Jan Doobe regiert jetzt die Schützen in Moorburg
Moorburg. Am Sonntag um 19:19 Uhr stand es fest: Jan Doobe (42) ist neuer Schützenkönig in Moorburg. Mit dem 1.322. Schuss holte er den Rumpf des Vogels herunter. Doobe löst damit Benno Struss ab, dessen Königsjahr damit zu Ende ging. In seinem nun folgenden Regentschaft stehen Jan Doobe seine Frau Iris sowie die Adjutanten Nico Breckwoldt, Björn Blechschmidt und Sascha Kitzuhn zur Seite.
Bei den Damen setzte sich mit dem 537. Schuss Mandy Ritter (28) durch. Sie wird mit ihren Adjutantinnen Yvonne Ammer und Alina Meins die Damen des Moorbuger Schützenvereins vertreten. Jungschützenkönig wurde der 23-jährige Ilja Kaufmann mit dem 564. Schuss. Die Flügen schossen Manuel Polley und Torge Kräger herunter, die damit seine Adjutanten wurden. Kinderkönige wurden Feenja Breckwoldt (8), Tochter von Adjutant Nico Breckwoldt und Felix Doobe (12), Sohn von König Jan Doobe
Mit 400 Pferdestärken durch Moorburg
Der Proklamation vorhergegangen waren drei bunte Tage in Moorburg. In deren Zentrum stand zum einen der scheidende König Bennos Struss, der zu Beginn am Freitag mit einem Großen Zapfenstreich auf dem Gelände der Firma August Ernst geehrt wurde. Am Samstag folgte dann der große Umzug durch Moorburg. Hier gab es eine Neuerung, denn in diesem Jahr fuhr der König nicht - wie es eigentlich Tradition ist – mit der alten Hamburger Senatskutsche beim Umzug mit. Denn aufgrund der großen Hitze wollte man dies den Pferden nicht antun. Stattdessen wurden es gleich über 400 Pferdestärken: Benno Struss thronte während des Marsch in einem Ford Mustang Cabrio in -wie der Vorsitzende des Schützenverein zu Moorburg, Bernd Pinkenburg, zufrieden feststellte - „passendem Jägermeister-Orange“.
50 Jahre Damenabteilung in Moorburg
Ein Jubiläum konnten die Schützen, insbesondere die Frauen des Vereins feiern: Vor 50 Jahren wurde die Damenabteilung gegründet. Und das war gar nicht so einfach, wie sich die Vorsitzende Traute Breckwoldt erinnert. Dénn gegenüber Frauen in einem Schützenverein, wohl gar noch in Uniform und schießend, gab es damals viele Vorbehalte. Aber energisch setzten sich die Frauen damals durch und heute gehören sie zum Verein fest mit dazu.