Schützengilde: Die neuen „Knöpfe“ luden zum Grünkohl ins Lindtner
Harburg. Zum Ende des Jahres, wenn die Tage kürzer und die Luft kälter wird, laden die neuen Knopfsergeanten der Harburger Schützengilde traditionsgemäß ihre Kameraden als Einstand in den erlauchten Kreis zum Grünkohlessen ins Privathotel Lindtner ein. Dort, vor den anwesenden „Knöpfen" sowie der Deputation, legen sie dann ihr Versprechen ab, zusammen mit den anderen und der Deputation zum Wohle des Schützenwesens wirken zu werden.
Beim Grünkohlessen in diesem Jahr, das am Hubertustag stattfand, waren dies Rolf-Dieter Eckert, ehemaliger König der Schützengilde, und Jean-Jaques Rossau. Als Knopfsergeanten gehören sie nun zur „Leibgarde“ des amtierenden Gildekönigs, in diesem Jahr Sven Kleinschmidt, der auch mit am Grünkohlessen teilnahm. Die „Knöpfe“ setzen sich aus verdienten Mitgliedern der Gilde zusammen. Zu erkennen sind sie an den beiden goldenen Knöpfen mit dem Gildevogel am Revers sowie dem Hirschfänger. Ernannt werden sie von der Deputation.
Bevor es dann ans Essen ging, testete eine Abordnung der Knopfsergeanten zusammen mit Küchenchef Frank Kriewen den Grünkohl in der Küche des Lindtners. Für sehr gut befunden wurden dann die 60 Kilogramm Grünkohl mit Kohlwurst, Kassler und Schweinebacke sowie Salz- und Röstkartoffeln und zwei Sorten Senf den rund 60 Schützen serviert.