Mühlenmuseum Moisburg sucht nach Erinnerungen und Mühlen-Objekten
Moisburg. Das Mühlenmuseum Moisburg bekommt eine neue Dauerausstellung: In der alten Wassermühle von 1723 zeigt sie ab Mai, wie die Müller lebten und arbeiteten, welche unterschiedlichen Mühlentypen es gibt und wie die Mühlen die Erinnerungen der Dorfbewohner prägten. Die Ausstellung wird jetzt von Chris Stölting, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf, kuratiert. Er sucht Erinnerungen an die Moisburger Mühle, Erfahrungen von Müllern und auch Gegenstände, die zum Müllerwesen gehören. Chris Stölting ist erreichbar unter Telefon 0 40/79 01 76 45 oder
„Die Moisburger Mühle hat, wie alle Mühlen, eine bewegte Geschichte“, sagt Chris Stölting. „Wir möchten in der neuen Dauerausstellung zeigen, was zum Müllerwesen gehörte. Auch das Leben der Müllerfamilie in dem Fachwerkhaus wird ein großes Thema sein – schließlich sehen Besucher bei uns die Wohnräume der Müllerfamilie.“ Da die Ausstellung facettenreich wird, sucht das Museum verschiedene Erinnerungen, Erfahrungen und Gegenstände.
„Zum einen möchten wir gern mit Menschen sprechen, die sich an die Moisburger Mühle ‚in Aktion‘ erinnern. Zum anderen suchen wir Müller, die uns von ihren Erfahrungen und Erlebnissen im Müllerberuf berichten. Außerdem benötigen wir noch Objekte zum Müllereiwesen allgemein, um unsere Ausstellung anschaulich zu gestalten“, berichtet Stölting. Da denkt er zum Beispiel an die Kleidung eines Müllers, typisches Werkzeug, alte Mehlsäcke aus der Zeit vor 1950 oder auch das Modell einer Wassermühle.
Eröffnet wird die neue Dauerausstellung pünktlich zum Saisonbeginn des Mühlenmuseums Moisburg am 1. Mai – und ist dann jeden Sonn- und Feiertag in der Zeit von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Und jeden Sonntag mahlt der Müller vor den Augen der Besucher Getreide zu Mehl.