Gemeinde Seevetal für digitale Exzellenz ausgezeichnet
Seevetal-Hittfeld. Große Freude im Seevetaler Rathaus in Hittfeld: Die Gemeinde Seevetal wird für ihre digitale Exzellenz ausgezeichnet. Sie gehört zu den bundesweiten Finalisten bei einem Wettbewerb für die weitere Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Und das mit einem so genannten „Aufgrabeschein“ – einem typischen Wort aus Deutschlands Amtsstuben. Einen Aufgrabeschein braucht jeder, der Leitungen in öffentlichen Verkehrsflächen verlegen will. Egal, ob es sich um die Versorgung mit Strom, Wasser, Gas oder Telekommunikation handelt: Jede Aufgrabung einer öffentlichen Verkehrsfläche muss durch die Gemeinde genehmigt werden. Nur so kann auch kontrolliert werden, ob die Arbeiten ordnungsgemäß durchgeführt worden sind.
Für ein deutlich vereinfachtes Antragsverfahren ist die Gemeinde Seevetal jetzt ausgezeichnet worden. Insgesamt 42 Kommunen, Landkreise, Ministerien und sonstige Behörden aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich auf den KommDIGITALE-Award beworben, welcher in drei Kategorien vergeben wird. Hierzu zählt auch die Bewerbung der Gemeinde Seevetal mit der Einführung einer Software zur Beantragung, Genehmigung und Kontrolle von Aufgrabungen im öffentlichen Straßenraum.
Das digital exzellente Projekt werden Mike Wille und Daniela Deichen auch im November im Rahmen der Kongressmesse KommDIGITALE in Bielefeld präsentieren. Dort treffen sich Vertreter von Kommunen, Ländern und dem Bund, um vom 15. bis 17. November die drängendsten Herausforderungen der Verwaltungsdigitalisierung zu diskutieren. Dort werden dann auch die Preise für die letztendlichen Platzierungen in den drei Award-Kategorien vergeben. Stimmen für die Gemeinde Seevetal können ab sofort noch bis zum 15. November auf der Internetseite www.kommdigitale.de (genauer Link, insbesondere für Online-Veröffentlichungen: https://kommdigitale.de/kommdigitale-award/#poll-3) abgegeben werden.