | Life
Um 11 Uhr am Sonntag startete der Spendenlauf des Vereins "Yes - We Swim" rund um die Harburger Außenmühle. | Foto: Yes - We Swim
Um 11 Uhr am Sonntag startete der Spendenlauf des Vereins "Yes - We Swim" rund um die Harburger Außenmühle. | Foto: Yes - We Swim

Harburg. Am Sonntag war es soweit und um 11 Uhr startete der Harburger Spendenlauf des Vereins „Yes – We Swim“ rund um die Außenmühle. Ziel der Aktion war es, Spenden für eine neue Harburger Schwimmhalle zu sammeln. Im Gespräch mit dem Hamburger Bäder-Betreiber Bäderland ist, das MidSommerland in Harburg zu erweitern.

Dort sollen die Kinder dann ihre Schwimmabzeichen erwerben und Seniorinnen und Senioren ihre Bahnen ziehen können. Bisher ist dieses im Midsommerland-Bad nicht möglich, da 25 Meter-Bahnen und ein Sprungturm fehlen. Haken: Bäderland und die Stadt Hamburg wollen die Kosten von 5-8 Millionen Euro* nicht tragen. Sie müssen privat finanziert werden.

Daher startete der Spendenlauf auch direkt vor dem Midsommerland-Bad. Das sonnige Wetter und die vielen Spaziergänger brachten der Aktion viel Zulauf und Zuspruch. So kamen zu den angemeldeten Läufern auch zahlreiche spontane Anmeldungen von Läufern, Spaziergängern und sogar Radlern hinzu, die natürlich zum einen für den guten Zweck drei oder vier Kilometer gelaufen, Jeremy Hinz kam ganz aus Kiel um für eine Schwimhalle in Harburg zu laufen. „Ich finde es toll, wenn man so etwas aktiv unterstützen kann“, freute er sich. | Foto: Niels Krellergegangen oder gefahren sind, zum anderen aber auch die Spendenbox füllten.

Sogar aus Kiel kamen Läufer für den guten Zweck nach Harburg. Wie Jeremy Hinz. Der 22-jährige, der Auszubildender bei der Feuerwehr ist, wollte die Aktion unterstützen. „Ich finde es toll, wenn man so etwas aktiv unterstützen kann“, freute er sich nach seinem Zielleinlauf. „Es geht hier ja auch um die Sicherheit der Kinder. Die müssen doch Schwimmen lernen.“

Hinz absolvierte eine Strecke von 10 Kilometern. Dazu brauchte er 57 Minuten und 49 Sekunden. „Schneller als vergangene Woche beim Kiellauf“, freute er sich.

Die Vereinsvorsitzende Juliane Eisele war zufrieden mit dem Tag: „Von 11 bis 16 Uhr sind angemeldete sowie auch viele spontane Läufer, Spaziergänger und sogar Radler gestartet und zeigten Interesse für unseren Spendenlauf sowie die Notwendigkeit, Harburg zu einer wettkampfgeeigneten Schwimmhalle zu verhelfen. Es konnten mehrere hundert Euro Spendengeld für die gute Sache eingenommen werden.“

Man werde nicht aufgeben, bis in Harburg Kern eine Schwimmhalle stehe - für alle Generationen, Sportvereine, DLRG u.v.m. bekräftige Juliane Eisele. „Danke, Ihnen bzw. euch Harburgern, Hamburgern und Freunden des Schwimmsports. Für ihr bzw. euer Engagement und dafür, dass wir gemeinsam die Übernahme für soziale Verantwortung zeigen und anpacken.“ Wer den Lauf verpasst hat, aber dennoch spenden möchte, findet die Kontodaten hier auf der Website von „Yes - We Swim".

*In einer vorigen Version stand 3-5 Millionen Euro. Bäderland wies darauf hin, dass es 5-8 Millionen Euro sind.

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