Singen für die Vielfalt - Harburg gegen Ausgrenzung und Diskriminierung
Harburg. Zum gemeinsamen Aktionstag gegen Ausgrenzung und Diskriminierung unter dem Motto "Singen für die Vielfalt", der am Sonnabend in allen sieben Hamburger Bezirken stattfand, kamen um 12 Uhr in Harburg vor der Kulisse des Rathauses rund 250 Bürgerinnen und Bürger. Die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer spiegelte sich in den Gesellschaftsschichten wider, und die gemeinsamen Gesänge ernteten reichlich Applaus.
Während Harburgs Pröpstin Carolyn Decke und Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen betonten, dass ein Zusammenleben in Vielfalt die Basis für Frieden und Freiheit bilde, wurden unter anderem John Lennons Friedenshymne "Imagine", "You'll never walk alone" sowie weitere Lieder aus dem Programm des Aktionstages gesungen. Die Ode an Harburg, interpretiert mit "Ich bin Harburg" von Peter Schuldt, wurde von Mitgliedern des Gospel Trains und anderen Chören aus dem Bezirk vorgetragen.
Bereits vor dem geplanten gemeinsamen Singen in den benachbarten Bezirken um 14 Uhr war das klare Statement gegen rechtsextreme Tendenzen aus Harburg in alle Richtungen vernehmbar.
