Halloween begeisterte die Kids - Das "Böse Haus" zog die Menschen in den Bann
Harburg-Eißendorf. Halloween hat sich auch in Deutschland durchgesetzt. Zu diesem Schluss konnte man zumindest kommen, wenn man am gestrigen Gruselabend durch die Straßen lief. Überall waren kleine Grüppchen von schaurig geschminkten Kindern unterwegs, um an den Türen zu klingeln und Süßigkeiten einzusammeln. Und nachdem Corona in den beiden vergangenen Jahren dem Halloweentreiben einen deutlichen Dämpfer versetzt hatte,
war in diesem Jahr wieder Leben… nein: Untotsein in der Bude.
Beim Süßigkeitensammeln waren die Kids in Begleitung ihrer Eltern unterwegs. Was manchmal auch wirklich nötig war, denn immer mehr Erwachsene machen den Spaß mit und verwandeln ihre Häuser in wahre Gruselorte. Wie das mittlerweile berühmte „Böse Haus“ in Eißendorf im Blaumeisenweg. Dort liegt es mitten in einem Halloween-„Hotspot“. Denn zwischen Hainholz-, Blaumeisen-, Goldammer- und Singdrosselweg liegen weitere Gruselhäuser und im Hainholzweg sogar eine richtige Geisterbahn, die ebenfalls weithin bekannt ist!
Das „Böse Haus“ ist auch für Erwachsene einen Ausflug wert. Aus den Fenstern im Obergeschoss, schauen bösartige rote Augen und beobachten die Sterblichen unten auf der Straße. Durch die Fenster
sind deutlich die Geister zu sehen, die im Haus spuken. Und wer sich von den Kindern an die Tür wagt, der muss erst einmal an der düsteren Piratenbraut vorbei, ehe er vom Werwolf an der Tür Süßigkeiten bekommt. Der redete ununterbrochen und deutlich vernehmbar von Sachen wie, dass er noch einmal in den Keller zu seinen „Blutvorräten“ müsse. So manches Kind hat da schon das Weite gesucht oder sich erst gar nicht in die Straße hineingetraut.
Neu im Gruselbusiness waren in diesem Jahr Helge Hübner und Johannes „Jojo“ Tapken im Hainholzweg. Sie verwandelten Haus und Garten in ein Gruselparadies. An der Gartenpforte wartete ein großer Geist, der schon von Weitem signalisierte: Hier ist Halloween! Dann mussten die Kids die Gartentreppe hinab, die schauerlich von Kerzen, Fackeln und düsterem Licht beleuchtet war. Vorbei ging es an großen Spinnen und Untoten, während die Nebelschwaden um die Kinder herumwaberten. Wer dies geschafft hatte, wurde mit Süßigkeiten belohnt.
