Handball-Bundesliga: Buxtehude punktet gegen Bad Wildungen – Luchse kassieren Niederlage
Buxtehude/Buchholz/Rosengarten. Ein Sieg – eine Niederlage. Das ist das Ergebnis der beiden Frauen-Handball-Bundesligavereine aus Harburg Stadt & Land. So konnten die Handballerinnen des Buxtehuder SV (BSV) im Heimspiel gegen die HSG Bad Wildungen mit 30:26 die Punkte in der Hasenstadt halten. Obwohl der BSV auf acht Spielerinnen verzichten musste, konnte die Mannschaft den ersten Sieg nach fünf Niederlagen in Liga-Spielen einfahren.
Anders als bei den beiden Remis am vergangenen Wochenende in Leverkusen und Bensheim entwickelte sich dieses Mal jedoch nicht das Gefühl, dass Buxtehude das Feld als Verlierer verlassen könnte. Selbst wenn die Gäste die Gelegenheit zur Führung hatten, scheiterten sie spätestens an Katharina Filter, die insgesamt 17 Bälle abwehrte. Etwas mehr als sieben Minuten vor dem Ende brachte Johanna Heldmann, mit sechs Tore BSV-Spielerin des Tages, ihr Team auf die Siegerstraße. Die Linkshänderin warf zwei Tore in Folge zum 26:24. Bad Wildungen, bei denen Anna-Maria Spielvogel mit vier Treffer Spielerin des Tages wurde, wehrte sich. Doch spätestens nach dem 29:25 von Teresa von Prittwitz, ebenfalls sechs Tore, 82 Sekunden vor Schluss, war das Spiel entschieden.
Knapp geschlagen geben mussten sich dagegen die Luchse der HL Buchholz 08-Rosengarten beim Spitzenteam der Neckarsulmer Sport-Union in der heimischen NordheideHalle. 22:24 hieß es zum Schluss aus Sicht der Luchse. Die beiden Mannschaften lieferten sich spannendes und faires Spiel, in dem der Aufsteiger aus der Nordheide seinem Gegner das Leben schwer machte und alles abverlangte.
Bei der eingeschränkten Personaldecke der Luchse war so eine starke und couragierte Leistung nicht unbedingt zu erwarten. Kritik an der eigenen Leistung gab es nach dem Abpfiff von Luchse-Trainer Dubravko Prelcec: „Nicht nur die Mädels sind enttäuscht, sondern ich bin auch traurig, weil sie sich am Ende wieder nicht an die Vorgaben gehalten haben und sich durch die technischen Fehler erneut nicht belohnen konnten, obwohl wir ein Unentschieden verdient gehabt hätten. In den letzten drei Spielen haben wir drei Punkte verschenkt, wir müssen trotzdem den Blick nach vorne richten, denn in Halle erwartet uns die nächste schwere Aufgabe. Die Mädels sollten aus ihren Fehlern lernen, einen kühlen Kopf bewahren und mit der richtigen Körpersprache verdeutlichen, dass sie diese Punkte erkämpfen wollen.“