Fortbildung im Ehrenamt
Tostedt/Maschen/Winsen. Auf in den Engagement-Frühling: Unter dem Motto „Gemeinsam lernen – mehr bewegen“ unterstützt der Landkreis Harburg das ehrenamtliche Engagement durch Weiterbildungsangebote zu Fundraising, digitalen Stolperfallen und Veranstaltungssicherheit. Denn wer sich engagiert, sollte auch gut ausgebildet sein. Für die Aktiven werden dazu die Seminare der Agentur für Ehrenamt in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule organisiert.
Wo finden kleine und mittlere Initiativen und Vereine die Mittel jenseits von EU-Anträgen und Großspenden? Unter dem Motto „Ohne Moos nix los“ vermittelt der Journalist und Politologe Fritz Gleiß am Sonnabend, 14. März, die Grundlagen der Spendenakquise anhand praxisnaher Beispiele. Beginn ist um 10.30 Uhr in Tostedt, Haus der Begegnung, Poststraße 16a. Alle Teilnehmenden erhalten eine Liste mit mehr als 50 erprobten Ideen und Anregungen zum Geldbeschaffen für gemeinnützige Organisationen.
Wie rechtssicher sind die Engagierten im Umgang mit den neuen Medien? Unter dem Motto „Mit Sicherheit im Netz!“ weist das Team von Digitale Nachbarschaft mobil am Mittwoch, 18. März, auf Stolperfallen in der digitalen Kommunikation von Vereinen hin. Die Weiterbildung gibt in der Zeit von 16 bis 19.15 Uhr Antworten auf Fragen wie „Wann darf ich Personen fotografieren?“, „Was darf ich online stellen?“ oder „Was muss ich wissen, wenn ich ein Video auf meine Vereinshomepage einbinde?“. Der Kurs findet im KVHS-Haus Maschen, Schulkamp 11a, statt. Das Projekt Digitale Nachbarschaft des Vereins „Deutschland sicher im Netz“ wird zur Unterstützung der Engagierten vom Bundesinnenministerium gefördert.
Zum Thema Veranstaltungsplanung für Vereine steht am Freitag, 24. April, ein Vortrag von Andreas Grunhofer auf dem Programm. Der Sachverständige für Brandschutz gibt in er Zeit von 10.30 bis 18.30 Uhr in Winsen im KVHS-Haus, Wallstraße 1, Tipps für die sichere Gestaltung von Sommerfesten, Lesungen, Konzerten und Tagen der offenen Tür. Er stellt Regelwerke und Sicherheitskonzepte vor. Dabei sensibilisiert er für das rechtzeitige Erkennen von Gefährdungspotenzialen und erläutert, welche Fachkräfte noch angesprochen werden müssen, um eine Veranstaltung sicher durchzuführen.