Ein Nordwind fegt am Sonnabend durchs Harburger Theater
Harburg. Bevor die "Nordwind-Tour" der Tampentrekker im nächsten Jahr weiter geht, legen sie kurz vor Jahresende noch in ihrem "Heimathafen" an: Im Konzertsaal des Museums Harburg. Ein Nordwind ist der Name der Konzerttour, die den aus Funk und Fernsehen bekannten Shantychor „De Tampentrekker“ seit geraumer Zeit durch Nord- und Westdeutschland führt. Anlegeplätze waren unter anderen Hockenheim, Soest, Lübeck, Hitzacker, Kutenholz, Winsen und Bergedorf. Das Konzert im Harburger Theater wird mit den Titeln „Es gibt nur Wasser“ (Santiano), „All for me Grog“ und „What shall we do with the Drunken Sailor“ mal stürmisch daher kommen, wird aber mit „Sacramento“ oder „Woher auch immer der Wind weht“ (Axel Prahl) auch leisere Stücke beinhalten.
Natürlich darf sich das Publikum beim "Tampentrekker"-Heimspiel am Sonnabend, 14. Dezember, ab 20 Uhr im Harburger Theater auch auf alte Hamburger Klassiker wie „An’e Alster, an’e Elbe, an’e Bill“, Heidi Kabels „Jungfernstieg-Marsch“ und Hans Albers‘ „Das Herz von St. Pauli“ von den „musikalischen Botschaftern der Freien und Hansestadt Hamburg“ freuen - wie auch auf Songs über die große weite Welt. Davon haben die Tampentrekker mit „Sailing“, „Jamaica Farewell“ und „La Paloma“ internationale Stücke an Bord.
Nicht nur beim „Jung mit’n Tüdelband“ und dem „Hamborger Veermaster“ werden die Zuschauer eingeladen mitzusingen, was selbst in Rheinland-Pfalz sehr gut geklappt hat. Zwei Stücke zum Genießen sind aus der Feder des Gitarristen Peter Melchert: „Mein Ozean“ sowie „Hoch im Norden“. Außer Peter Melchert, der als Lehrer in Harburg tätig ist, spielen Egon Krahn und Heiko Heizmann aus Buchholz (beide Bass), Godehardt Schönherr aus Buchholz (Gitarre), Daniel Bohn aus Stelle (Schlagzeug) und Tim Hußmann aus Heimfeld (Akkordeon und Chorleiter) in der "Tampentrekker"-Band.
Lokales Flair bringen die Solisten Ottmar Gehrke aus Marmstorf und das Harburger Urgestein Horst Fränkel aus Heimfeld auf die Bühne. Als ehemaliger Lehrer am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium dürfte Hartmut Großmann aus Stelle noch dem einen oder anderen Zuschauer bekannt sein. Da das Theater nicht weit vom Landkreis Harburg entfernt gelegen ist, kommen etliche Sänger und Musiker aus Seevetal, Stelle und Buchholz zu dem „Heimspiel“ auf die Harburger Bühne. Aber auch die „Wilhelmsburger Fraktion“ wird mit einigen Sängern bei dem Konzert vertreten sein.