Viel Applaus für Ireen Sheer, Jörg Knör und Rolf Zuckowski bei der 35. Starpyramide
Heimfeld. Ein schnelles Wiedersehen haben rund 500 Besucher am Sonntagabend während der 35. Starpyramide mit Ireen Sheer in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle gefeiert, die 24 Stunden vorher während der Weihnachtslichter-Show von Florian Silbereisen in der ARD im Beisein ihres Mannes Klaus Karl ihr Karriereende bekanntgegeben hatte. Die inzwischen 72-jährige Künstlerin, die nicht zum erstenmal in einer Benefizveranstaltung von Gastgeber Peter Sebastian als Stargast in Heimfeld dabei war, strahlte mit ihren Fans im Harburger Publikum um die Wette und begeisterte einmal mit ihren vielen Hits und genoss dabei ihren Abschied von der Bühne in Raten.
Peter Sebastian und seine treuen Starpyramiden-Besucher versüßten Ireen Sheer („Heut`abend hab`ich Kopfweh“ - hatte sie aber real nicht) mit langanhaltendem Applaus und lieben Worten den Auftritts-Abschied. „Schade“, sagte ein Fan der Sängerin. „Vielleicht überlegt sie sich das noch mal.“ Die gebürtige Engländerin gab in der Eberthalle noch mal alles und erfreute damit nicht nur ihre glühenden Verehrer. Die freuen sich jetzt, dass es noch nicht ganz zu Ende ist, denn Ireen Sheer
nahm in der ARD noch eine Einladung von Florian Silbereisen für einen Auftritt in einer mdr-Sendung im Januar an.
Vom Publikum begeistert gefeiert wurden auch Rolf Zuckowski, der mit der Lütt Finkwarder Speeldeel in die Eberthalle gekommen war, und Stimmenimitator Jörg Knör, der die Zuschauer als Bundeskanzlerin Merkel und Inge Meysel erfreute. Wie schon vor zwei Jahren, als er für einen erkrankten Gaststar eingesprungen war, gehörte Jörg Knör wieder zu den Glanzpunkten des rund viereinhalbstündigen Programms. Der Stimmen-Parodist & Entertainer präsentierte sich einmal mehr in Bestform. Rolf Zuckowski, der den Zuschauern in der Friedrich-Ebert-Halle verriet, dass ihm der Text zu „In der Weihnachtsbäckerei" während einer Autofahrt eingefallen war, wurde ebenfalls mit viel Beifall belohnt - und mit ihm der Nachwuchs der Finkwarder Speeldeel.
Der Erlös der bereits im Jahr 1985 ins Leben gerufene Starpyramide in der Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle geht - wie immer - an das „Gemeinnützige Jugendwerk unfallgeschädigter Kinder in der Sportvereinigung der Polizei Hamburg". Die Einnahmen aus den Starpyramide-Konzerten sind dabei eine wertvolle Hilfe, denn hierdurch werden unter anderem 14-tägige Erholungsurlaube für Kinder finanziert. Im vergangenen jahr konnten Peter Sebastian und seine Mitstreiter deutlich mehr als 70.000 Euro sammeln!
Weitere Glanzpunkte der Show waren der Bauchredner mit seiner Puppen-Comedy Jörg Jará, der Meister auf dem Einrad Dustin Waree, Doc Schredder mit seiner raffinierten Papierkunst und die Dolls Company, und der sympathische Sänger Pascal Krieger aus Maschen.