Britische Fliegerbombe gesprengt
Harburg-Heimfeld. Am gestrigen Mittwochvormittag wurde die Feuerwehr zu einem ernsten Einsatz gerufen, als auf dem Gelände eines Industriebetriebs in der Moorburger Straße in Heimfeld eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wurde. Der Kampfmittelräumdienst, der die Bombe untersuchte, identifizierte sie als eine britische 1000-Pfund-Fliegerbombe mit einem chemischen Langzeitzünder.
Die Entschärfung dieser Bombe war eine besonders herausfordernde Aufgabe, da sie in einer Tiefe von 12 Metern unter Wasser lag und nur über einen schmalen Bergungsschacht erreichbar war. Aufgrund dieser ungünstigen Lage war ein schonendes Entfernen der Bombe nicht möglich, weshalb eine kontrollierte Sprengung erforderlich war.
Ein Taucher des Kampfmittelräumdienstes begab sich unter erheblicher Gefahr in den Schacht, um die Sprengladung an der Bombe anzubringen. Um 14:38 Uhr wurde die Bombe erfolgreich gesprengt.
Während des gesamten Einsatzes sorgten die Freiwillige Feuerwehr, die Berufsfeuerwehr und die Werkfeuerwehr gemeinsam für den Brandschutz. Ein Rettungswagen stand ebenfalls bereit. Zur Sicherheit wurde ein Sperrradius von 300 Metern um die Fundstelle festgelegt, während der Warnradius 1000 Meter betrug.
Nachdem das Umfeld überprüft wurde, konnten die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr um 14:51 Uhr das Gelände verlassen. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg an diesem Einsatz beteiligt, um die Sicherheit in Hamburg zu gewährleisten.
