HSV-Fans jubeln über Erreichen der Relegation.
Harburg. „Wir hatten diese Saison ja sowieso schon einmal vor, nach Berlin zu fahren!“ So fasste es nach dem Abpfiff des Fußball-Krimis HSV gegen Rostock ein HSV-Fan im Bierbrunnen in der Lämmertwiete zusammen.
Dort hatten sich viele eingefunden, um das spannende Spiel am letzten Spieltag der 2. Bundeliga zu sehen. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass es für einen direkten Aufstieg nicht reichen wird – Bremen lag vorne. Also ging es um die Relegation. Und dort lag Darmstadt in Führung, während der HSV ein Gegentor in Rostock kassiert hatte. Ein Sieg aber musste für die Hanseaten her, wollten sie nach Berlin zum Relegationsspiel gegen Hertha fahren.
Nach der Pause kam dann doch wieder Hoffnung auf. 1:1 hieß es in der 50. Minute und dann in der 75 Spielminute 2:1 - der HSV war in der Relegation. In der 85. Minute wurde gar auf 3:1 erhöht.
Dann aber begann der fast schon obligatorische Overtimehorror des HSV in der Nachspielzeit. Rostock verkürzte auf 3:2 und die Fans im Bierbrunnen zitterten um den Sieg – zu oft hatte es in der Vergangenheit in der Nachspielzeit entscheidende Tore gegen den HSV gegeben.
Dieses Mal aber ging es gut. Und nach Abpfiff konnten die Fans endlich jubeln. Am 19. Mai geht es jetzt nach Berlin gegen Hertha BSC Berlin. In der darauffolgenden Woche, am 23. Mai, empfängt der HSV die Hertha im Volksparkstadion. Und bei Abpfiff wird dann feststehen, ob es in dieser Saison für den Aufstieg gereicht hat.