Kleiner Rückschlag für B-Formation von Blau-Weiss Buchholz
Bochum/Buchholz/Elmshorn. Im dritten der insgesamt fünf Saison-Turniere in der 2. Formations-Bundesliga Latein haben die acht Paare des B-Teams von Blau-Weiss Buchholz erstmals nicht das "große Finale" erreicht, sondern mussten in der sogenannen Platzierungsrunde um die Plätze sechs, sieben und acht antreten. Hier gelang es den Buchholzer Tänzern zwar, sich gegenüber der Vorrunde noch einmal zu steigern. Drei der fünf Wertungsrichter sahen das Blau-Weiss-B-Team auf dem sechsten und zwei sogar nur auf dem siebten Rang.
Sieger in der Bochumer Rundsporthalle wurde erneut die Formationsgemeinschaft Rhein-Main vor dem Team des TSC Walsrode sowie den acht Paaren der TSG Bremerhaven. Vierte wurden die Bochumer Gastgeber vor der TSG Weinheim. Blau-Weiss-Trainerin Franziska Becker erklärt das so: "Die Tabelle der 2. Bundesliga ist in diesem Jahr besonders spannend, weil nahezu alle acht Teams sehr leistungsstark auftreten und die Tagesleistung entscheidend ist. Unser B-Team hatte in den ersten beiden Turnieren den fünften Platz belegt - mit Tendenz zu Platz vier. Das sollte in eigentlich Bochum ausgebaut werden."
Das klappte entgegen aller Erwartungen nicht. Dennoch war Trainerin Franziska Becker eigentlich zufrieden mit der sicher getanzten Vorrunde. „Im Grunde verbessert sich die Mannschaft von Turnier zu Turnier, die Vorrunde in Bochum war sogar die bislang beste Runde.“ Trotzdem reichte es um eine Wertung ganz knapp nicht zum Einzug in die Finalrunde, die stattdessen die Teams Rot-Weiss Silber Bochum, TSG Weinheim sowie das Führungstrio aus Walsrode, Bremerhaven und der Gemeinschaft Rhein Main erreichten.
Franziska Becker und Frederike Frieds, die bis zum Ende der vergangenen Saison zum Buchholzer A-Team gehörte, mussten auch nicht viel Überzeugungsarbeit leisten. Die Blau-Weiss-Paare zeigten hervorragenden Sportsgeist und tanzten im Finale noch befreiter auf. Der sechste Platz in Bochum reicht in der Tabelle für die Blau-Weissen zum geteilten fünften Rang mit dem Team TSG Weinheim. Trainerin Becker: „Mit Sicherheit ist die 2. Bundesliga gerade im Mittelfeld stärker als in der vergangenen Saison besetzt, sodass der Einzug ins große Finale immer heiß erkämpft werden muss. Natürlich wollen wir beim nächsten Turnier am 18. Februar in Bremerhaven wieder das große Finale erreichen.“
In Elmshorn trat zeitgleich das Blau-Weiss-Paar Julian Dreyer und Madlen Lüdemann zur Nordmeisterschaft der A-Klasse Latein an. Die beiden sind im vergangenen Herbst als Landesmeister der B-Klasse aufgestiegen und stellten sich zum ersten Mal der Konkurrenz aus den fünf Nordverbänden in der zweithöchsten Latein-Klasse. Mit einer sehr guten Leistung schafften es diebeiden Tänzer, die zur erfolgreichen A-Formation gehören, sich den Einzugin das Semi-Finale zu sichern. Sie erreichten den 10. Platz von 29 gestarteden Paaren. Als drittbestes niedersächsisches Paar erhielten sie sogar die Bronzemedaille.