Harburg ehrte seine erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler
Harburg. Zum 46. Mal wurden am Sonntag die herausragenden Leistungen von Harburger Sportlerinnen und Sportlern durch die Bezirksversammlung Harburg und das Bezirksamt Harburg geehrt. Die beeindruckende Bandbreite der errungenen Titel reichte von der Hamburger Meisterschaft bis hin zur Weltmeisterschaft. Das passende Ambiente bot zum zweiten Mal die Freilichtbühne im Harburger Stadtpark, denn die Ehrung fand erneut im Rahmen des Open Air-Festivals Sommer im Park statt.
In Anwesenheit von Gästen aus dem Sport- und Politikbereich überreichte Sonja Wichmann, Leiterin des Fachamts Sozialraummanagement, Ehrenurkunden an 214 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus 15 Harburger Sportvereinen. Die Disziplinen waren vielfältig und umfassten Ballett, Beachvolleyball, Kegeln, Sumo, Tennis und Volleyball.
Die traditionsreiche Ehrung wurde von der Bezirksversammlung Harburg, dem Bezirksamt Harburg und der Arbeitsgemeinschaft der Harburger Sportvereine (ArGe Süd) veranstaltet. Als Kooperations- und Veranstaltungspartner konnte erneut die Sparkasse Harburg-Buxtehude gewonnen werden.
Moderiert wurde die Veranstaltung von HH1-Moderator Bedo Kayaturan. Der machte seine Sache wieder einmal hervorragend. Echtes Interesse an den Sportlerinnen und Sportlern nahm die Anwesenden oftmals mit auf eine Reise in die jeweilige Sportart. So beispielsweise, als er sich von der 15-jährigen Lina Jean Geerdts vom KSC Bushido, die im Sumo-Ringen angetreten war, von der Bühne schieben ließ - oder sich im Weitsprung maß.
Auch die Schützen aus Eißendorf, Heimfeld, Hausbruch und Neugraben wurden zu ihrem Sport und zum Vogelschießen befragt. Und die Irish Dancer der Hausbruch-Neugrabener Turnscherschaft brachten Kaxaturan ein paar Schritte bei.
Die 214 Sportlerinnen und Sportler im Alter von 7 bis 88 Jahren errangen im vergangenen Jahr insgesamt 178 Hamburger Einzel- und Mannschaftsmeistertitel sowie 35 Norddeutsche Meisterschaften. Die sportlichen Erfolge reichten weit über die Grenzen Hamburgs hinaus und zehn Deutsche Meister-, neun Europameister- und drei Weltmeistertitel wurden zu Recht geehrt.
