Rönneburg: ICE kollidiert auf Bahnübergang mit Caddy
Rönneburg. Ein ICE ist an einem Bahnübergang in der Straße Reller in Rönneburg in ein mitten auf einem Bahnübergang stehendes Fahrzeug, einen Caddy, hineingefahren. Bei dem Unfall am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr gab es glücklicherweise aber keine Verletzten, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Warum das Baustellenfahrzeug dort stand, werde jetzt ermittelt. Nach Angaben der Deutschen Bahn ist die Strecke zwischen Hamburg und Bremen nahe der Landesgrenze zu Niedersachsen weiterhin gesperrt. Züge des Fernverkehrs würden umgeleitet und verspäteten sich. Am Morgen lagen die Verspätungszeiten laut einer Bahnsprecherin bei 15 bis 30 Minuten.
Bei dem Unfall in Rönneburg sei das Drehgestell des ICE-Triebfahrzeugs entgleist, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Die etwa 150 Reisenden in dem ICE, der in Richtung München unterwegs war, hätten mit Bussen die Unfallstelle in Rönneburg verlassen können. Es sei ein Shuttle-Service eingerichtet worden. Nach Angaben des DB-Sprecher befand sich der Fahrer nicht in dem Baustellen-Fahrzeug, das auf dem Bahnübergang stand. Er habe angegeben, er sei mit den Reifen des Caddy auf die Schienen gekommen und dabei hängengeblieben.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen den Caddy-Fahrer.
