Erinnerungen an die Sturmflut vor 60 Jahren – Zeitzeugen berichten
Winsen. Überschwemmte Wiesen und Straßen, Häuser, die unter Wasser stehen – das sind Bilder, die auch heute oft zu sehen sind. Im Februar vor 60 Jahren traf es Hamburg und den Landkreis Harburg besonders stark. Das Museum im Marstall lädt am Sonnabend, den 5. März von 16.30 – 18 Uhr zu einem Themen-Nachmittag „Die große Sturmflut 1962“ ein. Anhand von historischem Filmmaterial, Fotografien und biographischen Erinnerungen werden die Geschehnisse der Sturmflut, der über 300 Menschen zum Opfer fielen, zusammengetragen. Das Museum im Marstall legt seinen Schwerpunkt an dem Nachmittag auf einen regen Austausch und Gespräch.
Heinrich Schröder, der als junger Mann mit der Feuerwehr im Einsatz war, berichtet von seinen Erinnerungen. Ihm an der Seite steht Wilhelm Heide, der ebenfalls anhand eigener Erfahrungen von den Tagen der Sturmflut berichtet. Bild- und Filmmaterial ergänzen die Berichte und sorgen für einen wechselvollen Nachmittag. Im Fokus der Erinnerungen liegen die Überschwemmungen im Winsener Kreisgebiet.
Viele Menschen erinnern sich noch an die damaligen Geschehnisse und sind herzlich eingeladen, diese Erinnerungen zu teilen. Ob als Betroffene oder als Helfer – das Museum freut sich über Zeitzeugen, die das Gespräch und die Erinnerungen an die Flutkatastrophe bereichern können. Wer etwas beitragen möchte, wird gebeten, sich vorab im Museum im Marstall unter der Telefonnummer: 04171-3419 zu melden.
Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Hygieneregeln statt. Eine Anmeldung vorab ist empfohlen. Diese kann telefonisch unter 04171-3419 oder per Mail an