Weltranglisten Schach-Turnier bei Grün-Weiss Harburg
Harburg-Sinstorf. Im Schützenhaus Sinstorf ging es am vergangenen Wochenende drei Tage lang um Weltranglistenpunkte. Denn die Schachsparte von Grün-Weiss Harburg veranstaltete in der 15. Auflage die Harburger Meisterschaft. Mehr als 50 Schachspieler versuchten ihre internationale Wertzahl in den fünf Turnierpartien zu verbessern.
Bemerkenswert dabei war, dass die Teilnehmer aus acht Bundesländern und drei Nationen stammten. Auch ein Teilnehmer aus Bolivien war am Start. Der Titel des Harburger Meisters ging nach Niedersachsen: Jan Helmer aus Hameln gewann vor Torben Knüdel (Uelzen) und Jan Klatt aus Güstrow. Der Turniersieger freut sich über einen Zugewinn von 33 ELO-Punkten.
Schach ist ein bemerkenswerter Sport. Vom Kindes- bis ins Seniorenalter kann man ihn ausüben. Ungeachtet von Herkunft und Einkommensverhältnissen. Er fördert nicht nur das Gedächtnis, sondern auch die Konzentration. Schachspieler sind aus diesem Grunde auch eine bemerkenswerte Gruppe.
Die Regeln sind weltweit die gleichen. Alle Verbände sind miteinander über den Weltschachbund FIDE miteinander verknüpft. Wer der Beste ist, wird im Schach in ELO-Punkten gemessen. Dies gilt sowohl für Profis als auch für Amateure. Weltranglistenerster ist derzeit Weltmeister Magnus Carlsen mit 2861 ELO-Punkten.Gerade ist der Sport wegen eines Betrugsskandals in der Öffentlichkeit: Der 19-jährige amerikanische Großmeister Hans Niemann soll bei einigen seiner Online-Partien betrogen haben. Weltmeister Carslen weigerte sich deshalb vor Kurzem sogar, gegen Niemann zu spielen.
Der 1. Vorsitzende von Grün-Weiss Harburg, Rainer Bliefernicht, erklärt. „Unsere Besten in der Schachsparte des SV Grün-Weiss Harburg kommen auf etwas unter 2300 Punkte und gehören damit in Hamburg zu den stärksten Spielern.“
Viele Jugendliche beteiligten sich an dem Turnier. „Eine sehr erfreuliche Entwicklung der Sparte Schach. Das ist ein Verdienst der Sparte, allen voran vom Spartenleiter Klaus Jürgen Herlan“, so Bliefernicht weiter.