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TV Fischbek bleibt in der Erfolgsspur

Marcel Kahns hebt ab zum Wurf. | Foto: Holger Denecke | besser im blick - Deine Online-Zeitung mit Fotos, Pics, Events, Termine, Party, Pics, Artikeln, Berichten, Tipps, Gutscheinen für Harburg (Hamburg) Stadt und Land

Fischbek.Die Oberligahandballer des TV Fischbek (TVF) haben am vergangenen Sonntag einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Beim Abstiegskonkurrenten vom TuS Esingen holten sie mit dem 29:23-Auswärtssieg zwei Punkte.

Der Start für die Mannschaft von Trainer Roman Judycki war nicht ganz optimal. Esingen hatte Anwurf und erzielte nach einer halben Minute das erste Tor des Spiels durch Lennart Haas. Dann dauerte es gut eineinhalb Minuten, bevor Aleksej Kiselev durch einen Siebenmeter den Ausgleichstreffer für die Gäste erzielen konnte. Während der TVF im Angriff zunächst nicht konsequent genug war, nutze Esingen seine Chancen besser und setzte sich über ein 3:1 auf ein 7:4 ab.

Aber das reichte nicht. Denn nach knapp 15 Minuten zogen die Fischbeker durch drei Tore in Folge von Julian Junack, Aleksej Kiselev und Marek Struß gleich. Nun stand bei ihnen auch der Mittelblock und ließ Angeriffe der Gastgeber scheitern. Der Zug der Esinger war ins Stottern geraten und sie konnten für den Rest der ersten Halbzeit nur noch jeweils ein Tor vorlegen. Fischbek glich aber immer gleich wieder aus und so brachte Struß dann zehn Sekunden vor dem Halbzeitpfiff mit seinem Treffer zum 12:11 die Gäste das erste Mal in Führung. „Meine Mannschaft hat in der ersten Halbzeit im Großen und Ganzen nicht schlecht gespielt", so Judycki. „Das Problem war nur der Abschluss. Besonders beim Tempogegenstoß haben wir uns kurz vor dem entscheidenden Pass schwer getan und Fehler gemacht."

Mit dem Schwung aus der Endphase der ersten Halbzeit und einem Tor Vorsprung hatte der TVF bei eigenem Anwurf das günstigere Blatt auf seiner Seite. Der Angriff konnte zwar nicht zu Ende geführt werden, weil Aron Karschny gefoult wurde, aber Kiselev verwandelte erneut den zugesprochenen Siebenmeter. Fischbek geriet in die Position des Gejagten. Esingen gelang das auch. Allerdings nur noch zwei Minuten, in denen Max-Lennart Albrecht und Haas für Esingen zum 13:13 ausglichen.

Ab der 34. Minute war es dann in erster Linie das Spiel der Fischbeker, zumal die Gastgeber ihr Spiel in Überzahl auch nicht gut genug ausnutzen konnten. Entweder warfen sie mit einem Spieler mehr kein Tor oder aber fingen sich noch eins ein. Fischbek setzte sich Schritt für Schritt vom Abstiegskonkurrenten: 16:13, 20:16 und 22:17. Esingen konnte am Ende nur Schlimmeres verhindern und musste sich letzten Endes mit 23:29 Judyckis Team geschlagen geben. „Die taktischen Maßnahmen liefen in der zweiten Hälfte des Spiels deutlich besser und wir konnten uns absetzen", fasst Judycki die zweite Halbzeit zusammen und ergänzt: „Wir hatten ausreichend Chancen, das Spiel mit zehn oder mehr Toren zu gewinnen. Letztendlich sind wir aber an dem starken Torwart gescheitert."

Esingen und HT Norderstedt bleiben nach den Niederlagen am Wochenende mit vier Punkten am Tabellenende. Der TVF konnte durch diesen Sieg zwei Punkte auf dem Habenkonto verbuchen und hat sich mit nun sechs Punkten von den anderen beiden Mannschaften getrennt. Am kommenden Samstag (28. Januar) hat der TVF um 18:30 Uhr wieder ein Heimspiel. Zu Gast in der Arena Süderelbe ist dann der MTV Herzhorn. Die sind derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz. „Ich bin sicher, dass wir Herzhorn zu Hause schlagen werden, wenn wir unsere Leistungen abrufen", ist Judycki überzeugt. Wie die Fischbeker in eigener Halle gegen diesen Gegner zurechtkommen, wird man sehen. Die letzte Tendenz der Herzhorner sieht nicht so gut aus. Zwar wurde das letzte Spiel gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg knapp mit einem Tor gewonnen, aber die fünf Spiele davor gingen alle verloren. Der TVF hingegen ist jetzt seit vier Spielen ungeschlagen.

Tore für den TVF: Aleksej Kiselev (7/6), Tim Latendorf (6), Marek Struß (5), Julian Junack, Marcel Kahns (je 3), Marius Kabuse, Philip Wöhler (je 2) und Lars Schwertner (1).

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