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Gelebte Geschichte: Darsteller kochen im Freilichtmuseum Kartoffelgerichte der vergangenen 200 Jahre

So wurde 1804 beim Kochen im Heidehof gekocht. | Foto: FLMK

Ehestorf. Zum letzten Mal in diesem Jahr sehen Besucher des Freilichtmuseums am Kiekeberg die Gelebte Geschichte-Vorführungen am Wochenende 10. und 11. Oktober. Am Sonnabend zeigen die Darsteller, wie früher Menschen auf dem Land ihren Alltag mit Spinnen, Nähen oder Löffelschnitzen verbrachten. Zum „Kartoffeltag – Spezial 2020“, am Sonntag, kochen, stampfen und braten sie Kartoffeln wie in den Jahren 1804, 1904 und 1945. Die Vorführungen finden unter Abstands- und Hygieneregeln in der Zeit von 10 bis 18 Uhr statt. Anschließend geht die Gelebte Geschichte-Gruppe in die Pause bis 2021. Der Eintritt kostet 9 Euro; für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Am Sonnabend sehen Besucher den Heidehof-Bewohnern bei der Arbeit von früher zu: Die Großmutter kämmt rohe Schafwolle aus, bevor sie diese am Spinnrad zu einem Faden spinnt. Landschafe blöken auf der Weide. Der Knecht facht die Außenwand mit Lehm aus, während der Häusling (plattdeutsch „Hüssl“) mit scharfen Sägen und Messern eine Holzleiter baut. Die Elbfischer bauen 1904 im Garten Gemüse und Schnittblumen an, die sie auf dem Hamburger Markt verkaufen. Denn der reine Fischfang an der Elbe wurde zunehmend unrentabel.

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In der Notunterkunft Nissenhütte von 1945 reparieren Vertriebene und Flüchtlinge alte Schuhe und nähen Kleidung aus Stoffresten, während sie einen Eichelkaffee trinken. Am Sonntag, zum „Kartoffeltag – Spezial 2020“, führt die Gelebte Geschichte-Gruppe am Kiekeberg vor, wie die Landbevölkerung Kartoffeln in den vergangenen 200 Jahren zubereitet hat. Im Pringenshof kocht die Bäuerin die Knollen über dem offenen Feuer. Kartoffeln gab es fast täglich als Salz-, Stampf- oder Bratkartoffeln zu essen.

Bei der Familie im Fischerhaus kommt 1904 selten Fisch aus eigenem Fang auf den Tisch, Kartoffeln kocht die Mutter hingegen häufig auf dem gusseisernen Herd. Für die Bewohner der Nissenhütten ist es schwierig, auf den abgeernteten Feldern noch Nahrung zu finden. Mit Glück sammeln sie einige Knollen beim „Nachstoppeln“ auf dem Acker und bereiten daraus Reibekuchen oder Kartoffelbrei auf der „Kochhexe“ zu.

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