Rauschender Schützenball statt Königsball im Hausbrucher Landhaus Jägerhof
Hausbruch. Am 11. November war nicht nur Karnevals-Auftakt, sondern es fand im Landhaus Jägerhof auch der Schützenball des Schützenvereins Hausbruch statt. Dieses Jahr feierten die Hausbrucher Vereinsmitglieder nämlich keinen Königsball, weil sich beim Schützenfest im vergangenen Sommer zum Bedauern der Offiziellen des Schützenvereins Hausbruch kein Aktiver bereiterklärt hatte, den Königsvogel abzuschießen.
Dennoch hieß der Erste Vorsitzende der Hausbrucher, Karl-Heinz Ahlt, auch viele andere Vereins-"Majestäten" begrüßen. Das waren der Vizekönig Daniel Herrmann, die Damen-Vizekönigin Sylvia Isack und der Juniorenkönig Niklas Holst sowie der König der Ex-Könige Lothar Isack, der König der Ex-Vizekönige Hartmut Rust und der Seniorenkönig Manfred Achner.
Ganz besonders freute sich Ahlt aber, auch die Präsidentin des Schützenkreisverbands Harburg-Stadt, Martina Wiechers aus Neuenfelde, zu begrüßen. Von den Nachbarvereinen waren vom SV zu Moorburg König Hans- Georg Wente und Vizekönig Ilja Kaufmann, vom SV Altstadt Harburg der „König“ Manuela Krich, die Damenkönigin und „Vizekönig“ Sandra Reichert und der Erste Vorsitzende Werner Reichert erschienen. Der SV Neugraben-Scheideholz ließ es sich nicht nehmen, mit einer „riesigen“ Abordnung vorbeizukommen - mit König Thorsten von Boden, Vizekönig Rainer Schäfer, Damenkönigin Daniela Geschke, Damen-Vizekönigin Marion Schankin und dem Ersten Vorsitzenden Frank Schwarz.
Wegen der großen Gästeschar aus Neugraben-Scheideholz wurden im Landhaus Jägerhof vier einzelne Tische zu einer langen Reihe zusammengestellt. Mit einem langanhaltenem Applaus wurde auch der amtierende Süderelbekönig, Alfred Leye vom SV Neugraben-Scheideholz, begrüßt.
Für Tanz und Stimmung im Landhaus-Saal sorgte die Gruppe „Nightline Band“. Diese drei Musiker schafften es fast mühelos, dass auf der Tanzfläche immer reger Betrieb herrschte. Selbst ältere Hausbrucher Schützen waren davon angenehm überrascht.
Bei der Verlosung gab es diesmal drei größere Preise, aber fast jeder Ballbesucher konnte eine oder auch mehrere Kekstüten mit nach Hause nehmen. Nach dem schon traditionellen "Lagerfeuer" wurden alle Ballgäste zum Spiegeleier-Essen eingeladen. Dieser rauschende Schützenball endete erst gegen 3 Uhr, und die Hausbrucher Schützen freuen sich schon auf das nächste Fest, das dann hoffentlich wieder Königsball genannt werden darf.
