Soltau rief und alle kamen - 12 Kilo Konfetti sorgten für eine Überraschung
Hausbruch. Tag ein, Tag aus, sorgen Inka und Thomas Soltau vom Landhaus Jägerhof in Hausbruch dafür, dass andere feiern und gut essen können. Egal ob Hochzeit im Landhaus Jägerhof oder auf Volksf- und Schützenfesten: Soltaus tischen für ihre Gäste auf und kümmern sich um ein tolles Ambiente. Am Samstag aber war dann einmal die Gelegenheit, diese beiden Gastronomen mit Leib und Seele selbst zu feiern. Denn vor 25 Jahren haben sich die beiden das Jawort gegeben und dann auch noch vor Kurzem jeweils 50. Geburtstag gehabt. Also feierten die rund 200 Gäste am Samstag im Landhaus Jägerhof eigentlich 125 Jahre Soltau.
Kennengelernt hatten sich die beiden vor 31 Jahren ebenda, im Landhaus Jägerhof, den Thomas Eltern Horst und Marion Soltau betrieben. Zwei Kinder, Marcel und Jaqueline, haben die beiden. In einer bewegenden Rede danke Thomas Soltau seiner Frau, „dass du es 25 Jahre mit mir ausgehalten hast.“ Er erinnerte an Hochs und Tiefs, die die beiden gemeinsam gemeistert hatten.
„Soltau rief und alle kamen“, begrüßte Thomas Soltau in einer bewegten Rede die Gäste. Der Spruch stamme von seiner Mutter Marion. Und so war es: Sie alle folgten dem Ruf: die Familie, Freunde, Schützen aus der Gilde, aus Marmstorf, Moorburg, Eißendorf, Kanzlershof und Heimfeld, befreundete Schausteller, Lieferanten, Politiker, (Sport-)vereine und natürlich Thomas Soltaus Schießclub Scharnhorst. Unter den Gästen befanden sich der amtierende Gildekönig Sven Kleinschmidt, Jörn Sörensen vom Handelshof, Brigitte und Manfred Schulz von der SPD sowie der stellvertretende Vorsitzender der Harburger Bezirksversammlung Robert Timmann (CDU).

Nach einem fulminanten Buffet moderierte Schlagerstar und Entertainer Peter Sebastian durch ein buntes Unterhaltungsprogramm. Der Harburger Polizeichor „Blaue Jungs“ erhob seine Stimmen und die Line Dance-Gruppe Jolly Boots der HNT schwang die Tanzbeine. Ein Highlight war kurz vor Mitternacht die Gruppe Fogo de Samba. Zeit für große Gefühle war es dann noch einmal, als Inkas Nichte Anna den beiden mit zwei Lieder gratulierte – Gänsehautstimmung pur.
Eine Überraschung erwartete die beiden noch am frühen Morgen. Nachdem die Feier um sechs Uhr zu Ende war und die beiden in ihre Wohnung kamen, explodierten dort 12 Konfettikanonen mit insgesamt 12 Kilogramm der kleinen bunten Schnipsel. Die Kinder hatten diese Konfettikanonen selbst gebaut und jeden Raum der Wohnung ihrer Eltern ausreichend bedacht. Schließlich ist Thomas Soltau ein bekannter und bekennender Konfettifan und lässt es sich nicht nehmen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit selbst Konfetti zu verstreuen. Ob allerdings Tochter Jaqueline die Konsequenzen richtig beachtet hat wird sich zeigen. Denn sie heiratet im nächsten Jahr selbst und Rache ist bekanntlich süß.