Bernd Althusmann diskutierte mit Gästen zum Thema Ärztliche Versorgung im Landkreis
Rosengarten-Nenndorf. „Rein statistisch gesehen ist der Landkreis Harburg bei der ärztlichen Versorgung gut versorgt. Wir dürfen uns von der Statistik aber nicht täuschen lassen. In vielen kleineren Ortschaften unseres Landkreises gibt es bereits jetzt keine Hausärztinnen und Hausärzte mehr. Hier müssen wir alle an einem Strang ziehen, um gerade jungen Ärzten ein attraktives Angebot zum Leben und Arbeiten auf dem Land zu unterbreiten“, sagte Bernd Althusmann, CDU-Landtagsabgeordneter für die Gemeinden Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf, im Beisein hochkarätiger Gäste im Gasthaus Böttcher in Nenndorf zur Diskussionsrunde zum Thema "Ärztliche Versorgung".
Außer Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg, begrüßte Bernd Althusmann, der auch niedersächsischer Wirtschaftsminister und Stellvertretender Ministerpräsident ist, auch Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser Buchholz und Winsen, Reiner Kaminski, Initiative „stadtlandpraxis“, Dr. Andreas Schneider, Facharzt für Urologie und Gründer einer sektorenübergreifenden urologischen Facharztpraxis im Landkreis Harburg und Rüdiger Quandt, niedergelassener Allgemeinmediziner und Vorsitzender des Bezirksverbands Lüneburg des Deutschen Hausärzteverbands.
Rund interessierte 50 Besucher verfolgten aufmerksam die Diskussion, die von Kleckens Bürgermeisterin, Anke Grabe, moderiert wurde. Auch die Besucher selbst hatten die Gelegenheit, Fragen zum Thema an die Teilnehmer zu richten. So wurde nicht nur der aktuelle Sachstand im Landkreis Harburg dargestellt, sondern auch ein Blick in die Zukunft geworfen.