Wilhelmsburg: Zwei mutmaßliche reisende Einbrecher dem Haftrichter zugeführt
Wilhelmsburg. Beamte des Polizeikommissariats 44 haben gestern nachmittag gegen 16.35 Uhr in der Bonifatiusstraße zwei mutmaßliche Einbrecher und Kfz-Diebe vorläufig festgenommen. Einem dritten Mann gelang die Flucht. Die ersten Ermittlungen führte die Soko "Castle". Die Wilhelmsburger Beamten des Polizeikommissariats 44 haben gestern zudem einen Skoda Fabia auf der Köhlbrandbrücke angehalten und überprüft. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug im Rahmen eines Einbruchs in Niedersachsen gestohlen wurde und zur Fahndung ausgeschrieben war. Der Fahrer des Pkw flüchtete zu Fuß über die Köhlbrandbrücke in Richtung Waltershof und wurde von den Beamten verfolgt. Der Mann konnte sich am Ende der Brücke durch einen Sprung über das Geländer der Festnahme entziehen und trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen nicht mehr angetroffen werden.
Der Beifahrer des Wagens, ein 29-Jähriger und ein Mann, der auf der Rückbank saß, ein 27-Jähriger, sprangen aus dem Fahrzeug und versuchten ebenfalls zu flüchten. Sie konnten von den Besatzungen der Funkstreifenwagen Peter 44/1 und 44/3 vorläufig festgenommen werden und wurden im Anschluss zum Polizeikommissariat 44 transportiert. Die Köhlbrandbrücke war während des Einsatzes in Richtung Waltershof von 16:50 Uhr bis 17:40 Uhr komplett gesperrt. Aufgrund der mitgeführten Ausweispapiere bestand der Verdacht des illegalen Aufenthalts bei den beiden Tatverdächtigen. Sie wurden erkennungsdienstlich behandelt und von den Ermittlern der Soko "Castle" der Untersuchungshaftanstalt zugeführt.
Die Ermittlungen zu dem Einbruch in Niedersachsen dauern an und werden vom Sachgebiet Wohnhauseinbruchdiebstahl im Landkreis Harburg geführt.