Lange Nacht der Museen in Lüneburg am Samstag
Lüneburg. Am kommenden Samstag, den 17. September 2022, heißt es in der Salz- und Hansestadt endlich wieder Tor und Tür auf in Lüneburgs Kulturorten, wenn erstmalig seit 2018 die Lange Nacht der Museen wieder stattfindet. In den sieben teilnehmenden Häusern warten dabei viele Programmpunkte auf Gäste, die ganz sicher das kleine und große Kulturherz höherschlagen lassen.
Historisches Rathaus
Rathausführerinnen und -führer in historischen Gewändern zeigen ihr Juwel von innen und wissen um Geschichte und Geschichten. In Fürstensaal, Gerichtslaube und der großen Ratsstube gibt es auch für Lüneburgerinnen und Lüneburger immer wieder viel zu entdecken. Im Rathausgarten lädt der Arbeitskreis Lüneburger Altstadt e.V Kinder und Erwachse zu mittelalterlichen Spielen ein. Mit Einsetzen der bei Dunkelheit, wenn der Garten illuminiert und so in ein ganz besonderes Licht getaucht wird, musiziert der Lüneburger Künstler Rainer Söhl.
Brauereimuseum
Wo früher die Kronenbrauerei von 1485 bis 1981 kühles Bier produzierte, ist heute Norddeutschlands bedeutendstes Brauereimuseum zu finden. Doch wie entsteht das einst beliebteste Getränk der Deutschen? Informative Führungen geben hier Aufschluss. Eine Erfrischung vom Museumsbesuch bietet das angrenzende Museums-Café Bernstein.
Deutsches Salzmuseum
Hier dreht sich natürlich alles um das weiße Gold und die salzige Geschichte Lüneburgs. Beim Tanz auf der Saline treten verschiedene Formationen immer wieder auf dem gesamten Gelände auf. Experimente mit Salz zeigt der Chefchemiker vom Salzmuseum und bei der Salzigen Märchenstunde werden vor allem die kleinen Gäste in eine andere Welt entführt. Dazu kann man den Salzsieder bei der Arbeit beobachten, selber eine kleine Menge Salz sieden oder salzige Leckereien probieren.
Ostpreußisches Landesmuseum
Im Ostpreußischen Landesmuseum taucht man ein in die Welt des Mittelalters, des Deutschen Ordens, von Rittern, Burgen und der Hanse. Zahlreiche Führungen und ein Programm mit mittelalterlichen Märchen, Musik und Schwertkunst sowie viele Aktionen für Kinder sorgen für einen gelungenen Aufenthalt.
Museum Lüneburg
Im Museum Lüneburg erleben Gäste eine Zeitreise durch Lüneburgs Natur- und Kulturgeschichte. Auf Tuchfühlung mit exotischen Tieren, Abtauchen in virtuelle Welten und die Herstellung von historischem Spielzeug sind nur drei der vielen Aktionen für die ganze Familie. Dazu versprechen Swing der 20er bis 40er Jahre der Salt City Swing Band in Kombination mit Illuminationen und Köstlichkeiten aus dem Museumscafé LUNA einen entspannten Abend bei bester Aussicht auf der Ilmenau-Terrasse.
Kloster Lüne
Mit der Dämmerstunde erleben die Besucher das Kloster in warmes Licht getaucht und halten Inne im Zauber des Mittelalters. Wer auf den Wegen der Nonnen schweigend durch den gotischen Kreuzgang wandelt, erlebt das ganz besondere Ambiente des Klosters hautnah. Glanzlichter zu verschiedenen Zeiten sind die Auftritte der Jugendkantorei der Singschule St. Johannis und verschiedene Wort- und Musikbeiträge. Bis 19 Uhr wird außerdem ein Kinderprogramm geboten.
Historische Lehrsammlung der Feuerwehr Lüneburg
Hier geht es um das wichtige Thema Löschen in alter und neuer Zeit. Die Besucher sind aufgefordert, kräftig mit anzupacken. Löschen mit der Eimerkette, Zuschauereinsatz beim Pumpen und das Löschen mit dem Tanklöschfahrzeug sind einige der Programmpunkte.
Alle Museen werden an diesem Abend mit einem kostenfreien Busshuttle miteinander verbunden, der alle 20 Minuten von der Haltestelle am Ochsenmarkt abfährt. Erstmals gibt es in diesem Jahr auch einen Transfer auf dem Wasserweg. Der Salz-Ewer fährt zwischen dem Anleger an der Warburg, dem Kloster Lüne und dem Feuerwehrmuseum auf der Ilmenau für Besucher und Besucherinnen.
Tickets für die Lange Nacht der Museen sind im Vorverkauf und am Tag selbst erhältlich in der Tourist-Information sowie allen teilnehmenden Museen:
- Einzelkarte: € 10,00
- Ermäßigt: € 5,00
- Familienkarte: € 22,00
- Kinder bis 8 Jahre frei
Das ganze Programm gibt es auf www.langenachtdermuseenlueneburg.de.