Kekse-Essen mit Ministerpräsident Stephan Weil
Buchholz/Hannover. Landtag statt Klassenraum, Interviewen statt Zuhören, Journalismus statt Schule – für vier Schülerinnen und Schüler der Klasse 10d des Buchholzer Gymnasiums Am Kattenberge (GAK) standen in der vergangenen Woche drei spannende Tage in Hannover auf dem Programm. Sie waren Teil des Projekts „Landtag-Online“ der Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V., mit dem politische Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern durch journalistisches Arbeiten ermöglicht werden soll.
Jona Sophie Knoch, Lilly General, Julius Bansa und Jarvis Seekamp waren im Plenarsaal des Niedersächsischen Landtags dabei und haben Artikel über die Sitzungswoche auf https://www.online-redaktionen.de/plenum11-2023 geschrieben. Sie haben dabei die Hälfte aller Ministerinnen und Minister persönlich kennengelernt, die sich sehr viel Zeit für die Jugendlichen genommen hatten, und auch einen Geheimgang zum Plenarsaal kennengelernt.
Höhepunkt für die Buchholzer war ein gemeinsames „Kekse-Essen“ mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der sich dabei als absoluter Keks-Fangeoutet hat. GAK-Lehrerin Luisa Lensker, die die vier Schüler drei Tage lang begleitet hat, war begeistert: „Das war perfekter Politik-Unterricht in anderer Form, Demokratie-Bildung pur, auch weil die Schülerinnen und Schüler wirklich berührt davon waren, dass nicht alle Parteien im Parlament demokratisch mit den anderen umgehen.“
Unterstützt wurden die GAK-Schüler dabei gleich von zwei Landtagsabgeordneten aus dem Wahlkreis 52 (Buchholz): Nadja Weippert (Grüne) und Jan Bauer (CDU) standen den Vieren mit Rat und Tat zur Seite und stellten auch Interviewkontakte zu Kabinettsmitgliedern oder anderen Abgeordneten her, auch Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (CDU) besuchte die vier Buchholzer vor Ort.
Linda Steuber, die neue Schulleiterin am GAK, zeigte sich hocherfreut: „Ein ganz tolles Projekt, das uns die Möglichkeit gibt, mit den landespolitischen Themen auch Verknüpfungen zu unserem eigenen Profil beispielsweise als `Europaschule´ herzustellen!“ Gelohnt hat sich der Hannover-Trip auch für die anderen Schülerinnen und Schüler der 10d, die am GAK geblieben waren und normal Unterricht hatten: Im zweiten Schulhalbjahr darf auf Einladung von Bauer und Weippert die ganze Klasse noch einmal den Landtag besuchen.
