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Vogelschießen: Harburger Schützengilde verabschiedet Gildekönig Jörg Geffke

Beginn des öffentlichen teils des 491. Harburger Vogelschießens: Die Harburger Schützengilde mit König Jörg Geffke, Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher und Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen zieht am Donnerstagvormittag aus dem Harburger Rathaus aus. | Foto: Niels Kreller

Harburg. Jetzt heißt es „jede Minute genießen“ für Jörg Geffke, den (noch) amtierenden Gildekönig der Harburger Schützengilde. Denn heute Abend wird ein neuer König sein Amt für ein Jahr übernehmen und um 19:30 Uhr als krönender Abschluss des 491. Harburger Vogelschießens am Kaiserbrunnen auf dem Schwarzenberg proklamiert werden.

Und weil dies so ist, drehte sich in den vergangenen beiden Tagen alles darum, Jörg Geffke einen schönen Abschied von seiner Königswürde zu bereiten. Los ging es am Donnerstag mit dem festlichen Auszug der Harburger Schützen aus dem Rathaus. Dort überreichte kurz vorher Bezirksamtsleiterin 2019 06 15 gilde1Sophie Fredenhagen im Beisein von Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher und vielen Ehrengästen den Schlüssel zum Rathaus an Geffke und den 1.Patron der Gilde Ingo Mönke. Vorher hatten sich schon Jörg Geffke und Tschentscher in das Gooldene Buch Harburgs eingetragen.

Auf dem Schwarzenberg gab es dann das traditionelle Spargelessen der Harburger Schützengilde mit rund 500 Gästen. Auf dem „größten Netzwerktreffens“ im Hamburger Süden, wie Ingo Mönke es nannte, richtete auch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher ein paar Worte an die Gäste. Harburg wachse, so der Bürgermeister. Es sei der altersmäßig der jüngste der Bezirke und für Familien attraktiv. Der Senat wolle dies mit bezahlbarem Wohnraum unterstützen. „Die größte Baustelle für die nächsten Jahre sind natürlich Baustellen und Verkehr“, so Tschentscher, der Hilfe versprach. So werde nun die A26 West gebaut werden und auch die ICE würden weiterhin in Harburg halt machen.2019 06 15 gilde2 Er dankte der Gilde und allen, die sich für Harburg und Hamburg einsetzten. Er versprach zum nächsten Vogelschießen wiederzukommen, wenn er als Bürgermeister wiedergewählt und eingeladen würde.

Auch die Harburger „Bürgermeisterin“ Sophie Fredenhagen dankte der Gilde für ihr Engagement für Harburg. Harburg, so Fredenhagen, sei in vielem Vorreiter und Vorbild und nannte als Beispiel den Harburger Binnenhafen.

Eine besondere Ehre wurde Wolfgang Aschendorf zuteil. Er wurde vom 1. Patron Ingo Mönke zum Ehrenmitglied der Harburger Schützengilde ernannt. Diese Auszeichnung bekam Aschendorf für seine g2019 06 15 gilde3roßen Verdienste um das Wohl der Gilde – und das über lange Jahre hinweg. Dieses Engagement und die Anerkennung, die er in der Gilde dafür bekommt, sieht man auch daran, dass Wolfgang Aschendorf einer von drei lebenden Trägern des Fahnenjunkerabzeichens Gold auf Rot ist – der Ehrung, die am seltensten in der Gilde verliehen wird.

Am Freitagabend wurde dann Gildemajestät Jörg Geffke mit einem Großen Zapfenstreich vor dem Harburger Rathaus sozusagen schon einmal in den Ruhestand verabschiedet. Zuvor hatte er noch in der Königsburg auf dem Schwarzenberg gesellig mit seinen Gästen gefeiert. Anschließend ging es wieder dorthin zurück zum Kommers.

In eigener Sache: Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass angesichts des Wetters die heiße Suppe beim Spargelessen durch eine geeiste Gurkensuppe ersetzt werden sollte.

Rezept geeiste Gurkensuppe

2 Salatgurken
3 Knoblauchzehen
1 Limette
4 cl Knoblauchessig
1 EL Olivenöl kalt gepresst
500 gr. Naturjoghurt
1 Bund Dill frisch
Fleur de Sel Meersalz
Pfeffer aus der Mühle

1 Die Gurken schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend klein würfeln. Den halben Bund Dill von den Stengeln lösen. Die Knoblauchzehen klein hacken.

2 Die vorbereiteten Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab zerkleinern. Den Saft der Limette, das Olivenöl und den Knoblauchessig (setze ich selbst an) beifügen, mit dem Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Anschließend die Suppe für ca. 30 Min. in den Gefrierschrank stellen. Vor dem servieren die Teller mit den restlichen Dill garnieren.

(Quelle: www.kochbar.de)

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