Zweiter Sieg im zweiten Spiel: Buxtehuder Handball-Frauen schlagen Halle-Neustadt
Buxtehude. Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Zwickau haben die Handball-Frauen des Buxtehuder SV auch ihr zweites Heimspiel gegen den SV Union Halle-Neustadt mit 32:23 (17:11) gewonnen. Zweifel am Erfolg gab es noch in den ersten 10 Minuten, da führte der Gast mit 5:2, auch weil deren kroatische Torhüterin Anica Gudelj gleich mehrere Buxtehuder Würfe entschärfte. Dann aber kam die Mannschaft von Trainer Dirk Leun immer besser ins Spiel und drehte die Partie mit einem 5:0-Lauf zum 7:5 (15. Minute).
Die offensive 5:1-Abwehr stand jetzt viel besser und zwang Halle immer wieder zu Fehlern. Bis zum 9:9 in der 20. Minute war die Partie noch offen, nach einer Auszeit von Trainer Dirk Leun aber kam der BSV-Express so richtig ins Rollen – mit einem weiteren 5:0-Lauf erhöhten die Buxtehuderinnen den Spielstand nach 30 Minuten auf 17:11. Allein in den letzten 90 Sekunden vor der Halbzeit traf die BSVerinnen noch drei Mal: Erst durch die Außen Meret Ossenkopp von rechts und Lucia Kollmer von links, dann setzte die Schweizer Nationalspielerin Charlotte Kähr den Schlusspunkt mit einem Hammer-Wurf aus 11 Metern in den Winkel – eine Sekunde vor der Sirene!
In der zweiten Halbzeit kam Halle nur noch zweimal auf vier Tore heran zum 21:17 und 22:18 in der 45. Minute. Spätestens beim 28:20 durch Liv Süchting, die ihre drei Tore in der Schluss-Viertelstunde erzielte, waren auch die letzten Zweifel am Buxtehuder Heimsieg ausgeräumt. 350 begeisterte Zuschauer feierten ihr Team. BSV-Coach Dirk Leun zeigte sich sehr zufrieden und lobte Leidenschaft, Körpersprache und den Spielwitz seiner Mannschaft. Er habe eine „sehr gute Teamleistung“ gesehen und wolle niemanden einzeln herausheben. Er sprach von einer „überragenden Abwehrleistung inklusive Torhüterin.“
Gäste-Trainerin Katrin Welter gratulierte dem BSV zu einem verdienten Sieg in einem Spiel, in dem ihre Mannschaft nicht das habe umsetzen können, was sie sich vorgenommen hatte. Der Ausfall der dänischen Spielmacherin Camilla Madsen habe sie dabei zurückgeworfen, insgesamt habe man nicht das Gesicht zeigen können wie in den ersten beiden überzeugenderen Saisonspielen.
Bereits am Mittwoch um 19.30 Uhr wartet der erste ganz große Härte-Test auf die junge Buxtehuder Mannschaft. Dann muss der BSV beim deutschen Meister Borussia Dortmund antreten. Das Spiel wird wie alle Bundesliga-Partien live übertragen auf sportdeutschland.tv.