Handballtrainer und Schützenkönig: Marius der Traditionsbewusste ist unter der Haube
Harburg-Heimfeld/Finkenwerder. 2023 war ein besonderes Jahr für Marius Kabuse (36). Denn dem Handballtrainer, der bisher mit jedem seiner Vereine in Süderelbe aufgestiegen war, stand ein besonderer, ganz persönlicher Aufstieg ins Haus. Nachdem er zunächst sportlich mit drei Mannschaften des TV Fischbek und nun auch mit den 1. Herren des TuS Finkenwerder in die höchste Hamburger Spielklasse aufgestiegen war, war es in 2023 der vom Singledasein in den Hafen der Ehe. Schon im Oktober gaben er und seine Vivien, geb. Soll (29), sich das Ja-Wort im Standesamt in Buchholz.
Kennengelernt hatten sich die beiden schon vor mehr als zehn Jahren beim Handball, denn auch Vivien ist Handballerin. Aber da wollte der Funken noch nicht richtig zur lodernden Flamme werden. Das geschah erst in dem Jahr, in dem Marius König der Heimfelder Schützen war: 2018/2019. „Da hat sich das Königsjahr richtig gelohnt“, freute sich denn auch Marius Vater Jens Kabuse.
Da war natürlich auch klar, dass die Heimfelder Schützen mit einer Abordnung der Fahnenjunker bei der standesamtlichen Trauung Spalier standen. Denn immerhin ist Marius Kabuse nicht nur ein ehemaliger König der Heimfelder, sondern auch im Vorstand der Fahnenjunker.
Zwei Kinder haben die beiden, Linus Karl (2) und Jannes Levi (elf Monate). Die warten schon wie ihre Eltern aufgeregt auf die große Feier mit kirchlicher Trauung im Mai 2024. Und die wird groß, wie Vater Jens Kabuse bestätigt. „Marius hat drei und Vivi zwei Geschwister. Jede Familienfeier ist da riesig.“
