Basketball: Hamburg Towers drehen Spiel gegen Braunschweiger Löwen
Wilhelmsburg. So dreht man ein Spiel in den letzten Minuten: Gegen die Löwen aus Braunschweig lagen die Hamburg Towers 35 Minuten im Rückstand. Und obwohl sie sich redlich bemühten, gelang es ihnen nicht, mit den Braunschweigern gleich oder gar an ihnen vorbei zu ziehen. Fünf Minuten vor Spielende war der Rückstand zweistellig, als die Towers einen 13:0 Run hinlegten.
Damit brachten die Hamburger das Spiel in die Overtime und konnten die Partie nach fünf Extraminuten mit 84:81 für sich entscheiden. Und das, obwohl es die Braunschweiger waren, die durch einen Dreier vorlegten. Doch unermüdlicher defensiver Einsatz, Nervenstärke an der Freiwurflinie und ein entscheidender Offensivrebound von Kameron Taylor brachten den Hamburg Towers letztendlich den Sieg.
Bei aller Freude bei den Towers über den Sieg, fand Trainer Pedro Calles auch kritische Worte: „Erstens: Braunschweig hat heute besseren Basketball gespielt als Hamburg. Punkt. Zweitens: Es wäre sehr leicht gewesen, beim Rückstand von 12 Punkten im letzten Viertel, einfach aufzugeben. ABER: Wir haben nicht aufgegeben und die Belohnung dafür sehen wir letztendlich im Endergebnis. Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Die Sonne hat für uns heute nicht geschienen, also mussten wir lernen, im Regen zu tanzen.“ Am Samstag dürfen die Towers gleich wieder gegen die Löwen ran – dann ich Braunschweig.