Feuerwehren der Gemeinde Rosengarten: Ruhiges Jahr mit vielen Höhepunkten
Rosengarten. Von einem ruhigen Jahr 2016 berichtete Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi im Rahmen seines Jahresberichts. Dem zufolge rückten die neun Feuerwehren der Gemeinde im vergangenen Jahr zu insgesamt 231 Einsätzen aus. Diese unterteilten sich in 139 technische Hilfeleistungen, 86 Brandeinsätze und neun blinde Alarme. Bei allen Einsätzen retteten die Feuerwehrleute 28 Menschen aus lebensbedrohlichen Lagen, für fünf weitere dagegen kam jede Hilfe zu spät.
Auch zwei Tiere wurden durch die Feuerwehren gerettet. Wilhelmi erwähnte hierbei auch den größten Einsatz des vergangenen Jahres für die Gemeindefeuerwehr, einen Wohnhausbrand in Klecken. Hier kam trotz der schnellen Hilfe von mehreren Feuerwehren für einen Menschen jede Hilfe zu spät.
Mehrere Feuerwehrleute bildeten sich bei Lehrgängen aus und fort, zudem nahmen auch diverse Aktive an speziellen Schulungsmaßnahmen teil. Bei mehreren Einsätzen bestens bewährt hat sich dabei das im Sommer in Dienst gestellte neue Löschgruppenfahrzeug LF 10 der Freiwilligen Feuerwehr Iddensen. In den kommenden Jahren sollen weitere Fahrzeuge angeschafft werden. Auch der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Tötensen soll zügig vorangetrieben werden. Um die Bedürfnisse der Feuerwehr weiter klar herauszukristallisieren, soll in absehbarer Zeit ein Feuerwehrbedarfsplan erstellt und der Gemeinde Rosengarten als Arbeitsmittel an die Hand gefügt werden.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge betrachtete der Gemeindebrandmeister den Personalbestand. Bei den Aktiven ist ein entgegengesetzter Trend zu den Feuerwehren im Land Niedersachsen erkennbar. Die Anzahl der Aktiven in den neun Einsatzabteilungen stieg um 19 Mitglieder auf jetzt 377 aktive Feuerwehrleute an. Bei den Jugendfeuerwehren dagegen sank die Anzahl der Aktiven. Hier sind nur noch 100 Jugendliche dabei. Dank der Gründung der ersten Kinderfeuerwehr der Gemeinde Rosengarten in Klecken gibt es jetzt 26 Kinder beim Nachwuchs. Hinzu kommen noch 103 Mitglieder in den Alters- und Ehrenabteilungen der neun Feuerwehren. „Die Jugend ist unsere Zukunft. Daher ist es für uns eine große Aufgabe, neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehren zu gewinnen“; betonte Wilhelmi.