Sternschnuppen-Spektakel am Nachthimmel: Die Leoniden sind da!
Harburg Stadt&Land. Wenn man eine Sternschnuppe sieht, dann kann man sich etwas wünschen. Und der Wunsch geht in Erfüllung – vorausgesetzt, man erzählt ihn niemandem. So sagt es zumindest der Volksmund.
Gerade trifft die Erde auf den Meteoritenstrom der Leoniden. Bis zum 30. November sind sie noch zu sehen. Und besonders in der Nacht vom 16. bis 17. November können Himmelsbeobachter zahlreiche Wünsche auf den Weg schicken. Denn dann schickt der Meteorstrom der Leoniden, der alljährlich um diese Zeit die Erde erreicht, bis zu 10 bis 15 Sternschnuppen in der Stunde können zu sehen sein.
Das besondere an den Leoniden ist, dass sie mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind: Mit bis zu 72 Kilometern in der Sekunde treten sie in die Erdathmosphäre ein. Die Hohe Geschindigkeit rührt daher, dass sich die Partikel entgegengesetzt der Richtung der Erde um die Sonne bewegen. Einige können dabei sogar als Feuerball explodieren.
Am besten sind die Leoniden von Mitternacht herum bis zum Morgengrauen zu sehen. Aber schon ab 6 Uhr steht das namensgebende Sternbild des Löwen, aus dem die Leoniden zu kommen scheinen, hoch am Himmel. In Wahrheit sind es kleine Trümmer, die sich vom Kometen Tempel-Tuttle abgespalten haben.
Unser Tipp: Blicken Sie nicht nur zum Sternbild des Löwen, sondern behalten Sie den ganzen Hmmel im Blick. Denn Sternschnuppen, die weiter entfernt von ihrem Ursprung sind, haben erfahrungsgemäß einen längeren Schweif.
Außerdem ist es ratsam, sich so weit wie möglich von hellen Lichtquellen wie Städten zu entfernen und auch nicht in den Mond zu schauen.
