Handball-Luchse unterliegen dem Titelaspiranten Bietigheim hoch
Rosengarten/Buchholz. Am dritten Spieltag der 1. Handball-Bundesliga unterlagen die HL Buchholz 08-Rosengarten in der heimischen NordHeideHalle dem Favoriten auf die Meisterschaft SG BBM Bietigheim nach ausgeglichener erster Halbzeit am Ende deutlich mit 19:32. Nach einer recht ausgeglichenen ersten Halbzeit ging es mit 12:15 in die Pause. Die Ladies aus dem Süden erhöhten das Tempo im zweiten Abschnitt der Partie, waren entschlossener und ließen den Luchsen keine Chance. Erfolgreichste Torschützin bei den Gästen war die deutsche Nationalspielerin Julia Maidhof mit sieben Treffern, bei den Luchsen zeichnete sich Sarah Lamp mit sechs verwandelten Strafwürfen aus. Das Spiel im Luchsbau fand vor zugelassenen Zuschauern statt, die durchgängig für eine tolle Stimmung in der Halle sorgten.
Trotz der hohen Niederlage gab es auch Licht bei den Luchsen, denn Natalie Axmann zeigte nicht nur in der Abwehr ihr gewohnt gutes Spiel, sondern belohnte sich mit vier Toren auch im Angriff. Der estnische Neuzugang Alina Molkova zeigte Ansätze ihres Könnens mit einem gelungenen Anspiel an den Kreis und zog außerdem mit ihrem Einsatz zwei Strafwürfe.
Insgesamt ist Dubravko Prelcec, Trainer der Luchse, mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht unzufrieden: „Mir war klar, was uns gegen Bietigheim erwartet. Mit dem Spiel meiner Mädels in der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, denn in der Abwehr standen wir sehr gut und haben im Angriff sehr geduldig, im Rahmen unserer derzeitigen Möglichkeiten, gespielt. Wir wissen woran wir in Zukunft arbeiten müssen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Natürlich sind nur sieben geworfene Tore in der zweiten Halbzeit eine schwache Ausbeute und da werden wir arbeiten müssen, um in Zukunft erfolgreicher zu sein.“
Sven Dubau, Geschäftsführer der HL Buchholz 08-Rosengarten, ergänzt: „Man sollte nicht vergessen, gegen welch eine körperlich dominante und robuste Abwehr wir spielen mussten. Da baut sich eine schwarz-rote Wand auf, die nur schwer zu überwinden ist. Die SG ist eine tolle Mannschaft und momentan eine Nummer zu groß für uns, das müssen wir akzeptieren.“