Wer sind die neuen Auszubildenden zum Notfallsanitäter im DRK-Rettungsdienst?
Hittfeld. Viele Betriebe träumen davon, bei der Auswahl ihrer Auszubildenden aus dem Vollen schöpfen zu können. Der DRK-Rettungsdienst im Landkreis Harburg ist in dieser glücklichen Lage. Auch für den Ausbildungsstart im August dieses Jahres haben sich wieder mehr als 40 junge Menschen für die drei zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze zum Notfallsanitäter beworben. Am vergangenen Dienstag wurden 27 von ihnen zu einem Auswahltag in die Räumlichkeiten der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld eingeladen.

Dort wurden sie von Rettungsdienstleiter Ulrich Beecken, Ausbildungsleiter und stellvertretendem Rettungsdienstleiter, Jan Gagelmann, den Praxisanleitern der DRK-Rettungswachen, Anna Böttcher für Buchholz, Stefanie Strohm für Winsen, Carsten Arndt für Tostedt und Sascha Ziegler für Seevetal begrüßt. Auch der Betriebsratsvorsitzende Timo Reymers und die stellvertretende Personalleiterin Silvia Bombach, die in die Vorbereitung der Auswahltests einbezogen waren, empfingen die Anwärter.
Die 27 Bewerber, zu etwa gleichen Teilen junge Frauen und Männer im Alter von 17 bis etwa 30 Jahren, bringen eine Vielzahl an Vorkenntnissen mit in eine mögliche Ausbildung: Sie sind bereits in der Freiwilligen Feuerwehr oder im DLRG aktiv, haben ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst in Notaufnahmen oder anderen Stationen der örtlichen Krankenhäuser absolviert oder sind bereits Rettungssanitäter.
Auf dem Programm des Auswahltags stand ein breitgefächertes schriftliches und praktisches Prüfungscurriculum, bei dem Allgemeinwissen, Teamfähigkeit, Wissen in Erster Hilfe und körperliche Fitness abgeprüft wurden. „Uns geht es nicht darum, die drei Schnellsten, Besten oder Fittesten herauszufinden“, wandte sich Jan Gagelmann zu Beginn an die Teilnehmer. „Wir suchen diejenigen, die von ihren fachlichen und persönlichen Fähigkeiten her am besten zu den Aufgaben und in das Team des DRK-Rettungsdienstes passen“.
Nach dem Auswahltag werden nun einige Bewerber zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Erst danach steht fest, wer am 1. August tatsächlich die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter beim DRK-Rettungsdienst im Landkreis Harburg und an der DRK-Rettungsschule in Goslar antreten wird.
Schon jetzt zieht Ausbildungsleiter Jan Gagelmann aber ein sehr positives Fazit des Auswahltags: „Die Atmosphäre war klasse. Die Bewerber waren alle gut, so dass es sehr schwer war zu entscheiden, wer zu einem weiteren Gespräch eingeladen wird und wer nicht.“