TUHH, Kultur und mehr: Die Bezirksversammlung tagt heute
Harburg. Die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) ist heute Thema in der Bezirksversammlung. Die tagt ab 17:30 im Sitzungsaal des Harburger Rathauses. SPD und Grüne wollen da wissen, wie es um die Entwicklung der TUHH in den kommenden fünf Jahren bestellt sei. Man könne schon heute eine positive Zwischenbilanz in Bezug auf das Wachstumskonzept ziehen, so Rot-Grün. „Doch das Wachstum ist noch nicht abgeschlossen; Ziel ist die TUHH als eine der führenden technischen Universitäten des Nordens“, heißt es zuversichtlich im Antrag.
Die FDP möchte dagegen wissen, wie die TUHH in Sachen Unternehmensausgründungen dasteht. In Zeiten der Strukturkrise, in der es zu einer schleichenden De-Industrialisierung Deutschlands käme, sei die TUHH mit ihrer Entwicklung und ihrer Fähigkeit mit neuen Technologien auch die Gründung neuer Unternehmen zu initiieren einer der wichtigen Zukunftsbausteine des Bezirks und der Stadt. Zur Klärung beider Fragen wollen die Antragsteller, dass Vertreter der TUHH in die jeweiligen Ausschüsse geladen werden, um zu berichten.
Die DIE LINKE. treibt vor allem die Frage um, wie es um die Offene Kinder- und Jugendarbeit im Bezirk bestellt ist. „Immer wieder betonen Hamburgs Senat und die Bezirke die Relevanz der OKJA. Fakt ist jedoch, dass die Einrichtungen chronisch unterfinanziert sind“, so Fraktionsmitglied Simon Dhemija. Deshalb fordern die Linken eine Erhöhung der Zuwendungen in diesem Bereich.
Die CDU macht dagegen in Kultur. „Sonst tut es ja keiner“, begründet Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer die Initiative. Auf der Tagesordnung der Bezirksversammlung steht deshalb die Forderung, das Kunstwerk „Begegnung“ des Künstlers Hubertus von der Goltz, das über viele Jahre seit Eröffnung des Einkaufszentrums Arcaden am Dach des Gebäudes angebracht und für alle Besucher der Harburger Innenstadt ein Blickfang war, wieder – am besten an gleicher Stelle – für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
Die Sitzung ist öffentlich. Sie kann auch auf dem youtube-Kanal des Bezirksamtes live verfolgt werde.
