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Hamburg Towers chancenlos in Heidelberg

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Auswärts fehlt den Hamburg Towers nach wie vor die Konstanz. | Foto: ein
Auswärts fehlt den Hamburg Towers nach wie vor die Konstanz. | Foto: ein

Heidelberg.  Auswärts fehlt den Hamburg Towers nach wie vor die Konstanz. Bei den MLP Academics Heidelberg musste der Aufstiegskandidat einen weiteren Rückschlag erleiden und verlor die Spitzenbegegnung mit 70:85 (49:65, 31:42, 16:24).

In Abstinenz der geschonten Justus Hollatz und Jürgen Rich setzte Headcoach Mike Taylor zu Beginn wie üblich auf Achmadschah Zazai, Tevonn Walker, Drew Barham, Beau Beech und Jannik Freese. Gegen die eher gemächlich agierenden Gastgeber war der Hamburger Gameplan schnell ersichtlich: aufs Tempo drücken, wann immer es geht. Zazai spurtete den Court im altehrwürdigen Olympiastützpunkt auf und ab. Den physischen Big Men der Baden-Württemberger versuchte sich der Tabellenzweite per Twin-Tower-Formation mit Freese und Justin Raffington zu erwehren. Ein Erfolgsrezept. Nach Dreier von René Kindzeka hatte sich Hamburg auf 16:12 (8. Minute) abgesetzt. Und von da an lief plötzlich nichts mehr zusammen. Am Viertelende lagen die herausragend treffenden Heidelberger mit 24:16 vorne.

Viertelübergreifend wurde ein 14:0-Lauf daraus, ehe Freese einen Freiwurf zum 17:26 aus Gäste-Sicht verwandelte (12.). Dieses Mini-Erfolgserlebnis sorgte keinesfalls für einen Aufwärtstrend. Stattdessen musste Taylor die Notbremse namens Auszeit ziehen (17:30/13.). Und dennoch: Die Towers sahen gegen die druckvolle Mann-Verteidigung der Academics kaum einen Stich. 11:03 Minuten gelang kein Feldkorb. Als Freese einen Korbleger traf, beendete dies einen 26:7-Run der Hausherren, die bereits auf 38:25 enteilt waren (19.). Zur Halbzeit stand es 42:31.

Was bis dato offensiv funktionierte, waren Penetrationen zum Korb, die häufig in Freiwürfen resultierten. Diese Aggressivität bewahrte sich das Taylor-Team nach dem Seitenwechsel und drückte den Rückstand durch Walker in den einstelligen Bereich (35:44/22.). Die Hoffnung verflog schnell. Auch ein seltener emotionaler Ausbruch von Co-Trainer Benka Barloschky half wenig. Bis auf 62:45 (28.) zog Heidelberg davon. Mit Hrvoje Kovacevic als Spielmacher wurde es gegen Viertelende etwas strukturierter, sodass es mit einem 49:65-Rückstand in den Schlussabschnitt ging.

Auf die Gefahr hin, ein Duplikat des vorherigen Absatzes zu produzieren, galt auch in den finalen Minuten, dass sich die Towers zunächst wieder herankämpften und nach schönem Ballgewinn samt folgendem Korbleger von Malik Müller auf 57:65 dran waren (35.). Die Folgeerscheinungen: siehe Abschnitt darüber.

„Wir müssen lernen, besser gegen physische Verteidigungen anzugreifen. Ich bin nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie wir offensiv auf die Härte eines starken Gegners geantwortet haben. Aber die Mannschaft entwickelt sich immer noch, und ich bin sehr froh, wie engagiert die Spieler stets ins Training kommen", resümierte Taylor bei der Pressekonferenz.

Hamburg Towers: Zazai (4 Punkte), Beech (8), Walker (10), Kovacevic, Kindzeka (14), Müller (5), Freese (20), Raffington (6), Barham (3).

Die Towers genießen das Privileg, die finale Partie des Jahres daheim zu absolvieren. Am Sonntag, 23. Dezember, sind die Nürnberg Falcons zum Weihnachtsspiel zu Gast. Tip-Off ist um 17 Uhr. Karten sind hier erhältlich: https://hhtowers.wlec.ag/hamburg-towers-vs-nuernberg-falcons-bc-tickets-26.html#tour36

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